Reisen – Reisekrankheit

seekrank

Seekrank

Ein Geständnis gleich vorweg: Ich werde seekrank. Leider.

Und im Auto lesen geht auch nicht.

Ich bin also ein schwieriger Fall.

Bei mir hilft EFT bei Seekrankheit nicht immer, aber manchmal. Und das ist doch schon etwas.

Ich möchte eine Geschichte erzählen, wo es geholfen hat.

Ich lebe ja in Kiel, wo jedes Jahr im Juni die Kieler Woche stattfindet. Und meistens ist das Wetter nicht stabil – übrigens ein Grund, warum die Gründer der Kieler Woche sich für diese Zeit im Jahr entschieden haben. Auf diese Weise werden die Regatten noch anspruchsvoller.

Es ergab sich in einem Sommer die Möglichkeit, bei der großen Windjammerparade zum Abschluss der Kieler Woche auf der Kieler Hansekogge mitzufahren. Natürlich habe ich keine Sekunde gezögert, denn das ist ein ganz besonderes Schiff. Und an Seekrankheit habe ich überhaupt nicht gedacht.

Solange wir unter Motor* auf der Kieler Förde unterwegs waren, ging auch alles gut. Es war sogar sehr amüsant, den Kapitän mit Lungenkraft und einer Tröte Signale geben zu sehen. Es gab etwas zu essen (Erbsensuppe), zu trinken (Bier oder Limo) und naürlich ganz viel zu sehen.

Dann erreichten wir den Leuchtturm Kiel, wo die Windjammerparade aufhört. Für alle, die sich in Kiel nicht auskennen: Der liegt schon außerhalb der Förde. Daher gibt es dort wesentlich mehr Wind und meistens auch höhere Wellen.

Und mir wurde flau im Magen, besonders als dann auch noch das Segel aufgezogen wurde. Ein toller und ganz ungewohnter Anblick, aber natürlich rollt das Schiff dann noch mehr. Und eine Hansekogge rollt übrigens ganz besonders, weil sie recht rund und kurz gebaut ist.

Ich fing also an zu klopfen. Erst ein bisschen zögerlich, aber niemand schaute komisch. Nach einigen Runden ging es meinem Magen schon wieder besser. Ich machte weiter und auch die latenten Kopfschmerzen verschwanden.

Und so konnte ich auch den Zuckerkuchen genießen, den es auf dem Weg zurück in den Hafen gab.

Ich muss dazu sagen, dass mir EFT bei Seekrankheit nicht immer hilft. Auf dem Schiff nach Helgoland brauche ich immer noch Kaugummi oder Ingwerpille. Trotzdem kann es die Situation entschärfen. (Und vielleicht sollte ich einmal ganz grundsätzlich klopfen, dass ich seekrank werde…  habe ich bislang noch nicht getan.)

In jedem Fall möchte ich Sie ermutigen, auch an EFT zu denken, wenn Ihnen, Ihrem Kind oder Ihrem Haustier unterwegs schlecht wird.

Hier sind ein paar Klopfsätze zur Inspiration:

Auch wenn ich mich gerade ganz übel fühle, mit flauem Magen und Kopfschmerzen, bin ich trotzdem okay so wie ich bin, und ich bitte meinen Körper jetzt, diese Symptome zu beseitigen, denn ich bin ja völlig in Sicherheit.

Auch wenn ich es so hasse, wenn mein Körper wieder mit Seekrankheit und Reisekrankheit reagiert, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich lasse meinen Körper jetzt wissen, dass wir in Sicherheit sind und dass dies alles ein Missverständnis ist.

Auch wenn ich mich so mies und krank fühle, bin ich trotzdem irgendwo okay und ich bitte meinen Körper jetzt, alle Symptome loszulassen, denn es gibt ja gar keinen Grund, sich krank zu fühlen. Danke, lieber Körper!

Sie sind dran:
Werden Sie seekrank oder reisekrank?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Können Sie sich vorstellen, das bei einer Reise anzuwenden?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

* Ja, die nachgebaute Hansekogge hat einen Motor, das ist für die Sicherheit heutezutage einfach nötig. Man sieht ihn nicht, weil er sehr geschickt eingebaut wurde, und er verändert auch das Verhalten unter Segel nicht. (Website der Kieler Hansekogge)

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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