Langeweile – Keimzelle der Kreativität

Wandern im Nebel

Wandern im Nebel

Letzte Woche hatte ich ja schon ein wenig darüber geschrieben, wie wir aus der Langeweile in die Kreativität kommen.

Für diesen Artikel hat sich mir ein Bild aufgedrängt, das ich versucht habe, zu zeichnen:

Wandern im Nebel

In der Langeweile zu sitzen, ist vielleicht ein bisschen wie durch dichten Nebel zu wandern. So an einem Tag, wo die Wolken grau und tief hängen, wo der Nebel alle Details verdeckt, wo die Töne und Farben vom Grau verschluckt werden.

So fühlt sich die Welt grau und leer an, man weiß nicht, woran man sich halten soll. Und man weiß auch gar nicht so genau, wie man aus dem Nebel rauskommen soll.

Der beste Weg ist dann nach oben zum Licht: So kommt man aus dem Tal heraus.

Aber wie geht der Weg nach oben in der Langeweile?

Nun, man muss sich die Zeit nehmen, sich nicht mit dummen Handyspielen ablenken oder den Fernseher einschalten.

Man muss stattdessen im Tal bleiben, die Langeweile zulassen, vielleicht sogar tiefer hineingehen. Vielleicht setzen Sie sich hin, schließen die Augen und spüren dieses Nichtstun, dieses Nichtswollen.

Damit beginnt die Wanderung der Gedanken.

Und so wie ein Wanderer beim Aufstieg vielleicht erst noch in die Wolken kommt, wo es nieselt und muffig riecht, wo man überhaupt nichts mehr sieht, wo vielleicht alles klamm und kalt ist, so drehen sich vielleicht die Gedanken zunächst um unangenehme Dinge.

Dinge, die passiert sind, Dinge, die man erledigen muss. Dinge, die man jetzt nicht will.

Und wenn man dann trotzdem weiter marschiert, auch diese Dinge hinter sich lässt, dann geht es einem wie dem Wanderer in den Wolken:

Irgendwann bricht man durch.

Die Wolken lichten sich, die Sonne scheint – und plötzlich hat man eine wunderbare Aussicht auf die vielen schönen Gipfel, die einen umgeben.

Oder die vielen schönen, leuchtenden Ideen, die unser Gehirn produzieren kann, wenn wir es nur lassen.

Schauen Sie sich um, da oben.

Ist es nicht wunderbar?

Das ist unsere Kreativität, unser Geschenk.

Alle Menschen besitzen sie, aber viele wissen gar nicht, wie man sie aktiviert, wie man sie findet.

Jetzt kennen Sie einen Weg: durch die Langeweile hindurch.

Nehmen Sie sich Zeit dafür. Lassen Sie sich darauf ein, Ihren Gedanken Freilauf zu geben. Entdecken Sie diesen Schatz, der auch in Ihnen schlummert.

Und dann suchen Sie sich eine dieser wunderbaren Ideen aus und setzen sie um. Schreiben Sie Ihr Buch. Basteln Sie den Schmuck, gestalten Sie Ihren Garten um, lernen Sie eine neue Sprache – folgen Sie Ihrem Herzen! Machen Sie genau das, was Ihnen wirklich Spaß macht.

Und wenn Sie in Ihrem Projekt feststecken, dann besuchen Sie einfach wieder das Tal im Nebel, machen Ihre Wanderung durch die Langeweile – und finden wieder neue Ideen.

Der Weg steht uns allen offen.

Wir müssen uns nur dafür entscheiden.

Und dabei können Klopfsätze helfen.

Auch wenn ich glaube, dass ich gar nicht kreativ sein kann, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, es einfach mal auszuprobieren.

Auch wenn ich gelernt habe, Langeweile zu hassen und sie wegzuschieben, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mir mal darauf einzulassen.

Auch wenn es sie so seltsam anfühlt, erst einmal diese Leere und Langeweile zuzulassen, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich, mich jetzt auf die neuen Ideen zu freuen.

Sie sind dran:
Haben Sie jetzt versucht, die Langeweile auszuhalten?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was für neue Ideen sind aufgetaucht?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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