Familienregeln – Wer darf Geld verdienen?

Frau und Arbeit

Frau und Arbeit

Ganz ganz früher, also in der frühen Steinzeit, war es vermutlich noch einfach: Jeder hat das gemacht, was er oder sie eben konnte. Und was so zu tun war. Wir wissen heute, dass das gar nicht einmal so viel Arbeit war.

Komplizierter wurde es, als sich die Arbeit veränderte, vor allem durch die Entwicklung von Landwirtschaft und Viehzucht. Ab dann wurde Arbeit aufgeteilt, vor allem weil es so viel davon gab. Vermutlich gibt es seit dem Zeitpunkt auch Regeln darüber, wer was wann tun durfte oder eben nicht.

Diese Regeln haben sich natürlich durch die Zeit immer wieder verändert, aber meistens ging es darum, was Frauen tun oder eben nicht tun durften.

Vor allem das Leben und die Arbeit von Frauen wurde reglementiert.

Und wir brauchen nur einige Jahrzehnte zurückzuschauen, um Gesetze zu finden, die wir uns so heute kaum noch vorstellen können: Frauen durften nach der Heirat keine bezahlte Arbeit mehr annehmen, sie sollten uneingeschränkt für Haushalt, Kinder und Familie zur Verfügung stehen.

Erst in den 1970er Jahren wurde das Gesetz dahin geändert, dass Frauen nicht mehr die Erlaubnis des Ehemannes benötigten, um einen Job anzunehmen.

Ich sagte es ja schon letzte Woche: Familiensysteme sind konservativ, sie bewahren Regeln über Generationen und sorgen für deren Einhaltung. Und so gibt es noch heute viele Familienregeln darüber, was Frauen tun dürfen und was nicht. Weiterlesen

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Familienregeln und Geld

Familie und Geld

Familie und Geld

Im Familiensystem gibt es Regeln für alles. Und ich meine wirklich für alles und jedes.

Die meisten dieser Regeln werden nie ausgesprochen, aber jedes Mitglied kennt sie ganz unbewusst. Wir haben sie meistens schon als Kind gelernt, abgeleitet aus dem Verhalten und den Worten unserer Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel… und wir haben sie verinnerlicht.

Im August schreibe ich eine kleine Serie über die Familienregeln zu Geld.

Es ist nämlich durchaus auch per Familienregel festgelegt, wer wann, wie, womit und wieviel Geld verdienen darf.

Das Problem bei Familienregeln liegt auf zwei Ebenen:

Erstens sind uns diese Regeln selten bewusst.

Zweitens ist die Strafe für Missachtung dieser Regeln drakonisch: Wir könnten aus der Familie ausgestoßen werden.

Das passiert durchaus immer wieder in Familien, auch wenn das energetisch eine Menge negativer Konsequenzen für das System hat. Und auf der energetischen Ebene gehören alle Familienmitglieder immer dazu, egal wie die anderen Mitglieder das sehen – aber das ist kaum ein Trost für diejenigen, die nicht mehr gerne gelitten sind.

Die Drohung steht also, und so halten wir uns meistens an diese Regeln. Und das ist oft genug ein Grund, warum wir mit Geld und im Beruf nicht so erfolgreich sind, wie wir das gerne wollen – tief im Untergrund laufen Schutzprogramme, die die Familienregeln durchsetzen.

Aber zurück zum Anfang: Familienregeln bestimmen durchaus über diese Dinge:

Wer darf Geld verdienen? Weiterlesen

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Langeweile – Wachstum

Erleuctung

Erleuchtung

Langeweile kann noch viel mehr…

So wie sie ein Tor für Kreativität sein kann, so kann sie uns auch zu uns selbst führen. Hin zu unserer Mitte, und hin zu Wachstum.

Wenn wir es zulassen.

Es ist ganz einfach: Hinsetzen, Langeweile spüren, und schauen, was an Gedanken und Widerständen hochkommt.

Ganz bewusst darauf achten.

Denn natürlich könnten wir Dinge tun, statt uns zu langweilen. Wir wollen ja nur nicht.

Diese Widerstände sind eine Goldgrube für inneres Wachstum.

Suchen Sie sich einfach einen Gedanken, ein Gefühl heraus und schauen noch genauer hin. Was steckt dahinter?

Ein Glaubenssatz? Ist er wirklich wahr?

Eine Erwartung? Ist sie sinnvoll? Hilfreich?

Oder eine Familienregel? Auch da lohnt es sich, den Sinn zu überprüfen.

Und wenn das nicht hilft, dann können Sie klopfen, um diese Widerstände zu lösen oder zu transformieren. So langsam wissen Sie ja, wie es geht.

Zugegeben, das ist jetzt sehr vage und offen. Aber nur Sie wissen eben auch, was in Ihnen vorgeht.

Und manchmal ist Langeweile eben auch nur Langeweile. Da müssen Sie dann durch.

Auch wenn ich überhaupt keine Lust habe, meine Widerstände anzusehen und mein persönliches Wachstum zu förden, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, zu machen, was mir gefällt.

Auch wenn Langeweile doof ist, und ich jetzt auch keine Lust habe, tiefschürfend mein inneres Wachstum zu betreiben, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, einfach was Nettes zu machen.

Auch wenn ich es so satt habe, alles und jedes für mein inneres Wachstum zu nutzen und immer erleuchteter werden  zu sollen, bin ich okay so wie ich bin, und ich mache jetzt genau das, was ich will.

Sie sind dran:
Wie geht es Ihnen mit Langeweile?
Mit persönlichem Wachstum?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was denken Sie über persönliches Wachstum?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Langeweile – Gefahr im Verzug

Grübeln

Grübeln

Letzte Woche hatte ich darüber geschrieben, wie Langeweile die Kreativität anregen und fördern kann. Diese Woche geht es um die Gefahr, die sich auch in Langeweile verbirgt.

Zum Glück sind Kinder meistens weniger davon betroffen, aber wir Erwachsene können aus der Langeweile leicht ins Grübeln kommen.

Das ist sozusagen die Kehrseite der Kreativität: Wir nutzen unsere Vorstellungskraft, um uns mit all dem Schlechten in der Welt zu beschäftigen. Und wenn wir nicht aufpassen, können wir da hinein rutschen und das Grübeln zur Gewohnheit werden lassen.

Das ist aus vielen Gründen eine schlechte Idee:

Wir verwenden unsere Kreativität, um uns schlechte Dinge vorzustellen und uns Sorgen zu mache. Wir schüren damit unsere Ängste.

Unser Fokus liegt auf diesen schlechten Dingen, Ängsten und Sorgen.

Und unser Unterbewusstsein bekommt den Auftrag, noch mehr von diesen schlechten Dingen zu sehen, oder sogar in unser Leben zu ziehen.

Wir bekommen oft mehr von dem, über das wir viel nachdenken und Energie und Emotionen hineinstecken.

Grübeln ist sozusagen der Missbrauch der Kreativität.

Wenn Sie also leicht ins Grübeln abrutschen, dann halten Sie ab sofort an, wenn Sie das bemerken.

Machen Sie bewusst eine Denkpause und schwenken dann über in positivere Gedanken, oder suchen Sie sich etwas zu tun. Aber nehmen Sie in jedem Fall den Focus von den schlechten Dingen, Sorgen oder Ängsten.

Der wichtigste Indikator dabei ist die Freude.

Machen Ihre Gedanken Ihnen Freude oder fühlen sie sich schlecht an? Folgen Sie der Freude, denken Sie Dinge, die gute Gefühle in Ihnen auslösen.

Und nein, das ist kein Schummeln. Das ist gute Fürsorge für sich selbst.

Denn mal ehrlich: Wird die Welt von Ihrem Grübeln besser?

Dann verwenden Sie Ihre Energie lieber für etwas Positives.

Werden Sie kreativ!

Und damit Ihnen das leichter fällt, habe ich natürlich auch wieder Klopfsätze für Sie:

Auch wenn ich mich immer beschäftigen muss, um bloß nicht ins Grübeln zu geraten, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, gute und schöne Gedanken zu denken.

Auch wenn ich immer wieder ins Grübeln abrutsche, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, dieses Grübeln bewusst zu stoppen.

Auch wenn ich mich vor Leerlauf fürchte, weil ich dann schnell ins Grübeln komme und es mir schlecht geht, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, ganz bewusst schöne Gedanken zu denken.

Sie sind dran:
Rutschen Sie leicht ins Grübeln ab?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was für neue Ideen sind aufgetaucht?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Langeweile – Keimzelle der Kreativität

Wandern im Nebel

Wandern im Nebel

Letzte Woche hatte ich ja schon ein wenig darüber geschrieben, wie wir aus der Langeweile in die Kreativität kommen.

Für diesen Artikel hat sich mir ein Bild aufgedrängt, das ich versucht habe, zu zeichnen:

Wandern im Nebel

In der Langeweile zu sitzen, ist vielleicht ein bisschen wie durch dichten Nebel zu wandern. So an einem Tag, wo die Wolken grau und tief hängen, wo der Nebel alle Details verdeckt, wo die Töne und Farben vom Grau verschluckt werden.

So fühlt sich die Welt grau und leer an, man weiß nicht, woran man sich halten soll. Und man weiß auch gar nicht so genau, wie man aus dem Nebel rauskommen soll.

Der beste Weg ist dann nach oben zum Licht: So kommt man aus dem Tal heraus.

Aber wie geht der Weg nach oben in der Langeweile?

Nun, man muss sich die Zeit nehmen, sich nicht mit dummen Handyspielen ablenken oder den Fernseher einschalten.

Man muss stattdessen im Tal bleiben, die Langeweile zulassen, vielleicht sogar tiefer hineingehen. Vielleicht setzen Sie sich hin, schließen die Augen und spüren dieses Nichtstun, dieses Nichtswollen.

Damit beginnt die Wanderung der Gedanken.

Und so wie ein Wanderer beim Aufstieg vielleicht erst noch in die Wolken kommt, wo es nieselt und muffig riecht, wo man überhaupt nichts mehr sieht, wo vielleicht alles klamm und kalt ist, so drehen sich vielleicht die Gedanken zunächst um unangenehme Dinge.

Dinge, die passiert sind, Dinge, die man erledigen muss. Dinge, die man jetzt nicht will.

Und wenn man dann trotzdem weiter marschiert, auch diese Dinge hinter sich lässt, dann geht es einem wie dem Wanderer in den Wolken:

Irgendwann bricht man durch.

Die Wolken lichten sich, die Sonne scheint – und plötzlich hat man eine wunderbare Aussicht auf die vielen schönen Gipfel, die einen umgeben.

Oder die vielen schönen, leuchtenden Ideen, die unser Gehirn produzieren kann, wenn wir es nur lassen.

Schauen Sie sich um, da oben.

Ist es nicht wunderbar?

Das ist unsere Kreativität, unser Geschenk.

Alle Menschen besitzen sie, aber viele wissen gar nicht, wie man sie aktiviert, wie man sie findet.

Jetzt kennen Sie einen Weg: durch die Langeweile hindurch.

Nehmen Sie sich Zeit dafür. Lassen Sie sich darauf ein, Ihren Gedanken Freilauf zu geben. Entdecken Sie diesen Schatz, der auch in Ihnen schlummert.

Und dann suchen Sie sich eine dieser wunderbaren Ideen aus und setzen sie um. Schreiben Sie Ihr Buch. Basteln Sie den Schmuck, gestalten Sie Ihren Garten um, lernen Sie eine neue Sprache – folgen Sie Ihrem Herzen! Machen Sie genau das, was Ihnen wirklich Spaß macht.

Und wenn Sie in Ihrem Projekt feststecken, dann besuchen Sie einfach wieder das Tal im Nebel, machen Ihre Wanderung durch die Langeweile – und finden wieder neue Ideen.

Der Weg steht uns allen offen.

Wir müssen uns nur dafür entscheiden.

Und dabei können Klopfsätze helfen.

Auch wenn ich glaube, dass ich gar nicht kreativ sein kann, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, es einfach mal auszuprobieren.

Auch wenn ich gelernt habe, Langeweile zu hassen und sie wegzuschieben, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mir mal darauf einzulassen.

Auch wenn es sie so seltsam anfühlt, erst einmal diese Leere und Langeweile zuzulassen, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich, mich jetzt auf die neuen Ideen zu freuen.

Sie sind dran:
Haben Sie jetzt versucht, die Langeweile auszuhalten?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was für neue Ideen sind aufgetaucht?
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Bildquelle: F. Möbius

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Langeweile – Ein magisches Tor

Langeweile

Langweilig!

Mamaaaaaaaa? Mir ist so langweilig!

Wer kennt das nicht? Jetzt zur Ferienzeit hören wir das bestimmt wieder häufig.

Aber deswegen gleich eine ganze Serie über Langeweile zu schreiben?

Ja!

Denn Langeweile ist wichtig.

Wir haben nur verlernt, damit umzugehen. Dank Computer, Handy und sofort verfügbarer Spiele und Kontakte, können wir der Langeweile entfliehen, jedenfalls vordergründig.

Und natürlich haben wir als Erwachsene oft nicht einmal Zeit für Langeweile, mit Arbeit, Haushalt und Familie. Und das ist schade.

Denn Langeweile ist ein Tor. Eine Art Portal. Hinter der Langeweile steckt Magie.

Jetzt übertreibt sie aber, höre ich Sie sagen.

Nein, ich meine das ganz ernst.

Denn was passiert, wenn Sie die Langeweile eine Zeitlang aushalten?

Genau, Sie kommen auf neue Ideen.

Ideen, die Sie niemals entdeckt hätten, wenn  Sie die Langeweile mit Candy Crush oder Facebook verdrängt, mit Musik zugedröhnt oder sonstwie gedeckelt hätten.

Das meine ich mit dem magischen Portal.

Langeweile ist wie das Aufwärmen vor dem Laufen. Es gibt dem Gehirn das Signal, etwas Neues zu liefern. Quer zu denken, ganz weg von den gewohnten Bahnen.

Also probieren Sie es einfach aus. Gönnen Sie sich Langeweile. Spüren Sie das Gefühl, nichts machen zu wollen und innerlich ganz auf sich gestellt zu sein. Und erlauben Sie die neuen Gedanken.

Nutzen Sie diese Möglichkeit, auch wenn Sie im Wartezimmer sitzen oder Zug fahren. Lassen Sie Ihrem Hirn diesen Freilauf.

Und vor allem: Geben Sie Ihren Kindern die Chance, das zu erleben.

Ferien sind dazu optimal.

Und falls sich das zu schlimm anfühlt, habe ich auch noch eine Klopfrunde für Sie:

Auch wenn ich das gar nicht aushalte, Langeweile zu haben, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, Langeweile als ein magisches Tor zu sehen.

Auch wenn es so schlimm ist, nichts Schönes zu tun zu haben, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, die Langeweile auszuhalten, damit neue Ideen kommen können.

Auch wenn mich diese Langeweile so anpestet, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, das auszuhalten und mich auf die neuen Ideen zu freuen.

Sie sind dran:
Wie oft haben Sie Langeweile? Oder Ihre Kinder?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was für neue Ideen sind aufgetaucht?
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Bildquelle: F. Möbius

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Reisen – Familiensystem

Familienreise

Familienreise

Natürlich gibt es in einem Familiensystem auch Regeln über das Reisen.

Wir lernen schon als Kinder, wann man reist, wohin man reist, und vor allem wie man reist.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass das Reisen zum größten Teil den reichen Menschen vorbehalten waren. Und auch heute sind Familienurlaube oft recht teuer. Ich erinnere mich an so manche Woche in den Sommerferien, die wir zu Hause verbracht und statt am Strand eben im Wald gespielt haben. Dafür sind wir oft in den Osterferien verreist, wenn die Unterkünfte billiger waren.

Solange Kinder in die Schule gehen, ist das Reisen natürlich an die Schulferien gebunden. Aber auch danach fahren die meisten im Sommer weg, und das hängt nicht nur mit dem Wetter zusammen.

Und das wie ist auch interessant: Manche reisen gerne mit dem Zelt oder in älteren Jahren mit dem Wohnwagen, andere ziehen all-inclusive vor und lassen sich verwöhnen.

Schauen Sie mal bei sich hin: Gibt es auch für Sie Regeln für den Urlaub? Weiterlesen

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Reisen – Sich dem Fremden öffnen

Staunen

Staunen

Reisen bedeutet automatisch, das Vertraute hinter sich zu lassen. Je nach Entfernung wird das Fremde natürlich noch fremder und das Vertraute immer weniger, das beginnt bei dem Wetter und der Architektur und hört bei Sprachen und Essen noch lange nicht auf.

Und ich sehe immer wieder Menschen, die dann fast verzweifelt nach Vertrautem suchen. Die dann bei McDonalds essen, weil das wenigstens genauso schmeckt wie zu Hause. Die Schnitzel mit Pommes brauchen und ein kaltes Bier. Selbst auf Malle oder Hawaii.

Und das ist so schade.

Die Sache ist doch die: Meistens haben wir es uns im Leben ganz gut eingerichtet. Job, Wohnung oder Haus, jeden Tag mehr oder weniger dieselbe Routine, dieselben Menschen, dieselben Läden… und eigentlich machen wir ja Urlaub, um da mal rauszukommen.

Nur um dann in der Ferne uns wieder zum Vertrauten zurückzuziehen. Weiterlesen

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Reisen – Reisekrankheit

seekrank

Seekrank

Ein Geständnis gleich vorweg: Ich werde seekrank. Leider.

Und im Auto lesen geht auch nicht.

Ich bin also ein schwieriger Fall.

Bei mir hilft EFT bei Seekrankheit nicht immer, aber manchmal. Und das ist doch schon etwas.

Ich möchte eine Geschichte erzählen, wo es geholfen hat.

Ich lebe ja in Kiel, wo jedes Jahr im Juni die Kieler Woche stattfindet. Und meistens ist das Wetter nicht stabil – übrigens ein Grund, warum die Gründer der Kieler Woche sich für diese Zeit im Jahr entschieden haben. Auf diese Weise werden die Regatten noch anspruchsvoller.

Es ergab sich in einem Sommer die Möglichkeit, bei der großen Windjammerparade zum Abschluss der Kieler Woche auf der Kieler Hansekogge mitzufahren. Natürlich habe ich keine Sekunde gezögert, denn das ist ein ganz besonderes Schiff. Und an Seekrankheit habe ich überhaupt nicht gedacht.

Solange wir unter Motor* auf der Kieler Förde unterwegs waren, ging auch alles gut. Es war sogar sehr amüsant, den Kapitän mit Lungenkraft und einer Tröte Signale geben zu sehen. Es gab etwas zu essen (Erbsensuppe), zu trinken (Bier oder Limo) und naürlich ganz viel zu sehen.

Dann erreichten wir den Leuchtturm Kiel, wo die Windjammerparade aufhört. Für alle, die sich in Kiel nicht auskennen: Der liegt schon außerhalb der Förde. Daher gibt es dort wesentlich mehr Wind und meistens auch höhere Wellen. Weiterlesen

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Reisen – Aufregung

Reisestress

Reisestress

Mit dem Juni beginnt zumindest wettertechnisch der Sommer, in manchen Bundesländern die Sommerferien, und damit die Reisezeit. Ich möchte in diesem Monat eine Reihe ganz praktischer Beiträge rund um das Reisen für Sie schreiben, denn EFT ist ja nicht für die innere Einstellung reserviert, sondern kann auch bei ganz „irdischen“ Problemen ganz gut helfen.

Fangen wir also ganz am Anfang an: Bevor es überhaupt losgeht.

Ich bin ja – ich gebe es zu – bei Reisen auch so ein Nervösling. Ich bin gerne 20 Minuten vor der Abfahrt am Bahnhof, weil ich mich sonst gestresst und gehetzt fühle. Dieses Sicherheitspaket muss einfach sein.

Und ich kenne auch dieses Gefühl in der Magengrube, bevor es losgeht. Ein bisschen Aufregung gehört auch dazu, finde ich, sonst ist Reisen so langweilig wie das Pendeln zur Arbeit.

Die Sache wird nur dann zum Problem, wenn diese Aufregung zu groß wird. Wenn sie Ihnen die Lust am Reisen verdirbt und sich zu einer echten Angst auswächst. Denn das wäre sehr schade.

(Reisen bildet ja bekanntlich, und das Erleben anderer Regionen und Kulturen gehört auch zum inneren Wachstum. Wir sollten uns diese Möglichkeit erhalten.)

Wenn Ihnen also diese Aufregung, der Stress vor einer Reise zu viel wird, dann kann EFT helfen. Ehe Sie das Reisen ganz aufgeben, ist es definitiv wert, ein paar Runden zu klopfen, oder? Es kostet Sie vielleicht ein paar Minuten ( im schlimmsten Fall ein paar Sitzungen mit mir), und dann können Sie entspannt Ihre Reise genießen. Weiterlesen

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