Perfektionismus – der Erzfeind der Kreativität

Halte dich an die Regeln!

Halte dich an die Regeln!

Natürlich gibt es Aktivitäten, bei denen es sinnvoll ist, möglichst perfekt zu sein. Mir fallen dabei unter anderem Steuererklärungen und Buchhaltung ein. Oder vielleicht auch das Installieren von Stromleitungen im Haus.

Aber dabei handelt es sich eben nicht um kreative Tätigkeiten, sondern um Dinge, wo man Fehler unbedingt vermeiden will. Und das bedeutet einfach, dass man sich präzise an die Regeln halten muss.

Genau das wird allerdings zum Problem, wenn es um Schreiben, Zeichnen oder andere kreative Tätigkeiten geht.

Wenn wir dabei ständig an Regeln denken, rufen wir nur unseren inneren Kritiker auf den Plan. Und das fördert kreatives Arbeiten nun einmal überhaupt nicht.

Warum versuchen wir denn überhaupt, bei kreativen Tätigkeiten perfekt zu sein?

Wir haben schon früh im Leben gelernt, dass man sich an Regeln halten muss, wenn man sich mit etwas ernsthaft beschäftigen will. Das gilt natürlich für Wissenschaft und Forschung, für das Zusammenarbeiten in Gruppen, und so weiter.

Und vielleicht nehmen wir auch unser Schreiben ernst. Vielleicht wollen wir mit unseren Kunstwerken Geld verdienen. Und schon stecken wir mitten drin im Ernst des Lebens.

Natürlich haben wir das schon als Kinder gelernt. Und wir haben die Sache dabei gründlich missverstanden. In der Schule ging es um Regeln, und ein Abweichen wurde bestraft. Das ging ja schon mit Rechtschreibung und Grammatik los und hörte mit Mathematik noch lange nicht auf!

Damals haben wir gelernt, alle Regeln zu befolgen und somit alles richtig zu machen.

Dummerweise funktioniert kreatives Gestalten nicht nach Regeln. Einen Roman schreibt man z.B. nicht unbedingt linear (auch wenn wir linear lesen!), und für Kunst gibt es viel weniger Regeln. Ganz im Gegenteil, häufig genug werden in der Kunst und beim Schreiben Regeln gebrochen, auch wenn es hilft zu wissen, welche Regeln man gerade bricht.

Kreativität braucht das Spiel mit den Grenzen, sie braucht Überraschungen und sie braucht das fröhliche Überschreiten von Konventionen und Gebräuchen.

Also genau das, was uns als Kindern oft genug ausgetrieben wurde.

Wie wird man den Perfektionismus denn nun los?

Das ist die Hauptaufgabe für jeden Künstler und jede Autorin. Im Grunde genommen müssen wir unser Leben als veranwortungsvolle Erwachsene für eine gewisse Zeit zurücklassen, und uns statt dessen wieder in eine Art „Kindmodus“ versetzen, wo wir jenseits von Regeln und Grenzen spielen können.

Wir müssen lernen, das immer und immer wieder zu tun, jedesmal wenn wir uns an unseren Roman, unser Zeichenbrett oder Staffelei setzen.

Und dann müssen wir auch wieder aus dem „Kindmodus“ aussteigen und wieder zu veranwortungsvollen Erwachsenen werden, wenn wir unsere Werke bearbeiten, lektorieren oder vermarkten wollen. Oder wenn unsere Website ein update braucht… oder halt, wenn die Steuern rufen.

In anderen Worten: Wir müssen lernen, zwischen diesen verschiedenen „Modi“ hin-und-herzuspringen.  Wir müssen lernen, den Perfektionismus aus- und wieder anzuschalten.

Und wir machen das auch schon oft genug selbst

Jetzt kann ich die skeptischen Blicke direkt sehen.

Aber es stimmt.

Wir schalten unseren Perfektionismus aus, wenn wir ein Buch lesen, weil wir uns auf die Geschichte einlassen wollen.

Wir schalten ihn ab, wenn wir ein Spiel spielen – jedenfalls meistens. Kinder können das ganz wunderbar. Stöcke werden zu Reittieren oder Fabelwesen, obwohl sie überhaupt nicht so aussehen.

Es ist nur eine Frage der Übung, weil wir es als Erwachsene fast verlernt haben. Schließlich leben wir die meiste Zeit im Erwachsenenmodus.

Den Kindmodus anschalten

Trotzdem können wir den Kindmodus anschalten. Das sollten wir sogar, wenn wir schreiben, zeichnen oder malen.

Vielleicht brauchen wir vorher ein bisschen Zeit zum Planen. Vielleicht müssen wir noch als Erwachsene entscheiden, welche Regeln wir über Bord werfen und welche wir anwenden wollen. Das ist völlig okay, und das WIE ist dabei Ihr Job.

Aber dann gilt es einzutauchen, in die kindliche Welt, wo alles möglich ist, wo aus Stöcken Rennpferde werden können. Eine Welt, in der sich unsere Kreativität austoben kann, wie Kinder im Spiel.

Die Fähigkeit, zwischen Kind und Erwachsenem hin-und-herzuschalten, die sollten wir üben. Trainieren, wie einen Muskel. Wenn Sie Autorin oder Künstler sind, dann wird diese Fähigkeit mehr als nützlich sein.

Und natürlich wäre kein Artikel von mir vollständig, wenn ich nicht über EF T reden würde. Es ist das schnellste Instrument, um Ängste und Zweifel loszuwerden – und die kommen oft genug hoch, wenn wir Regeln brechen.

Es lohnt sich, diese Hindernisse mit EFT zu bearbeiten, damit Sie Ihre künsterlische Ader oder gar Ihren künstlerischen Beruf leichter ausfüllen können.

Klopfsätze

Auch wenn ich gelernt habe, dass Erwachsene nicht mehr im „Kindmodus“ arbeiten sollen, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass diese Idee ein Missverständnis sein könnte.

Auch wenn ich immer noch glaube, dass „Kindmodus“ einfach nicht zu ernsthaftem Schreiben oder zu einem Business passt, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mit dem „Kindmodus“ zu experimentieren.

Auch wenn ich mal gelernt habe, dass sich eine Künstlerkarriere nicht mit dem „Kindmodus“ verträgt, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diese alten Regeln über Bord zu werfen, und im „Kindmodus“ Spaß zu haben.

Haben Sie Fragen?

Dann raus damit, entweder in einem Kommentar, oder direkt per Email an mich.

PS: Wenn Sie Hilfe oder Unterstützung benötigen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Die Sache mit dem Elefanten und der Kette

Elefant

Die Geschichte kennen Sie doch, oder?

Nein? Sie geht so:

In Indien gibt es Arbeitselefanten. Und damit man sie beherrschen kann, werden sie als ganz kleine Elefantenkinder schon an die Kette gelegt.

In dem Alter sind sie noch zu klein, um die Kette zerreißen zu können. Natürlich versuchen sie es, aber die Kette ist stärker. Und es tut weh, sich gegen die Kette zu wehren.

Schließlich resignieren die kleinen Elefanten. Sie unterwerfen sich, denn die Kette ist ganz offensichtlich stärker und ihnen überlegen.

Sie finden niemals heraus, dass sie als erwachsene Elefanten viel stärker sind.

Sie lernen nie, dass sie sich befreien könnten, weil sie es gar nicht mehr versuchen. Es hat nämlich damals so wehgetan, an der Kette zu zerren, dass sie es nie wieder tun.

Und so bleiben sie ihr Leben lang Arbeitselefanten.

Was hat diese Geschichte mit uns zu tun?

Genauso wie die Kette für den Elefanten funktionieren Blockaden und Glaubenssätze für uns.

Wir lernen sie als kleine Kinder. Wir verinnerlichen sie. Vielleicht lehnen wir uns dagegen auf, aber da gibt es natürlich die Eltern, die Schule und die anderen Kinder, die die Glaubenssätze verteidigen. Zusammen sind sie stärker als wir.

Und so resignieren wir. Wir glauben das, was wir als Kinder gelernt haben, und befolgen die Regeln

Auf diese Weise lassen uns in schlimmsten Fall unser Leben lang blockieren. Klein halten. In der Komfortzone einsperren.

Und von unseren Träumen dürfen wir nur träumen.

Arbeitselefanten eben.

Zum Glück haben wir diverse Vorteile gegenüber den armen Elefanten: Wir können lesen, wir können von anderen lernen, und wir können uns Hilfe holen.

Und wir können Blockaden und Glaubenssätze überwinden und auflösen.

Wie Sie wissen, mache ich das für meine Klienten mit EFT und Klopfen.

Wir suchen dabei gemeinsam nach der Kette. Wir schauen sie uns genau an.

Weil ich von draußen draufsehen kann, erkenne ich leicht die Schwachstellen.

So finden wir heraus, dass die Kette gar nicht so mächtig ist, wie wir immer gedacht haben. Vielleicht ist sie sogar vollkommen unlogisch und blöd.

Dann zerreißen wir sie.

Und gehen in die Freiheit, so zu leben, wie es für uns gut ist.

Hört sich gut an, oder? Ich bin gerne auch für Sie da.

Aber Sie können auch selbst schon einmal hinschauen. Dafür habe ich ein paar Klopfsätze für Sie.

Klopfsätze

Auch wenn ich nie gedacht hätte, dass eine Blockade genau wie eine Elefantenkette wirkt, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diese Kette genau anzuschauen.

Auch wenn ich nie gedacht hätte, dass ich auch an so einer Kette hänge, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diese Kette auf Schwachstellen zu untersuchen.

Auch wenn es mich echt schockiert, so eine Kette auch bei mir zu finden, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, diese Kette zu zerreißen und frei zu sein.

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Drei Schritte aus der Schreibblockade

Schreibblockade

Schreibblockade

Diesmal ist es mir auch passiert.

Eine totale Blockade.

Ich fand gestern einfach kein Thema für einen Blogpost.

Es gibt schon so viele Themen hier auf der Seite. Und ich schreibe wirklich nicht gerne dasselbe noch einmal.

Und dann… ging es mir genauso wie fast allen Autoren und Künstlern:

Ich habe aufgeräumt. Sachen sortiert. Blumen gegossen.

Und nichts geschrieben.

Heute morgen dachte ich, na prima, dann schreib‘ halt über Schreibblockaden, das ist dann wenigstens aus dem Leben gegriffen.

Der wichtigste Schritt zur Überwindung einer Blockade ist es, sich zu entspannen. Den Ärger darüber loszulassen, dass man gerade nicht schreiben kann oder dass einem nichts einfällt. Denn solange wir uns ärgern, können wir nicht wirklich kreativ sein.

Und EFT ist natürlich das beste Werkzeug, um Gefühle loszulassen.

Schritt 1: Den Ärger loswerden

Also klopfen Sie erst einmal den Ärger über die Blockade. Den ganzen Frust, die ganze Wut, dass Sie nicht schaffen, was Sie sich so fest vorgenommen haben.

Klopfen Sie ein paar Runden, bis Sie sich wirklich nicht mehr ärgen.

Arbeiten Sie dabei jeden einzelnen Punkt ab, über den Sie sich ärgern, ganz besonders aber den Ärger auf sich selbst.

Schritt 2: Sich die Erlaubnis geben, nicht perfekt zu sein

Der nächste Schritt besteht darin, den Fokus auf die künstlerische Tätigkeit zu richten, die Sie sich vorgenommen haben. Nehmen wir einmal an, Sie möchten ein Kapitel schreiben.

Dann müssen Sie ein wenig darüber nachdenken, was als nächstes kommt. Das geht besser, wenn Sie sich die Erlaubnis geben, nicht perfekt sein zu müssen

Ich weiß, das klingt erst einmal schräg.

Aber in uns allen steckt ein Antreiber und Perfektionist, und das ist gleichzeitig der größte Saboteur. Wenn wir Angst haben, nicht gut genug zu sein, dann schreiben wir ganz oft gar nichts.

(Bestes Beispiel: Meine eigene Blockade – kein Thema war gut genug.)

Schritt 3: Hinsetzen und Schreiben

Das geht hoffentlich jetzt recht einfach. Aber in jedem Fall müssen Sie die Entscheidung treffen, jetzt loszulegen.

Das kann manchmal schwierig sein.  Und auch dafür kann man klopfen.

Also jetzt… schreiben!

Klopfsätze

Diesmal biete ich einen Klopfsatz pro Schritt. Spielen Sie mit den Worten und bleiben Sie dran.

Auch wenn ich mich so wahnsinnig darüber ärgere, dass mir nichts einfällt und ich völlig blockiert bin, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diesen ganzen Ärger loszulassen.

Auch wenn ich Angst habe, nicht gut genug zu sein, und es mir deswegen schwer fällt zu schreiben, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, nicht perfekt zu sein.

Auch wenn ich mich immer noch nicht so richtig entscheiden kann, jetzt zu schreiben, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt doch, genau jetzt zu schreiben.

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EFT für Kinder – Probleme in der Schule

Schlecht in der Schule

Schlecht in der Schule

EFT ist für Kinder oft sehr hilfreich. Hier habe ich eine Geschichte für Sie:

Henrikes Mutter rief mich verzweifelt an: Ihre Tochter hatte wieder eine Englischarbeit in den Sand gesetzt.

Kurz darauf kam Henrike in meine Praxis. Schnell stellte sich heraus, dass sie während der Klassenarbeit einen Blackout hatte und damit gar nicht in der Lage gewesen war, ihr durchaus vorhandenes Wissen anzuwenden.

Ich habe ihr darauf hin erst einmal erklärt, was Angst und Panik mit unserem Körper machen, und dass ein Blackout nichts mit Versagen zu tun hat. Das hat sie schon sehr beruhigt.

Dann haben wir gemeinsam nachgeforscht, warum ihr Englisch so schwerfällt und soviel Angst macht.

Und sie erzählte mir (leider passiert das viel zu oft!), dass ihr ein Lehrer erklärt hatte, sie sei zu dumm für Englisch. Sie habe einfach kein Talent für Sprachen und würde deshalb niemals eine gute Arbeit schreiben können.

Zwar hatte sie inzwischen eine Lehrerin für Englisch, aber das machte keinen großen Unterschied. Der Glaubenssatz war eben gut installiert.

Das ist das Problem, wenn Lehrer, die ja Authoritätspersonen sind, Kindern erklären, dass sie nicht gut sein können. Natürlich glaubt ein Kind so etwas – schließlich wissen Lehrer quasi von Berufswegen alles besser als ihre Schüler. Und natürlich bestätigt jede Klassenarbeit, die aus Angst schlecht ausfällt, dieses Urteil. Jedesmal verfestigt sich der Glaubenssatz noch mehr.

Gnadenlos.

Ich habe dann Henrike erklärt, dass Lehrer sich irren können. Oder dass sie manchmal einfach keine guten Lehrer sind. Und manchmal haben sie auch Lieblingskinder, und die anderen können es ihnen niemals recht machen. Lehrer sind eben auch nur Menschen und keine Alleswisser. (Und ja, es gibt auch großartige Lehrer.)

Und dann haben wir geklopft und den Glaubenssatz aufgelöst.

Als nächstes haben wir gemeinsam ergründet, ob sie Lernschwierigkeiten hat. Das war zum Glück nicht der Fall, sie fand Englisch sogar interessant. Lernen fiel ihr in allen anderen Fächern leicht.

So haben wir mit viel Vergnügen einen neuen Glaubenssatz installiert, nämlich dass Englisch für sie auch leicht sein kann. Dass es Spaß macht, neue Vokabeln zu lernen und vielleicht sogar englische Bücher zu lesen (Harry Potter! Auf Englisch!). Und da war sie richtig begeistert.

Die nächsten Englischarbeiten sind dann viel besser ausgefallen, und am Ende des Halbjahrs stand Henrike in Englisch auf Zwei.

Natürlich hat sich die Geschichte nicht ganz so zugetragen. Henrike heißt anders, und es ging auch nicht um Englisch. Aber sie steht exemplarisch für eine Reihe von Fällen, die ich erlebt habe.

Bei Schulproblemen kann es natürlich auch andere Hintergründe geben. Aber leider passiert es immer noch oft genug, dass Kindern eingeredet wird, sie können nicht lernen oder sie seien zu dumm. Und es ist nicht die Schuld der Kinder, dass sie das glauben…

Derlei Glaubenssätze lassen sich mit EFT zum Glück leicht auflösen. Bislang habe meine Klienten und ich nicht mehr als drei Sitzungen dafür gebraucht, oft genug reichte eine einzige.

Kinder reagieren in meiner Erfahrung überhaupt recht schnell auf EFT. Ich glaube, das liegt daran, dass Kinder noch kein ganzes System von negativen Glaubenssätzen entwickelt haben, in dem sie dann feststecken.

Und wenn man früh interveniert, kann man einem Kind eine Menge Angst und Quälerei ersparen.

Wenn Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben, dann kann EFT die ollen Glaubenssätze übrigens immer noch auflösen, selbst wenn die Schule für Sie schon Jahrzehnte zurück liegt. Dafür habe ich jetzt ein paar Sätze für Sie.

Klopfsätze

Auch wenn mir damals ein Lehrer gesagt hat, ich sei zu dumm für Englisch, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass sich dieser Lehrer geirrt hat.

Auch wenn ich damals dem Lehrer geglaubt habe, und ich wirklich nie gut in Englisch war, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diesen alten Glaubenssatz loszulassen.

Auch wenn ich von da an immer geglaubt habe, ich würde nie vernünftig Englisch lesen oder sprechen können, bin ich trotzdem völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, dass das nur eine Idee von dem ollen Lehrer war, und ich nicht länger dran glauben will!

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Was haben Schulden mit Schuld zu tun?

Geld und Schulden

Geld und Schulden

Die Frage wurde mir neulich gestellt.

Da ich die persönliche Situation des Fragestellers nicht kenne, kann ich auch nicht konkret antworten.

Aber nehmen wir einmal an, es käme jemand mit dieser Frage zu mir und möchte sich besser fühlen.

Dann würde ich zunächst einmal Detektiv spielen und ganz viel fragen:

  • Was für Schulden sind das?
  • Wie fühlt sich das an, diese Schulden zu haben?
  • Gibt es in der Familie noch jemanden, der oder die Schulden hat?

Meistens schält sich dann ein Muster heraus.

Schulden und Schuld hängen schon vom Wortstamm zusammen. Es ist daher nicht ganz verkehrt, auch von einer emotionalen Verbindung zwischen den Worten auszugehen.

Wenn wir Schulden haben, dann stehen wir auch ganz konkret „in der Schuld“.

Manchmal können wir diese Schuld auch erben und sind dann – finanziell und/oder emotional – dafür verantwortlich, diese Schuld oder Schulden zu tilgen.

Und wenn ich einmal ganz weit ausholen darf: Es kann sich dabei auch um eine nicht-finanzielle Schuld handeln.

Dann gilt es herauszufinden, ob diese Schuld zu meinem Klienten gehört – oder eben nicht.

Familienregeln zu Schulden

Wenn die Schuld nicht direkt zum Klienten selbst gehört, dann kann es sich dabei um eine Familienregel handeln – wer dazugehören will, hat Schulden zu haben. Das lässt sich relativ schnell auflösen.

Mit EFT lassen sich Familenregeln nämlich gnz gut verändern.

So wäre es möglich, mit dem Klienten zusammen eine gute Formulierung für eine neue Familienregel zu finden, und diese dann unter Klopfen im Familiensystem zu installieren.

Dabei sollte man darauf achten, niemanden mit der neuen Regel auszuschließen. Meistens wähle ich daher Formulierungen, die Veränderungen erlauben:

„Ab sofort dürfen alle Familienmitglieder mit Freude und Erfolg Geld ansparen und zurücklegen.“ – Das wäre ein Beispiel für so eine veränderte Familienregel.

Schuld im Familiensystem

Es ist aber auch möglich, dass jemand in der Familie oder in der Ahnenreihe Schuld auf sich geladen hat. Und möglicherweise trägt die Famile noch immer daran.

Und dann gibt es verschiedene Wege, diese „Schuld“ energetisch im Familiensystem zu repräsentieren:

  • durch finanzielle Schulden
  • oder durch ein Wiederholen oder Nachahmen der originalen Tat, mit der Schuld aufgeladen wurde

Mit Glück lässt sich so etwas durch Fragen und Beobachten des Familiensystems herausfinden. Vielleicht gibt es sogar eine Familienlegende. Aber das ist gar nicht unbedingt nötig.

Die Energie zurückgeben

Es ist nämlich möglich, die „Schuld-Energie“ behutsam und achtsam an den Ausgangspunkt zurückschicken. Das ist übrigens ein Akt voller Liebe – denn nur wenn die Energie wieder da ist, wo sie hingehört, kann die Schuld auch aufgelöst werden. Man hilft also dem Vorfahr dabei und schädigt niemanden. In solchen Fällen ist es übrigens völlig irrelevant, ob die beteiligten Menschen noch leben oder nicht.

Ich achte auch immer darauf, dieses Zurückgeben sanft und „im optimalen Tempo“ geschehen zu lassen. Denn auch das Zurückgeben der Schuld und damit die Befreiung von ihr ist eine Veränderung. Und Veränderungen können Angst auslösen.

Schuld aus einer früheren Inkarnation

Auch das ist möglich, und ich habe Ähnliches auch schon erlebt. Hier kann man die Energie nicht wirklich zurückgeben – schließlich ist der unsterbliche Teil daran beteiligt gewesen und es ist sozusagen immer noch ein Teil unseres Selbst.

Trotzdem ist es möglich, aus dieser Sache herauszukommen.

Der erste Schritt ist es, sich ganz klar zu machen, dass diese Schuld zu einem früheren Leben gehört, das eindeutig vorbei ist.  Das führt meistens zu Erleichterung.

Zusätzlich ist es eine gute Idee, die womöglich noch gefühlte Restschuld zu begleichen.

Das Begleichen der Schuld

Zusätzlich ist es auch möglich – und in manchen Fällen vielleicht sogar nötig – eine echte Schuld wieder gut zu machen.

Das kann zum Beispiel durch Spenden oder ein Ehrenamt geschehen, wo man anderen Menschen hilft. Das ist ein guter energetischer Ausgleich für eine Schuld, die auf dem Familiensystem lastet.

Suchen Sie sich Begleitung für diesen Weg

Ich hoffe, ich habe mit diesen Spekulationen ein paar Lösungsansätze aufgezeigt. Es lohnt sich aber in jedem Fall, derartige Probleme nicht alleine anzugehen.

Suchen Sie sich einen Profi, der Sie auf diesem Weg aus der Schuld und den Schulden heraus begleitet. Es hilft immer, einen unvoreingenommen Blick auf die Situation zu bekommen.

Die Klopfvorschläge für diesen Beitrag sind sehr allgemein. Ich hoffe, dass sie trotzdem helfen, sich überhaupt auf den Weg zu einer Lösung zu machen. Wie gesagt, Sie müssen das nicht alleine lösen.

Klopfsätze

Auch wenn ich Schulden habe und da einfach nicht rauskomme, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt herauszufinden, was da wirklich läuft.

Auch wenn ich Schulden  habe und sich das gleichzeitig mies und normal anfühlt, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, genauer hinzusehen.

Auch wenn ich Schulden habe und da drin feststecke, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, mir Hilfe zu holen, um aufzulösen, was dahinter stecken könnte.

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EFT und Inspiration

Inspiration

Inspiration

Gestern ist es wieder einmal passiert:

Ich saß in meinem Sessel, bekam Hunger auf Süßkram und habe einfach ohne Worte geklopft. Weil ich nämlich gerade keinen Süßkram essen wollte.

Ich saß also dort und klopfte so vor mich hin, als plötzlich eine Erinnerung aufstieg – an eine Sitzung, die ich vor Jahren mit einer befreundeten Kollegin gemacht hatte.

Und mit der Erinnerung kam eine echte Eingebung zu einem Problem, das mich seit Jahren immer wieder beschäftigt. Die Details dazu gehen nur mich etwas an.

Aber ich habe mich dann fast 20 Minuten intensiv mit diesem Thema beschäftigt, und viel aufgelöst. Es war wunderbar.

Das ging nur, weil ich auf diese Inspiration gehört und genau hingesehen habe.

Und darum geht es mir heute.

Denn diese Art von Inspiration passiert immer wieder, ganz besonders, wenn wir ohne Worte klopfen oder eben einfach so vor uns hinklopfen, vielleicht auch nur, um eine Situation auszusitzen. Und manchmal kommt sie auch aus heiterem Himmel.

Wenn dann unvermittelt Bilder, Erinnerungen oder Gefühle hochkommen, dann ist das ein Geschenk.

Unser Unterbewusstsein schenkt uns in diesem Moment die Chance, etwas Entscheidendes zu verändern. Es ist völlig egal, was es ist – wichtig ist, dass Sie offen dafür sind und das Geschenk annehmen.

Möglicherweise können Sie auch nicht gleich etwas damit anfangen. Das ist völlig in Ordnung.

Machen Sie dann einfach eine Notiz und warten Sie auf die nächste Inspiration.

Die kommt bestimmt.

Und wenn Sie das Gefühl haben, dringend so eine Eingebung zu brauchen, können Sie auch dafür klopfen.

Klopfsätze

Auch wenn ich bei diesem Thema festhänge, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich bitte jetzt um Inspiration, um endlich weiterzukommen.

Auch wenn ich wirklich dringend eine Eingebung brauche, um endlich weiterzukommen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mich zu entspannen und darauf zu warten.

Auch wenn ich nicht weiterkomme und mir dringend eine Inspiration wünsche, bin ich okay so wie ich bin, und ich lasse mich jetzt überraschen, was mir jetzt spontan einfällt.

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Der Stress in den Knochen

Stress

Stress

Wir alle erleben immer wieder einmal unangenehme Situationen. Für mich war das vor ein paar Wochen eine kleiner Ringkampf mit meinem Zahnarzt.

Wir brauchten nämlich Abdrücke für eine Krone.

Natürlich habe ich das Ganze ohne Blessuren überstanden. Mein Zahnarzt ist ein netter Mensch, der möchte, dass es mir gut geht.

Und trotzdem steckte mir das Ganze in den Knochen. Es ist eine erhebliche Anstrengung, trotz Würgereiz weiter langsam durch die Nase zu atmen. Minutenlang. Es kostet ungeheure Kraft, sich dabei zu beherrschen. Und das war Stress pur.

So richtig begriffen habe ich das erst Stunden später. Und dann habe ich geklopft, weil ich das ja kann und weil es für mich der schnellste Weg ist, mit Stress umzugehen.

Schon der Ausdruck „Zahnarzt-Stress loslassen“ hat ganz viel bewirkt. Ich konnte direkt spüren, wie der Stress meinen Körper verließ und wie ich mich mehr und mehr entspannen konnte. Und die Kopfschmerzen, die ich zuerst kaum wahrgenommen hatte, gingen dann auch weg.

Deswegen möchte ich Sie ermutigen, solche Situationen nicht mit einem Achselzucken abzutun. Wenn es sich schlimm angefühlt hat, dann war es schlimm. Auch wenn man sich vielleicht schämt, das zuzugeben, sogar vor sich selbst.

Ich kenne das auch.

Niemand möchte als emotionale Mimose dastehen.

Als Schwächling. Als Weichei.

Aber das ist es ja gar nicht. Wir haben eine schwierige Situation durchgestanden, vermutlich dabei Angst und Stress gehabt – und haben es überlebt. Wir waren stark.

Das Erlebte hat allerdings Spuren hinterlassen, und zwar auch im Körper. Der Spruch „das steckt mir in den Knochen“ kommt nicht von ungefähr. Da sitzt eben oft noch der Stress.

Es ist ratsam, ein bisschen nachzuhelfen, um diesen Stress schneller loszuwerden. Meistens geht er natürlich von selbst weg, aber wenn wir auch noch wegen anderer Dinge unter Druck stehen, dann braucht das Zeit. Und das können wir uns ersparen.

Im Video spreche ich kurz über ein paar „Zauberworte“, die Sie in der Klopfrunde verwenden können, um es dem Körper leichter zu machen, den Stress loszulassen:

 

Ich sage dann in etwa:

„Ich erlaube mir jetzt, den Stress loszulassen, aus allen Knochen, aus allen Muskeln, aus allen Sehnen und allen Organen, und aus sämtlichen Zellen meines Körpers.“

Das können Sie für alles verwenden, was Sie loslassen wollen. Es funktioniert, weil wir eben den Stress auch im Körper selbst abspeichern, ganz besonders, wenn wir ihn nicht fühlen wollen.

Klopfsätze

Auch wenn ich so viel Stress erlebt habe, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, den Stress sanft und gründlich loszulassen.

Auch wenn das wirklich eine stressvolle Erfahrung war, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, den Stress sanft und gründlich loszulassen.

Auch wenn das wirklich stressig war und ich das noch im Körper spüre, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich freue mich darüber, dass der Stress jetzt sanft meinen Körper verlässt.

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Auf die Zeichen achten…

Weihnachtspause

Weihnachtspause

Der November war ein brutaler Monat, zumindest für mich. Sie haben es ja gemerkt, Blog und Newsletter habe gelitten, und das tut mir leid – aber es ging nicht anders.

Denn ich habe nicht auf die Zeichen geachtet, bis mir mein Körper nicht nur einen Zaunpfahl, sondern gleich ein ganzes Weidegatter um die Ohren gehauen hat.

Manchmal braucht man das. Denn wer nicht hören will… Sie kennen das ja.

Tja, und seit ich hinhöre und darauf achte, wie es in mir aussieht, welche Botschaften Körper und Gefühl senden – seitdem geht es mir besser.

Seitdem ändere ich Dinge in meinem Leben. Ich reduziere Aufgaben und Erwartungen, und höre vor allem weniger auf die Erwartungen anderer. Ich verzichte auf Dinge und Menschen, die mir zu viel Stress machen. (Deswegen gibt’s heute auch kein Video – das ist im Moment auch zu viel Stress.)

Lieber nehme ich mir die Zeit und schaue genauer hin.

Was will ich wirklich?
Was macht wirklich Freude?
Welche Menschen sind wirklich für mich wichtig?
Und was kostet nur Kraft, ohne dass etwas zurückkommt?

Und darauf achte ich jetzt. Das gönne ich mir.

Ich finde, das passt prima in die Jahrezeit, denn Weihnachten ist das Fest der Liebe, oder?

Wie wäre es mit etwas Liebe für sich selbst?

Und damit meine ich überhaupt nicht Egoismus, sondern liebevolle Selbstfürsorge. Das wäre doch ein gutes Weihnachtsgeschenk.

Heute gibt es keine Klopfvorschläge. Heute möchte ich Sie nur bitten, in sich hineinzuspüren und herauszufinden, was Sie sich wirklich wünschen. Was Ihnen wirklich gut tut. Und was Sie im nächsten Jahr für sich ändern und besser machen wollen.

Und damit geht das Blog in die Weihnachtspause – ab dem 9. Januar bin ich wieder für Sie da, aber dann nur noch einmal im Monat.

Kleine Frage:
Was gönnen Sie sich zu Weihnachten?
Was bringt Ihnen Freude?
Womit verwöhnen Sie sich?

Bildquelle: F. Möbius

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EFT bei Schmerzen Teil 1

Cruikshank - Kopfschmerz

George Cruikshank – Kopfschmerz – 1819

Ein Hinweis vorweg: Ich bin keine Ärztin. Und EFT ersetzt keinen Arztbesuch. Wenn Schmerzen sehr stark sind, oder nicht weggehen – klopfen Sie Ihre Angst und gehen Sie zum Arzt! Lassen Sie die Schmerzen medizinisch abklären. Klopfen können Sie danach immer noch.

EFT ein wunderbares Instrument, um in der Selbsthilfe Schmerzen erträglicher zu machen oder auch ganz aufzulösen. Ich selbst nutze EFT immer wieder dafür. Und Gary Craig sagt in seinem Handbuch: „Try it on everything!“ (Probier EFT bei allem.)

Für die Arbeit mit Schmerzen hat sich ein bestimmter Prozess bewährt, den ich Ihnen hier in mehreren Artikeln vorstellen möchte. Dies ist übrigens ein Bereich der Arbeit mit EFT, wo es sich sehr auszahlt, präzise und ausdauernd zu arbeiten. Das möchte ich Ihnen im Folgenden vermitteln.

Für die Arbeit mit Ihrem Schmerz benötigen Sie möglichst viele Informationen, um sie in Ihren Einstimmungssatz und in die Klopfsätze einzubauen. Vielleicht nehmen Sie sich sogar Papier und Stift zur Hand, um den Prozess zu dokumentieren. Das macht es leichter, die richtigen Worte zu finden und den Fortschritt zu verfolgen.

Nun aber los:

1. Wo genau sitzt der Schmerz? Beschreiben Sie den Körperteil detailliert, wie z.B. mein linkes Knie auf der Innenseite.

2. Wie fühlt sich der Schmerz an? Schmerzen können stechend, bohrend, ziehend, dumpf, dauerhaft etc. sein. Bauen Sie auch das in Ihren Satz ein: z.B. dieser bohrende Schmerz an der Innenseite von meinem linken Knie.

3. Wie stark ist der Schmerz genau jetzt auf einer Skala von 0 – 10? Schreiben Sie die Zahl auf Ihr Blatt Papier.

4. Welche Farbe hat der Schmerz? Jetzt erklären Sie mich vielleicht für verrückt, aber es ist sehr hilfreich, mit der Farbe zu arbeiten. Spielen Sie das Spiel einfach mit – es gibt keine „falsche“ Farbe, sondern es ist wichtig, wie Sie den Schmerz sehen. Ihr Unterbewusstsein kann damit sehr wohl etwas anfangen. Klienten haben mir schon Schmerzen in allen Farben beschrieben, also keine Angst.

5. Welche Form hat der Schmerz? Damit beschreiben Sie in etwa das Areal, in dem der Schmerz sitzt, nur eben dreidimensional. Er kann eckig, stachelig, rund, hart, eklig oder was auch immer sein, und das in dreieckiger, viereckiger, ovaler, kastiger, runder oder sonst einer Form sein. Alles, was Sie spüren, ist richtig.

Aus all diesen Angaben bauen Sie jetzt Ihren ganz persönlichen Einstimmungssatz. Dies hier ist nur ein Beispiel:

Auch wenn ich diesen fiesen, dreckig blauen, hühnereigroßen, runden, stechenden Schmerz innen an meinem linken Knie habe, bin ich okay so wie ich bin.

Gerade diese Genauigkeit hat sich beim Klopfen von Schmerzen bewährt. (Fluchen hat sich dabei übrigens auch bewährt, daher meine abgekürzten unflätigen Worte.) Und nun gehen Sie in die Klopfrunde:

Klopfsätze:

HK: Auch wenn ich diesen fiesen, dreckig blauen, hühnereigroßen, runden, stechenden Schmerz innen an meinem linken Knie habe, bin ich okay so wie ich bin.

Auch wenn ich diesen gemeinen, dreckig blauen, hühnereigroßen, runden, stechenden Schmerz innen an meinem linken Knie habe und das echt nervt, bin ich okay so wie ich bin.

Auch wenn ich diesen besch…, dreckig blauen, hühnereigroßen, runden, stechenden Schmerz innen an meinem linken Knie habe und mich das fertig macht, bin ich okay so wie ich bin.

Fertig?

Jetzt schauen Sie auf Ihr Blatt Papier und überprüfen das Resultat der Klopfrunde. Was hat sich verändert? Gehen Sie alle Fragen genau durch:

1. Wo sitzt der Schmerz jetzt? Es kann passieren, dass der Schmerz wandert. Vor allem bei Kopfschmerzen ist das so, aber auch bei Fibromyalgie. Wenn der Schmerz gewandert ist, schreiben Sie sich den neuen Ort auf. Vielleicht sitzt er jetzt etwas unterhalb vom Knie.

2. Wie fühlt sich der Schmerz jetzt an? Es kann gut sein, dass er sich verändert hat. Schreiben Sie das auf. Vielleicht ist er nicht mehr stechend sondern drückt leicht.

3. Wie stark ist der Schmerz jetzt? Schreiben Sie die neue Zahl auf.

4. Welche Farbe hat der Schmerz jetzt? Hier sind Veränderungen sehr häufig. Wundern Sie sich nicht, wenn die Farbe blasser wird oder sich ganz verändert. In unserem Beispiel könnte er vielleicht jetzt hellblau mit gelben Flecken sein (echtes Fallbeispiel).

5. Welche Form hat der Schmerz? Oft wird das Areal kleiner, oder die Form wird weicher. Seien Sie auch hier genau und schreiben Sie dieses Detail auf.

Aus den veränderten Informationen basteln Sie sich den nächsten Klopfsatz:

Auch wenn ich immer noch diesen hellblauen Schmerz mit den gelben Flecken leicht unterhalb von meinem linken Knie habe, drückend und tischtennisballgroß, bin ich okay so wie ich bin.

Dann gehen Sie wieder in die Klopfrunde. Nehmen Sie dafür die neuen Informationen, aber bleiben Sie beim alten Muster. Wiederholen Sie den ganzen Prozess, bis der Schmerz weg ist. Es ist gut möglich, dass EFT jetzt schon prima funktioniert hat und Sie Ihre Schmerzen los sind.

Was Sie tun können, wenn der Schmerz auf diese Weise nicht ganz weggeht, erkläre ich im nächsten Artikel.

Kleine Frage:
Wo haben Sie gerade Schmerzen?
Wo am Körper können Sie das rausfließen lassen?
Wie fühlt sich das an?
Was hat sich nach dem Klopfen verändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

PS: Wenn Sie Hilfe oder Unterstützung benötigen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

PPS: Im Newsletter finden Sie jeweils passend zum Blogthema eine ausformulierte Klopfrunde. Sie können sich über das Formular oben rechts dafür anmelden.
Falls Sie meinen Blog über Ihr Handy lesen und das Formular nicht sehen können, folgen Sie diesem Link: Anmelden für den Newsletter.

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Unfall im Reitstall: Pferd tritt auf Zeh

Pferd

Pferd

Weil dieser Beitrag so beliebt ist, bekommt er jetzt ein kleines Update mit Video.

Darin erkläre ich, warum es so wichtig ist, auch die negativen Gefühle im Zusammenhang mit einem Unfall zu klopfen. Und warum ich zur Zeit nicht mehr reite. (Irgendwann kommt der Tag, wo ich wieder auf ein Pferd steige… ganz bestimmt.)

Verletzungen und kleine Unfälle geschehen immer wieder. Und auch dabei ist EFT eine große Hilfe. Am Beispiel eines kleinen Unfalls im Reitstall möchte ich zeigen, wie EFT bei solchen Vorkommnissen die Selbstheilungskräfte unterstützen kann:

Vor einiger Zeit habe ich wieder mit dem Reiten angefangen, nachdem ich zuletzt als Teenagerin regelmäßig auf dem Pferderücken saß. Und so ein Reitstall ist ja kein ganz ungefährliches Terrain. An einem dieser schönen Nachmittage hatten wir die Reitstunde beendet, die Pferde versorgt und standen auf dem Hof zum Quatschen.

Mir fiel auf, dass eine der Teilnehmerinnen stark hinkte und die meiste Zeit auf einem Bein stand. Ich fragte, was passiert sei. Sie verzog das Gesicht und erzählte, dass ihr ein Pferd rechts auf den Zeh getreten war. Wir tragen ja beim Reiten keine Sicherheitsschuhe, und ich wusste aus Erfahrung, dass das ordentlich weh tun musste.

Also bot ich ihr ein Experiment an: Wir könnten klopfen. Weiterlesen

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