EFT für Autoren – Der erste Satz

That First Sentence

That First Sentence

Der erste Satz in einem Roman oder einer Geschichte ist immens wichtig.

Er soll den Leser oder die Leserin packen. Er soll außergewöhnlich sein, oder zumindest etwas ganz Besonderes. Er soll vorausnehmen, um was es in der Geschichte geht, aber nicht zu viel verraten. Er soll Spannung erzeugen und das Genre festlegen.

Der erste Satz macht die Autorin berühmt.

Der erste Satz verkauft das Buch.

Geht noch mehr Druck?

Vermutlich kaum.

Und deswegen ist es nicht verwunderlich, dass viele Autoren ganz banal am ersten Satz scheitern. Weil ihnen nämlich nichts Gutes einfällt, wenn sie die ganze Geschichte noch gar nicht kennen.

Weil sie sich so unter Druck setzen, dass gar nichts mehr geht.

Und dann schreiben sie nie wieder etwas.

Dabei ist das völlig unnötig. Ich verrate Ihnen hier ein Geheimnis: Den ersten Satz darf man auch ganz zuletzt schreiben. Wirklich. Und niemand merkt das.

Mehr dazu sage ich natürlich im Video.

 

Wie geht es Ihnen denn mit der Idee, den ersten Satz ganz zum Schluss zu schreiben?

Oder dann, wenn er ihnen einfällt? Und dass es völlig okay ist, die Geschichte auch ohne einen ersten Satz zu schreiben?

Es kommt Ihnen immer noch komisch vor, aber sie finden einfach keinen passenden Satz?

Ja, fangen Sie halt einfach mit dem zweiten Satz an!

Wenn Sie damit immer noch Schwierigkeiten haben, dann habe ich noch ein paar Klopfsätze für Sie.

Klopfsätze

Auch wenn mir einfach kein guter erster Satz einfällt und ich deswegen die ganze Geschichte schmeißen will, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, den ersten Satz auf später zu verschieben und einfach loszuschreiben.

Auch wenn ich mich selbst so unter Druck setze, den perfekten ersten Satz zu finden, bevor ich überhaupt mit der Geschichte anfange, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, den Satz erst später einzufügen.

Auch wenn ich das Gefühl habe, total zu versagen, weil mir einfach kein guter erster Satz einfällt, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, erst die Geschichte zu schreiben, und dann einen schönen ersten Satz zu finden.

Sie sind dran:
Wie geht Ihnen das mit dem ersten Satz?
Achten Sie beim Lesen überhaupt darauf?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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