Wie man den finanziellen Wohlfühlpunkt verändert

ein Haufen Münzen

Geld *

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, was ein finanzieller Wohlfühlpunkt ist, und warum Sie ihn verändern wollen würden. Es ist einfach so: Jeder von uns hat einen bestimmten Betrag, bei dem wir uns wohlfühlen, z.B. auf dem Konto, oder auch als Einkommen. Wenn wir darunter kommen, setzen wir viel daran, wieder zurück in unseren Wohlfühlbereich zu kommen.

Faszinierender Weise funktioniert das auch, wenn wir nach oben aus unsererm Wohlfühlbereich geraten. Deswegen sind so viele Lottogewinner nach kurzer Zeit wieder da, wo sie vorher waren. Durch den Lottogewinn haben sie sich weit aus ihrer Komfortzone entfernt. Und schwupps hat das Unterbewusstsein dafür gesorgt, dass all dieses viel zu viele Geld möglichst schnell wieder verschwindet.

Dieser Wohlfühlpunkt in bezug auf Geld ist natürlich individell unterschiedlich. Wir lernen das, genauso wie alles andere, zunächst einmal von unseren Eltern. Als Kinder bekommen wir ja mit, wie mit Geld umgegangen wird. Später haben wir in der Regel Freunde, die ein ähnliches Einkommen haben. Und so bewegen wir uns in einem finanziellen Rahmen, der sich irgendwie gut und sicher anfühlt.

Problematisch wird das nur, wenn uns dieser Rahmen im Weg steht. Ich kenne z.B. jemanden, dessen finanzieller Wohlfühlpunkt offenbar bei ca. -2.000 Euro auf dem Konto liegt. Sie steckt ständig am Rande des Dispo und oft genug spuckt der EC-Automat kein Geld mehr aus. Hat sie aber durch glückliche Zufälle besonderes Einkommen, gibt sie das Geld mit vollen Händen aus, oder erlebt genauso zufällig eine Katastrophe, die eben diese zusätzliche Summe verschlingt. Es wirkt wie verhext, ist aber das Resultat eines inneren Programms, dass sie recht zuverlässig auf -2.000 Euro hält.

Aber diese Programme kann man zum Glück mit EFT verändern. Wenn Sie gerne an ihrem finanziellen Wohlfühlbereich arbeiten und ihn erhöhen möchten, dann biete ich gleich eine Klopfrunde an. Schreiben Sie sich allerdings vorher auf, bei welchem Kontostand Sie sich wohlfühlen, und welchen Sie in Zukunft lieber haben wollen. Setzen Sie dann Ihre Zahlen bei der Klopfunde ein.

Und los geht’s! Nicht wundern, ich übertreibe gerne mal ein bisschen, das hilft bei EFT.

HK: Auch wenn ich mich nur wohlfühle, wenn ich ungefähr 2.000 Euro auf dem Sparbuch habe und alles was darüber aufläuft möglichst schnell ausgebe, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich mehr Geld haben darf, ohne dass ich dafür bestraft werde.

Auch wenn ich irgendwann gelernt habe, dass es in Ordnung ist, wenn ich 2.000 Euro auf dem Konto habe, und dass alles, was darüber hinaus geht, sofort wieder weg muss, sonst geht’s mir schlecht, bin ich okay so wie ich bin und bin offen für die Möglichkeit, dass ich mehr Geld haben darf!

Auch wenn ich Angst habe, dass mich Leute anbetteln werden, wenn ich mehr Geld habe, und ich nicht weiß, wie ich das verhindern soll, bin ich okay so wie ich bin und erlaube mir, ganz alleine selbst zu entscheiden, was ich mit meinem Geld mache.

AI: 2.000 Euro auf der Bank, das ist okay.
AA: Das habe ich so gelernt. Damit fühle ich mich gut.
UA: Das habe ich so von meinen Eltern gelernt.
UN: Und meine Eltern wussten alles über Geld.
KP: Nirgendwo sonst habe ich was über Geld gelernt.
SB: Und so mache ich es wie meine Eltern.
UA: Diese 2.000 Euro fühlen sich gut an. Und mehr fühlt sich blöd an.
HG: Und bislang war das alles okay.
Durchatmen!

AI: Aber vielleicht hätte ich doch gerne ein bisschen mehr?
AA: Mehr als nur diese 2.000 Euro?
UA: Die Zeiten ändern sich, und mehr wäre gut.
UN: Ich hätte echt gerne mehr Geld auf dem Konto.
KP: Aber es rinnt mir einfach durch die Finger.
SB: Immer wenn ich über diesen Wohlfühlpunkt gerate.
UA: Als gäbe es da eine Art Grenze.
HG: Vielleicht ist das wirklich eine Art Grenze?
Durchatmen!

AI: Vielleicht hat mich diese Grenze kleingehalten, was das Geld angeht.
AA: Vielleicht gibt’s da wirklich diese Grenze in meinen Bewusstsein, die ich als Kind gelernt habe.
UA: Aber jetzt bin ich groß und erlaube mir, die Dinge anders zu sehen.
UN: Ich erlaube mir jetzt, mehr Geld auf der Bank zu haben.
KP: Ich erlaube mir, mich sicher zu fühlen, wenn ich mehr Geld habe.
SB: Und ich kann mir einen ganz neuen Wohlfühlbereich aussuchen!
UA: Ich kann mir sogar immer wieder neu einen aussuchen!
HG: Boah. Ich habe Geld noch nie von dieser Seite betrachtet.
Durchatmen!

AI: Ich erlaube mir jetzt, mich für einen neuen Wohlfühlgereich für Geld zu entscheiden.
AA: Ich entscheide mich jetzt, dass sich 10.000 Euro auf der Bank richtig gut anfühlen.
UA: Ich entscheide mich jetzt zu wissen, dass es vollkommen sicher ist, so viel Geld zu haben.
UN: Ich entscheide mich, mich davon überraschen zu lassen, wie sehr ich es genieße, so viel Geld zu haben.
KP: Ich entscheide mich für einen neuen finanziellen Wohlfühlpunkt, und der liegt bei 10.000 Euro.
SB: Ich erlaube mir, mich mit der zusätzlichen Sicherheit, die mir das Geld bietet, so richtig wohlzufühlen.
UA: Und jedes Mal, wenn sich mein Leben verändert, darf ich mir einen neuen Wohlfühlpunkt aussuchen!
HG: Ich entscheide mich für den neuen finanziellen Wohlfühlpunkt von 10.000 Euro und das fühlt sich richtig gut an!
Durchatmen!

Ich hoffe, dass Sie Ihre Zahlen eingesetzt haben – aber recken Sie sich ruhig ein bisschen bei dem neuen Wohlfühlpunkt. Wiederholen Sie diese Übung immer mal wieder, aber ganz besonders, wenn sich Ihr Leben tatsächlich verändert.

Nun bin ich natürlich ein bisschen neugierig … und würde mich sehr freuen zu erfahren, welche Erfahrungen Sie mit dieser Klopfrunde machen. Dafür gibt’s die Kommentarmöglichkeit direkt unter diesem Artikel. (Eventuell müssen Sie noch einmal in die Überschrift klicken.) Danke!

*Bildquelle: Kili, Wikimedia Commons

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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