EFT für Autoren – Warten auf die Muse

Warten auf die Muse

Warten auf die Muse

Ich kenne viele Autoren, die auf die Muse warten. Auf Inspiration. Auf den einen, wirklich genialen Einfall für den wirklich genialen Roman.

Das Problem dabei ist:

Sie warten immer noch.

Ich merke es gerade wieder selbst: Ich fühle mich nicht inspiriert. Ich weiß zwar  ungefähr, wie die Szene laufen soll, aber so richtig reißt mich das nicht vom Hocker.

Und dann setze ich mich trotzdem hin – weil ich mir versprochen habe, jeden Tag mindestens 1.000 Wörter zu schreiben – und plötzlich läuft es. Weil ich mich entschieden habe, zu schreiben.

Ohne totale Inspiration. Ohne Musenkuss. Einfach so.

Warum das wirklich geht und warum das so wichtig ist, erzähle ich im Video.

 

Alles klar?

Es geht wirklich nichts über die Gewohnheit, regelmäßig zu schreiben. Ja, ich war anfangs auch nicht ganz davon überzeugt. Aber jetzt mache ich es seit einem Monat, und es tut mir richtig gut.

Ich habe im Juni 28.000 Wörter geschrieben. Eine Geschichte endlich fertig gestellt. Eine andere, die seit drei Jahren herumliegt, wächst endlich zusammen. Ich kann es mir vorstellen, die Trilogie, zu der sie gehört, Ende des Jahres herauszubringen.

Und das nur, weil ich jeden Tag schreibe. Dabei ist es nicht einmal besonders viel. An guten Tagen brauche ich für 1.000 Wörter eine halbe Stunde. Ich werde das Pensum sicher demnächst höher setzen, ganz behutsam. Weil es auf diese Weise richtig Spaß macht.

Und für den Fall, dass Sie immer noch das Gefühl haben, auf die Muse warten zu müssen, habe ich ein paar Klopfsätze für Sie.

Klopfsätze

Auch wenn ich immer gedacht habe, man kann nur gute Geschichten schreiben, wenn man inspiriert ist, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass es möglich ist, regelmäßig ohne Inspiration zu schreiben und trotzdem gut zu sein.

Auch wenn ich immer geglaubt habe, ich muss auf meine Muse warten und sie freundlich stimmen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, zu schreiben, auch wenn ich mich nicht inspiriert fühle.

Auch wenn ich immer damit gekämpft habe, meine Muse anzulocken, und mich oft verlassen gefühlt habe, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, das tägliche Schreiben einfach mal auszuprobieren.

Sie sind dran:
Warten Sie auf Inspiration?
Versuchen Sie, die Muse anzulocken?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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