Weihnachtszeit mit der Familie

Weihnachtszeit

Weihnachtszeit

Am Sonntag ist erster Advent.

Der Beginn von Besinnlichkeit und Kerzen, von Lichterketten und Weihnachtsmärkten. Das Fest der Liebe kommt auf uns zu.

Und das ist familientechnisch oft ein Problem.

Zu Weihnachten soll es ja friendlich zugehen. Und voller Freude und so.

Da haben wir oft recht hohe Ansprüche, und das führt zu Stress, denn natürlich gibt es in einer Familie immer Reibungspunkte. Und oft genug fühlt sich jemand zurückgesetzt oder ungerecht behandelt, oder übergangen…

Es hilft vielleicht, sich dann an die drei Hauptregeln des Familiensystems zu erinnern:

1. Alle gehören dazu. Egal was passiert ist.
2. Es gibt eine Ordnung in der Familie. Jeder hat seinen Platz.
3. Der Ausgleich von Geben und Nehmen

Achten Sie darauf, wenn es in der Familie knirscht. Wird wirklich jeder respektiert? Steht jeder am richtigen Platz, oder gab es da einen Rollentausch oder zwei? Und stimmt der Ausgleich von Geben und Nehmen?

Vielleicht könnten Sie da sogar ein bisschen helfen und Dinge wieder zurechtrücken.

Und ganz untendrunter, sozusagen als Fundament des kompletten Systems gibt es tatsächlich Liebe. Einfach so, Liebe.

Auch wenn es sich nicht so anfühlt.

Aber achten Sie mal darauf. Schauen Sie mit den Augen der Liebe – das ist eine innere Einstellung, die Ärger, Traurigkeit oder Enttäuschung für eine Weile ablegt und so tut, als wäre da nur Liebe. Jeder kann das für ein paar Minuten, und danach dürfen Sie Ihren Ärger und alles andere auch wieder zurück haben.

Es ist nur sehr interessant, wenn man eine Familiensituation mit Liebe betrachtet. Wenn man für eine Weile annimmt, dass Liebe da ist, auch wenn sie vielleicht unter Gefühlsgewohnheiten verborgen ist. Sogar in sich selbst.

Und das ist es vielleicht, was die Weihnachtszeit wirklich ausmacht: Sich für die Liebe zu öffnen.

Versuchen Sie es. Bringen Sie sich mit Lichtern und Keksen in eine friedliche, entspannte Stimmung und lassen Sie dann die Liebe zu.

Es könnte interessant werden.

Auch wenn ich mir gar nicht vorstellen kann, dass in meiner Familie so viel Liebe untendrunter läuft, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt einmal genau hinzuschauen.

Auch wenn Weihnachten normalerweise gruselig ist, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, dieses Jahr auf die Liebe zu achten.

Auch wenn ich selbst gar nicht unbedingt so viel Liebe für meine Familie empfinde, bin ich okay so wie ich bin, und ich gebe mir jetzt die Erlaubnis, die Liebe zu sehen und vielleicht auch zu spüren.

Sie sind dran:
Wie geht es Ihnen wenn Sie sich der Liebe öffnen?
Wie fühlt es sich an, in der eigenen Familie Liebe zu sehen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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