Sauer auf mich selbst

Ärger

Ärger auf sich selbst

Vielleicht haben Sie sich ja tatsächlich letzte Woche ein neues Ziel gesetzt. Haben Sie es schon erreicht? Oder haben Sie mit der Eieruhr gearbeitet? Glückwunsch! Super!

Aber vielleicht hat es auch nicht so gut geklappt, und vielleicht sind Sie jetzt sauer auf sich selbst … Schade. Denn es ist toll, dass Sie es überhaupt ausprobiert haben. Ziele erfordern nämlich Übung. Und es ist kein Wunder, dass Sie am Anfang nicht perfekt sind. Geben Sie sich die Chance, weiter zu üben. Und lassen Sie das mit dem Ärger auf sich selbst. Das kostet nur Energie und zieht runter.

Damit das leichter geht, habe ich eine Klopfrunde für Sie:

HK: Auch wenn ich so sauer auf mich bin, weil ich mein Ziel nicht erreicht habe, so ein Mist!, trotzdem bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, das ich einfach zu wenig Übung mit Zielen habe.

Auch wenn ich echt sauer auf mich bin, weil ich das wieder nicht hingekriegt habe, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich es beim nächsten Mal besser machen kann.

Auch wenn ich einfach total enttäuscht bin, weil ich nicht einmal so ein kleines Ziel erreicht habe, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich mit mehr Übung besser werden kann.

AI: Mann, ich bin sooo sauer!
AA: Ich hab’s wieder nicht geschafft.
UA: So ein Mist!
UN: Ich bin sauer und enttäuscht.
KP: Grrrr, ich hab’s wieder nicht geschafft.
SB: Und das ist richtig, echt saudoof.
UA: Dabei habe ich mir sogar Mühe gegeben.
HG: Aber ich hab’s nicht geschafft, und ich bin sauer!
Durchatmen!

AI: Ich kenn das ja schon.
AA: Ich bin es ja gewohnt, Ziele nicht zu erreichen.
UA: Aber diesmal wollte ich es anders machen.
UN: Ich wollte es besser machen.
KP: Und es hat doch nicht gereicht.
SB: Wäääääääh!
UA: Ich bin sauer! Und enttäuscht!
HG: Und das gestehe ich mir heute mal ein.
Durchatmen!

AI: Ich bin sauer! Und das ist eine Form von Energie!
AA: Vielleicht kann ich die besser umsetzen, als auf mich sauer zu sein.
UA: Vielleicht gibt mir das den Mut, es nochmal mit einem Ziel zu probieren.
UN: Wut macht schließlich Mut!
KP: Und so ein verdammtes Ziel kriegt mich nicht klein!
SB: Hah! Ich probiere es noch einmal.
UA: Und diesmal suche ich mir das Ziel sorgfältig aus.
HG: Ich achte drauf, dass es wirklich SMART ist.
Durchatmen!

AI: Vielleicht brauche ich einfach noch mehr Übung beim Ziele setzen.
AA: Vielleicht ist das wie beim Schreibenlernen …
UA: Anfangs habe ich da auch nur Spazierstöcke gemalt …
UN: Und vielleicht muss ich mir wirklich puppige Miniziele setzen.
KP: Nur zum Üben.
SB: Damit ich einfach mal spüren kann, wie es sich anfühlt, so ein Ziel zu erreichen.
UA: Und dass das gar nicht schlimm ist.
HG: Vielleicht macht es sogar Spaß. Und das fühlt sich schon richtig gut an!
Durchatmen!

Na, wie sieht’s aus? Haben Sie wieder Lust, sich ein puppiges Miniziel auszusuchen? So ein richtiges Babyziel? Hoffentlich! (Verraten Sie es mir auch?)

Alles Gute und viel Spaß mit dem Erreichen von Zielen!

Bildquelle: (c) Frauke Möbius

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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