Ohne Stress bis Weihnachten

Erster Advent

Erster Advent

Am Sonntag ist Erster Advent.

Ach du Schreck!

Es ist doch noch so viel zu tun! So viel Chaos. Geschenke, Familientreffen, Weihnachtsfeiern… und und und. Und nur noch gut vier Wochen?

Wenn es Ihnen so geht wie mir, dann sind Sie auch noch nicht so recht in Weihnachtsstimmung, selbst wenn das Wetter schon mal vorlegt. Hier jedenfalls lag am Sonntag ein wenig Schnee.

Gerade die Weihnachtstage sind nämlich oft besonders schwierig. Denn in den wenigsten Familien herrscht Friede, Freude, Eierkuchen. Sie wissen, was ich meine. Es gibt immer Schwierigkeiten.

Die einen tragen sie aus, die anderen schlucken sie herunter – aber so richtig glücklich ist oft genug niemand.

Ich möchte Ihnen für diese Adventszeit einen Vorschlag machen:

Lassen Sie den alten Familienkram los.

Lassen Sie den Stress los.

Entscheiden Sie sich für Frieden.

Ganz bewusst.

Das war das ursprüngliche Weihnachtsfest: Frieden auf Erden. Und den Menschen ein Wohlgefallen. Vielleicht können Sie ein bisschen Frieden in die Familie bringen.

Das beginnt damit, sich nicht länger triggern zu lassen, bewusst anders zu regieren als gewohnt. Sich die Zeit zu nehmen und hinzuschauen. Und zu entscheiden, ob es noch wichtig ist, zu kämpfen und auf der eigenen Position zu bestehen. Oder ob es möglich ist, die unterschiedlichen Meinungen stehen zu lassen. Vielleicht muss niemand Recht haben.

Das ist wichtiger als Plätzchen backen.

Und es ist viel näher dran am eigentlichen Weihnachten.

Fangen Sie am besten gleich damit an. Gehen Sie in Gedanken die Schwierigkeiten durch – und klopfen Sie. Wenn sich die emotionale Ladung reduziert, werden unterschiedliche Meinungen auf einmal weniger wichtig.

Es sind noch 29 Tage bis Weihnachten. Viel Zeit, um zu klopfen und jeden Tag ein bisschen mehr loszulassen.

Hier sind ein paar Klopfsätze dazu:

Auch wenn ich es so schrecklich finde, mit dieser Familie Friede, Freude und Eierkuchen spielen zu müssen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube es mir jetzt, für mich so oder so etwas Frieden zu finden.

Auch wenn es so schwer ist, mit xyz auszukommen, der bringt mich mit seiner Meinung so auf die Palme, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass ich den Menschen hinter dieser Meinung sehen kann.

Auch wenn es so mühsam ist, mit den anderen auszukommen, die verstehen mich doch gar nicht mehr, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, im Gefühl eine Ebene tiefer zu gehen, und diese Menschen als Teil meiner Familie anzunehmen, egal was sie denken.

Sie sind dran:
Was nervt Sie am meisten an Weihnachten?
Wie wäre es, sich trotzdem entspannen zu können?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen.

Bildquelle: F. Möbius

PS: Das Blog geht jetzt in die Weihnachtspause – das ist ein Teil meiner Art, diese schöne Adventszeit intensiv zu erleben und zu erfahren. Ruhe und innere Einkehr klingen irgendwie altmodisch, aber beides ist mir wichtig. Nehmen auch Sie sich die Zeit, im letzten Monat im Jahr etwas mehr Ruhe und Frieden zu finden.
Ab Januar schreibe ich dann wieder Beiträge und versende den Newsletter.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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