Partnerglück – Bedürfnisse

Bedürfnisse besprechen

Berdürfnisse besprechen

Wir suchen uns oft einen Partner aus, der uns „ergänzt“, aber auch ein bisschen herausfordert. Und während wir verliebt sind, ist es auch ganz einfach, alles mitzumachen oder auch mit einander genug zu haben.

Und dann kommt der Alltag, und die eigenen Bedürfnisse verlangen wieder nach mehr Raum.

Auf einmal ändert sich alles!

Die eine sehnt sich nach mehr Ruhe und hat keine Lust mehr auf ständige Unternehmungen und Parties.

Der andere möchte endlich wieder raus und etwas erleben, nachdem wochenlang das eigene Nest und gemeinsames Kuscheln allen Ansprüchen genügt hat.

Das ist natürlich nur ein extremes Beispiel. Es ist aber wichtig, dass die eigenen Bedürfnisse wieder wahrgenommen und berücksichtigt werden. Dass diese Bedürfnisse einer Beziehung nicht untergeordnet werden.

Auch hier heißt das alles nur – die Liebe ist noch lange nicht aus!

Aber es muss verhandelt werden.

Denn wenn sich jemand nur verbiegt und unterordnet, läuft etwas ganz gewaltig schief. Und leider passiert das immer wieder, aus falsch verstandener Liebe.

Auf Dauer macht so etwas unendlich unglücklich und vergiftet jedes Partnerglück.

Es ist viel besser, sich selbst zu erlauben, die eigenen Bedürfnisse zu spüren, zu würdigen – und dann mit dem Partner darüber zu sprechen. Es ist ja auch ein Akt der Liebe, dem jeweils anderen Bedürfnisse zu erfüllen.

Und bis wir alle geübte Gedankenleser sind, müssen wir eben darüber reden. Und gelegentlich auch neu verhandeln, denn Bedürfnisse verändern sich.

Im Idealfall helfen sich Partner gegenseitig, sich ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Und geben sich gleichzeitig die Chance und den Raum, weiter zu wachsen und sich zu verändern. Das geht selten ohne kleinere Herausforderungen ab, aber das gehört dazu.

Auch Wachstum ist ein Bedürfnis.

Reden Sie miteinander.

Hier sind ein paar Klopfsätze, damit das leichter wird:

Auch wenn alles so schön und harmonisch war, und jetzt irgendwie alles schwierig wird und wir nicht mehr so gut mit einander auskommen, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu sehen, das wir vielleicht unterschiedliche Bedürfnisse haben.

Auch wenn ich es so traurig finde, dass wir nicht mehr so harmonisch alles zusammen machen können, bin ich völlig okay so wie ich bin, und lasse mich jetzt davon überraschen, wie gut wir miteinander darüber reden können.

Auch wenn mir völlig klar ist, dass wir jetzt „Beziehungsarbeit“ leisten müssen, obwohl ich doch einfach nur Harmonie will, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir, die tiefere Liebe im gemeinsamen Aushandeln und Wachstum zu sehen.

Sie sind dran:
Welche Bedürfnisse sind Ihnen wirklich wichtig?
Und welche Bedürfnisse hat Ihr Partner, die ihm/ihr wichtig sind?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Schreiben Sie einen Kommentar.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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