Veränderung – Glaubenssätze

Tanz in die Veränderung

Tanz in die Veränderung

In der Regel lösen Veränderungen Gefühle aus. Letzte Woche habe ich über die Ängste gesprochen, die durch Veränderungen entstehen können. Diese Woche geht es darum, wie wir uns fühlen, wenn sich unser Leben ändert.

Je nachdem, wie wir glauben, dass Veränderungen stattfinden müssen, so gestalten sie sich auch.

Ist es für Sie schwer, Veränderungen anzunehmen oder zu gestalten?

Gerald glaubt zum Beispiel, dass es mühsam sein muss, sein Leben zu verändern. Und so ist der geplante Umzug ein einziger Albtraum: In der neuen Wohnung gibt es einen Wasserschaden, so dass sich alles um Wochen verzögert. Die Umzugsfirma springt ab. Gerald findet nach vielen Telefonaten eine neue, aber sie ist deutlich teurer. Und am Tag des Umzugs regnet es heftig. Teile des Geschirrs gehen kaputt, und ein Küchenschrank wird hoffnungslos beschädigt. Die Waschmaschine passt nicht an den vorgesehenen Ort, und die Kiste mit dem Bettzeug ist abends unauffindbar, so dass Gerald im Schlafsack schlafen muss. Nach drei Tagen fühlt sich Gerald endlich ein bisschen erholt und beginnt mit dem Auspacken der Kisten.

Grauenhaft, nicht wahr?

Ganz anders ergeht es Nadine. Sie zieht auch um, aber sie glaubt felsenfest, dass das alles in riesiges Vergnügen ist und freut sich unbändig auf die neue Wohnung. Sie gestaltet eine Packparty mit Freunden, und tanzt zu cooler Musik durch ihre immer leerer werdenden Räume. Gleichzeitig nutzt sie die Chance, sich von Dingen zu trennen, die sie nicht mehr braucht. Die Umzugsfirma ist freundlich, die Männer machen Witze über die leichten Kisten und bauen in der neuen Wohnung alles genau so auf, wie Nadine es sich vorgestellt hat. Und drei Tage später feiert sie mit denselben Freunden eine fröhliche Auspackparty.

Natürlich ist das übertrieben. Doch das Prinzip stimmt.

Denn unsere Glaubenssätze sind entscheidend für das, was uns im Leben passiert und wie es passiert. Und wenn wir glauben, dass ein Umzug leicht und lustig sein darf und wir diesem Gefühl nachgeben, dann steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass es genau so kommt.

Können Sie sich vorstellen, dass Veränderungen leicht gehen können? Sogar ziemlich große? Und dass man dabei Spaß haben kann?

Wahrscheinlich nicht so einfach. Mir fällt das auch noch ein bisschen schwer, zugegeben.

Aber wir haben ja EFT, und damit lassen sich Glaubenssätze verändern.

Auch wenn ich gelernt habe, dass Veränderungen nur mühsam von statten gehen, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass es sich hier nur um einen Glaubenssatz handelt.

Auch wenn ich glaube, dass ich mich quälen muss, um mein Leben zu ändern, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt mit der Idee zu spielen, dass es stattdessen leicht sein und Spaß machen könnte.

Auch wenn ich immer geglaubt habe, dass Veränderung Kampf und Krampf bedeutet, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, mein Leben mit Leichtigkeit zum besseren zu wenden.

Sie sind dran:
Was glauben Sie über Veränderungen?
Wie fühlt sich das an, das Leben ändern zu wollen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Wie möchten Sie sich in Zukunft fühlen?

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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