Selbst-Bewusstsein – Verhalten

Liebevolles Beobachten

Liebevolles Beobachten

Der nächste Schritt hin zu mehr Selbst-Bewusstsein, also der Kunst, sich selbst zu spüren und zu beobachten, betrifft das eigene Verhalten.

Natürlich zeigen wir in jedem Moment des Tages ein Verhalten. Wir können uns sozusagen nicht nicht verhalten. Selbst das völlige Nichts-tun oder der totale Rückzug ins Bett sind eine Art von Verhalten.

Liebevolles Beobachten

Ehe Sie jetzt aber anfangen, jegliche Regung kritisch zu sehen, möchte ich betonen, dass es hier wirklich erst einmal um die Beobachtung geht.

Schauen Sie sich zunächst einfach erst einmal beim Leben zu.

Achten Sie nur auf das, was Sie tun und wie Sie es tun.

Und dann prüfen Sie liebevoll, ob Sie dieses Verhalten weiter ausüben möchten, oder ob es Varianten gibt, die besser zu Ihnen passen.

Das klingt ganz einfach, oder?

Zwei Ebenen gleichzeitig beobachten

Die Sache ist aber schon ein wenig komplizierter, weil es auch darum geht, sich selbst beim Verhalten, in der Aktion zu spüren.

Das heißt, es ist wichtig, sowohl hinzuschauen, als auch zu fühlen, welche Signale der Körper dabei sendet.

Fühlt es sich gut an, so viel zu reden? Oder ist es besser, eine Weile einfach zuzuhören?

Wie ist es, flott ein Stück zu marschieren, dabei ein wenig aus der Puste zu kommen und vielleicht sogar zu schwitzen? Fühlt sich das gut an, oder ist das eher unangenehm? In welcher Situation?

Zeigt sich Ärger, Angst oder Langeweile bei einem bestimmten Verhalten? Und worauf deutet das hin?

Das Verhalten liebevoll hinterfragen

Wenn Sie lernen, diese Signale Ihres Körpers zu spüren, wird es möglich, eingefahrenes Verhalten zu hinterfragen.

„Brauchen“ Sie wirklich das Glas Wein am Abend? Fühlt sich das wirklich gut an? Oder was vermissen Sie,was Sie mit dem Glas Wein nur überdecken?

Wie ist das mit dem Fernsehen oder dem Computerspiel?

Und wenn die tiefere Wahrheit klar wird, können Sie ganz anders damit umgehen.

Sie können Ihr Leben bewusster gestalten und verändern

Erst wenn Sie wissen, was Sie wirklich wollen, können Sie neue Wege gehen. Sie könnten sich entscheiden, statt am Computer zu daddeln, vielleicht ein Buch zu lesen, das Sie weiterbringt. Oder vielleicht entscheiden Sie sich, einen Abend in der Woche im Chor zu singen und neue Menschen kennenzulernen.

Ohne die Beobachtung und das Feedback über Ihren Körper und die Gefühle wüssten Sie gar nicht, was Ihnen wirklich gut tut.

Aber mit dem Wissen, was Sie wirklich wollen und brauchen, und einer Möglichkeit herauszufinden, welche Schritte dahin führen – damit ist alles möglich.

Klopfen für den Widerstand

Und damit Sie heute behutsam damit anfangen können, habe ich natürlich Klopfsätze für Sie. Denn diese Sache mit dem Bewusstsein und dem Verändern macht möglicherweise auch Angst.

Und die kann man klopfen.

Auch wenn es sich ja ganz toll anhört, sich selbst liebevoll zu beoachten, macht mir die Sache schon etwas Angst – trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, in ganz kleinen, harmlosen Schritten damit anzufangen.

Auch wenn ein Teil in mir gar nicht wissen will, was ich wirklich will und brauche, dann müsste ich ja mein Leben verändern! – trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich gebe mir die Erlaubnis, das ganz behutsam und im optimalen Tempo zu machen und damit glücklich zu sein.

Auch wenn ich ein bisschen feststecke im Leben, macht mir dieser Weg der Veränderung schon etwas Angst – trotzdem bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diese Angst loszulassen und durch Freude auf die Veränderung zu ersetzen.

Sie sind dran:
Können Sie Ihren Körper spüren?
Haben Sie schon Botschaften von ihm erhalten?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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