Zeitmanagement – Glaubenssätze

Kurzzeitwecker

Timer

Wenn es darum geht, unsere Zeit über den Tag einzuteilen, dann richten wir uns oft nicht nur nach den Erwartungen von anderen, sondern auch nach dem, was wir selbst glauben.

Und die eigenen Glaubenssätze über Zeit sind genauso wichtig.

Setzen Sie sich ruhig einmal hin und schreiben Sie auf, wie Sie über Zeit denken. Wie viel Zeit Sie zur Verfügung haben, und was Sie damit machen können und dürfen.

Hier sind ein paar Beispiele:
– Ich habe nie genug Zeit.
– Es gibt immer noch mehr zu tun.
– Einfach mal nichts tun geht gar nicht.
– Ich bin nur etwas wert, wenn ich ordentlich viel schaffe.
– Solange mein Haus nicht sauber ist, kann ich keine Pause machen.
– Ich mache alles für meine Kinder/Familie.

Kennen Sie das?

Es sind alles Glaubenssätze, die Sie antreiben. Und die Ihnen keine Pause lassen.

Aber was passiert, wenn wir diese Glaubenssätze einmal umdrehen? Und schauen, was in uns an Gefühlen hochkommt, wenn wir die „umgedrehte“ Version aussprechen?

Zum Beispiel:
– Ich nehme mir genug Zeit für mich.
– Ich entscheide, wenn ich fertig bin.
– Ich darf auch einfach mal nichts tun.
– Ich bin grundsätzlich ein wertvoller Mensch.
– Es ist egal, wie sauber mein Haus ist. Ich mache Pause, wenn ich sie brauche.
– Ich mache viel für meine Kinder/Familie, und ich mache viel für mich.

Wie fühlt sich das an?

Vermutlich zunächst ziemlich fremd und egoistisch.

Und das klopfen wir jetzt:

Auch wenn es mir völlig egoistisch vorkommt, mich selbst in meinem Zeitmanagement zu berücksichtigen und Pausen einzuplanen, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, auch an mich zu denken.

Auch wenn ich mir kaum vorstellen kann, einfach etwas liegen zu lassen und statt dessen etwas für mich zu machen, bin ich völlig okay und ich erlaube mir jetzt, gut für mich selbst zu sorgen.

Auch wenn ich es unmöglich finde, das Haus dreckig zu lassen, und die Familie hängen zu lassen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, neu abzuwägen, was getan werden muss, und was ich für mich tun muss.

Nächste Woche schauen wir uns dieses Thema im Familiensystem an.

Sie sind dran:
Wie fühlt es sich an, sich gut um sich selbst zu kümmern und sich dafür Zeit zu nehmen?
Wie würden Sie sich gerne fühlen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

PPS: Im Newsletter finden Sie jeweils passend zum Blogthema eine ausformulierte Klopfrunde. Sie können sich über das Formular oben rechts dafür anmelden.
Falls Sie meinen Blog über Ihr Handy lesen und das Formular nicht sehen können, folgen Sie diesem Link: Anmelden für den Newsletter.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

Dieser Beitrag wurde unter Persönliches Wachstum abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.