Wenn uns etwas in den Knochen steckt

Reitunfall bockendes Pferd Schlüsselbeinbruch Unfall

Bockendes Pferd

In jedem Leben passieren unangenehme Dinge. Das reicht vom gestoßenen Zeh (weswegen ich immer meine Hausschuhe anziehe, wenn ich nachts zur Toilette schlurfe) bis hin zu lebensbedrohlichen Unfällen und Krankheiten (was ich Ihnen beileibe nicht wünsche).

Diese Erfahrungen können sich einbrennen, denn unser Gehirn ist darauf ausgelegt, aus solchen Erlebnissen zu lernen, damit wir sie in Zukunft vermeiden können.

So habe ich gelernt, auch nachts die Hausschuhe anzuziehen. Die paar Mal, wo ich mir den Zeh schmerzhaft am Tritt in der Küche gestoßen habe, haben für diese Lektion gereicht. Und mehr ist da auch nicht passiert.

Aber die größeren, schmerzhafteren oder einschneidenden Erlebnisse können durchaus bleibende Spuren hinterlassen.

Wir sagen dann oft, das „steckt uns noch in den Knochen“.

Meistens ist das kein Problem. Unser Körper heilt Verletzungen in der Regel gut, und wir verarbeiten solche Erfahrungen auch mental. So wie die Sache mit dem Zeh.

Ich habe es allerdings in meinen Jahren in der Praxis immer wieder erlebt, dass sozusagen „Reste“ übrigbleiben. Dass uns Dinge in den Knochen stecken bleiben.

Und da kommt EFT ins Spiel (war ja klar).

Ich habe mit Menschen gearbeitet und mit Klopfen Bewegungseinschränkungen reduziert, Kopfschmerzen beendet, Müdigkeit und Erschöpfungszustände beendet. Das ist natürlich alles sehr individuell. Aber selbst nach 10 Jahren lassen sich noch Verbesserungen erzielen.

Mit EFT können wir lösen, was noch in den Knochen steckt. Auch noch Jahre später.

Das sind übrigens oft nicht bearbeitete Gefühle, die an die Erlebnisse gekoppelt sind.

Ich nehme mal meinen eigenen Reitunfall als Beispiel, dann gibt’s keine Probleme mit dem Datenschutz und so. *zwinker*

Es ist schon ein paar Jahre her, als ich in der Reitstunde abgeworfen wurde. Ich flog über den Hals, richtig klassisch, schlug mit der Schulter zuerst auf und brach mir das Schlüsselbein. Was mir klar war, sowie ich mich wieder aufgerappelt hatte.

(Unter uns gesagt, ich hatte noch Glück. Ich hätte mir bei der Gelegenheit auch das Genick brechen können.)

Die Behandlung war ebenfalls klassisch: Fahrt mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, Schmerzmittel, Rucksackverband und drei Tage später OP, mit Krankenhausaufenthalt über das Wochenende. Und danach vier Wochen Krankschreibung und Krankengymnastik.

So weit, so normal.

Aber ich kann ja EFT. Und ich hatte ziemlich viel Zeit, denn mit einem relativ ruhig-gestellten Arm kann man nicht viel unternehmen. Und Schmerzen hatte ich auch.

Die Gefühle sind entscheidend, und die kann man mit EFT auflösen. Dann steht der Heilung kaum noch etwas im Weg.

Also habe ich mich all meinen Gefühlen im Zusammenhang mit dem Unfall gestellt:

  • Dem Ärger auf mich selbst.
  • Dem Ärger auf das Pferd.
  • Die Sorge, ob das alles wieder gut heilen wird.
  • Die akuten Schmerzen vor und nach der OP, trotz Schmerzmittel.

Der Ärger auf mich selbst war das wichtigste.

Denn ich hatte an dem Tag drei „Warnungen“ erhalten, die ich allesamt ignoriert hatte: Das seltsame Gefühl und den Widerstand bevor ich überhaupt losgeradelt war, habe ich weggeschoben. Die Möglichkeit, ein anderes Pferd zu reiten, habe ich ausgeschlagen. Und ich habe zum Schluss der Stunde eine falsche Entscheidung getroffen – und selbst da wusste ich, dass es keine gute Idee war.

Der Ärger auf das Pferd war ziemlich gering. Ja, es hätte nicht rumbocken müssen, ja, das war blöd und die eigentliche Ursache – aber es ist eben ein Pferd und kein Roboter. Und ich hätte es mit dem Galopp ja auch lassen können.

Meinen Körper habe ich immer wieder ermutigt, schnell und dauerhaft zu heilen, das kann man gut in Klopfsätze einbauen.

Ansonsten habe ich die Schmerzen geklopft, vor allem zu Hause vor der OP. Nachts ließ oft die Wirkung der Schmerzmittel nach. Mit EFT konnte ich sie so weit runterbringen, dass ich wieder einschlafen konnte.

Mein Schlüsselbein ist schnell geheilt und ich konnte meinen Arm praktisch sofort wieder normal bewegen.

Die Krankengymnasten waren von dem Fortschritt meiner Heilung beeindruckt. Ich brauchte praktisch keine Mobilisierungsarbeit, weil ich von Anfang an – natürlich eingeschränkt von dem Verband und vorsichtig – meine Hand und meinen Ellenbogen bewegt hatte und somit einer Versteifung vorgebeugt hatte.

Schmerzmittel brauchte ich nicht besonders lange, weil mein Schlüsselbein einfach gut und schnell geheilt ist. Ich konnte meinem Körper vertrauen, habe gut hingehört und vorsichtig belastet. (Bis auf einen blöden Moment, wo ich dann den heilenden Knochen noch einmal beschädigt habe, klopf, klopf, klopf. Deswegen ist das Schlüsselbein jetzt etwas schief.)

Mir steckt der Reitunfall nicht mehr in den Knochen – weil ich die Gefühle aufgearbeitet habe und es damit meinem Körper erleichtert habe, einfach schnell zu heilen.

Ich bin überzeugt, dass diese Art der Gefühlsarbeit vielen Menschen helfen kann. Das mehr geht, als die Schulmedizin im Allgemeinen glaubt. (Die Schulmedizin ist nicht schlecht. Aber sie lernt erst langsam, dass „die Seele“ eben auch eine Rolle spielt.)

Mit EFT kann man der Seele helfen, Unfälle und andere Erlebnisse gut zu verarbeiten – und dann geht Heilung besser und schneller.

Probieren Sie es aus. Lernen Sie EFT (ich zeige es ihnen gerne), oder buchen Sie ein paar Stunden bei mir.

Hier habe ich ein paar Klopfsätze für Sie, sozusagen zur Inspiration. Sie sind absichtlich allgemein gehalten.

Klopfsätze

Auch wenn mir da noch etwas in den Knochen steckt, habe ich mich gern, so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, das, was da noch steckt, jetzt loszulassen.

Auch wenn mir da noch etwas in den Knochen steckt, ein alter Schreck und alter Ärger, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, all diese Gefühle loszulassen.

Auch wenn da noch etwas in meinen Knochen steckt, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, all das alte Zeug loszulassen, und meinem Körper noch etwas Raum zur Heilung zu geben.

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Bildquelle: F. Möbius

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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