Der Stress in den Knochen

Stress

Stress

Wir alle erleben immer wieder einmal unangenehme Situationen. Für mich war das vor ein paar Wochen eine kleiner Ringkampf mit meinem Zahnarzt.

Wir brauchten nämlich Abdrücke für eine Krone.

Natürlich habe ich das Ganze ohne Blessuren überstanden. Mein Zahnarzt ist ein netter Mensch, der möchte, dass es mir gut geht.

Und trotzdem steckte mir das Ganze in den Knochen. Es ist eine erhebliche Anstrengung, trotz Würgereiz weiter langsam durch die Nase zu atmen. Minutenlang. Es kostet ungeheure Kraft, sich dabei zu beherrschen. Und das war Stress pur.

So richtig begriffen habe ich das erst Stunden später. Und dann habe ich geklopft, weil ich das ja kann und weil es für mich der schnellste Weg ist, mit Stress umzugehen.

Schon der Ausdruck „Zahnarzt-Stress loslassen“ hat ganz viel bewirkt. Ich konnte direkt spüren, wie der Stress meinen Körper verließ und wie ich mich mehr und mehr entspannen konnte. Und die Kopfschmerzen, die ich zuerst kaum wahrgenommen hatte, gingen dann auch weg.

Deswegen möchte ich Sie ermutigen, solche Situationen nicht mit einem Achselzucken abzutun. Wenn es sich schlimm angefühlt hat, dann war es schlimm. Auch wenn man sich vielleicht schämt, das zuzugeben, sogar vor sich selbst.

Ich kenne das auch.

Niemand möchte als emotionale Mimose dastehen.

Als Schwächling. Als Weichei.

Aber das ist es ja gar nicht. Wir haben eine schwierige Situation durchgestanden, vermutlich dabei Angst und Stress gehabt – und haben es überlebt. Wir waren stark.

Das Erlebte hat allerdings Spuren hinterlassen, und zwar auch im Körper. Der Spruch „das steckt mir in den Knochen“ kommt nicht von ungefähr. Da sitzt eben oft noch der Stress.

Es ist ratsam, ein bisschen nachzuhelfen, um diesen Stress schneller loszuwerden. Meistens geht er natürlich von selbst weg, aber wenn wir auch noch wegen anderer Dinge unter Druck stehen, dann braucht das Zeit. Und das können wir uns ersparen.

Im Video spreche ich kurz über ein paar „Zauberworte“, die Sie in der Klopfrunde verwenden können, um es dem Körper leichter zu machen, den Stress loszulassen:

 

Ich sage dann in etwa:

„Ich erlaube mir jetzt, den Stress loszulassen, aus allen Knochen, aus allen Muskeln, aus allen Sehnen und allen Organen, und aus sämtlichen Zellen meines Körpers.“

Das können Sie für alles verwenden, was Sie loslassen wollen. Es funktioniert, weil wir eben den Stress auch im Körper selbst abspeichern, ganz besonders, wenn wir ihn nicht fühlen wollen.

Klopfsätze

Auch wenn ich so viel Stress erlebt habe, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, den Stress sanft und gründlich loszulassen.

Auch wenn das wirklich eine stressvolle Erfahrung war, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, den Stress sanft und gründlich loszulassen.

Auch wenn das wirklich stressig war und ich das noch im Körper spüre, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich freue mich darüber, dass der Stress jetzt sanft meinen Körper verlässt.

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Dann raus damit, entweder in einem Kommentar, oder direkt per Email an mich.

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Bildquelle: F. Möbius

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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