Mit den eigenen Grenzen umgehen

kaputt

Kaputt

Gestern bin ich an meine Grenzen gestoßen.

Ich hatte den ganzen Tag viel zu tun, und war am späten Nachmittag nach einer intensiven Sitzung einfach erledigt. Dabei hatte ich noch drei weitere Dinge auf dem Zettel.

Aber es war klar, dass die nicht mehr passieren würden. Und das hat mich ganz enorm geärgert. Ich habe trotzdem versucht, mit Tricks und reiner Willenskraft noch etwas zu erreichen.

Und es ging nur noch ganz wenig.

Vermutlich kennen Sie das. Und dann wissen Sie auch, wie man sich fühlt:

Unzufrieden. Frustriert. Genervt. Und von sich selbst enttäuscht.

Aber die Wahrheit ist: Es geht eben nicht immer alles. Ganz unabhängig vom Alter, von der körperlichen Verfassung oder dem geistigen Zustand. Irgendwann erreichen wir alle den Punkt wo nichts mehr geht. Früher oder später.

Und dann kann man mit sich kämpfen, wie ich es eine Zeitlang gestern getan habe. Das ist kein schöner Zustand, ganz ehrlich.

Oder man kann innerlich einen Schritt zurückgehen und sich selbst in den Arm nehmen. Es ist ja in der Regel nicht so, dass wir einfach nur faul und undiszipliniert sind. Nein, es gibt tatsächlich Grenzen der Leistungsfähigkeit.

Natürlich soll man sich immer ein bisschen fordern. Das ist eine gute Idee. Aber man sollte dabei das eigene Wohlbefinden nicht aus den Augen lassen.

Es ist viel wichtiger, gut mit sich selbst umzugehen, als alle Dinge auf einer Liste abzuarbeiten. Ganz ehrlich: Das meiste davon ist vermutlich nicht zeitkritisch.

Gönnen Sie sich Selbstliebe.

Und daher biete ich heute ein paar Klopfsätze dafür, wie man sich selbst lieben kann, obwohl die eigenen Grenzen nerven.

Auch wenn ich heute so genervt und enttäuscht bin, dass ich an meine Grenzen stoße, bin ich okay so wie ich bin, und entscheide mich jetzt dafür, mich trotzdem weiter gern zu haben.

Auch wenn es so frustrierend ist, einfach nicht alles erledigen zu können, was ich mir heute vorgenommen habe, weil ich schon so kaputt bin, bin ich total okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mich trotzdem gern zu haben.

Auch wenn es so verdammt blöd ist, erschöpft zu sein, und nicht alles zu erledigen, was auf dem Zettel steht, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, dass mein Wohlbefinden wichtiger ist als die Liste auf dem Zettel.

Sie sind dran:
Wie fühlt es sich an, trotz der Grenzen immer noch gut zu sich zu sein?
Was können Sie Gutes für sich tun und wie spüren Sie Ihre Liebe zu sich selbst?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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