Kompliment!

Kompliment

Kompliment!

Komplimente sind schön, oder? Und es ist auch ein Zeichen von Freundlichkeit, sich bei jemandem zu bedanken.

Und dann antwortet jemand: „Ach, das war doch nicht der Rede wert.“ Oder typisch norddeutsch: „Da nich‘ für.“

Kennen Sie das? Und machen Sie das auch so? Lassen Sie Komplimente oder Dank an sich abtropfen?

Schade.

Sie bringen sich damit nämlich um ein echtes Geschenk. Und Sie vergeben zusätzlich eine Menge Chancen im Leben.

Um das zu erklären, muss ich ein bisschen ausholen:
Jeder Mensch möchte schöne Dinge erleben, Geschenke bekommen oder auch einfach unbeschwert durchs Leben gehen. Und das Universum bringt uns diese Dinge auch – manchmal in Form von Komplimenten oder ehrlich gemeintem Dank. Sozusagen als Test für Ihre innere Einstellung.

Und Sie lehnen Komplimente und Dank einfach ab, vielleicht sogar mit dem coolen Satz „Da nich‘ für.“

Mich macht dieser Satz immer wieder sprachlos. Er beinhaltet eine unglaubliche Abwertung des eigenen Handelns. Es ist nicht einmal einen Dank wert. Wie schade! Haben Sie jemals darüber nachgedacht?

Ich möchte Ihnen eine Übung vorschlagen: Achten Sie auf Komplimente und Dank, die an Sie herangetragen werden. Und halten Sie dann einen Moment inne, nehmen Sie die warmen Worte wie ein Geschenk entgegen und finden Sie anschließend eine angemessene Antwort. Sie können zum Beispiel auf ein Kompliment schlicht mit „Danke!“ antworten. Oder sagen Sie „Das freut mich jetzt sehr.“ Stimmt das etwa nicht?

Und wenn sich jemand bei Ihnen für etwas bedankt, dann sagen Sie vielleicht so etwas: „Gerne geschehen.“ Oder „Es war mir ein Vergnügen.“ Seien Sie ehrlich, aber stehen Sie auch zu Ihrem Tun.

Und Ihr Leben wird sich ein kleines bisschen ändern. So zeigen Sie nämlich sich selbst, Ihrer Umwelt und dem Universum, dass Sie sich und Ihr Handeln schätzen.

Fällt Ihnen das schwer? Na, dann klopfen wir mal.

HK: Auch wenn ich es schwierig finde, Komplimente und Dank anzunehmen, das ist irgendwie peinlich, trotzdem bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass Komplimente und Dank ganz in Ordnung sein können.

Auch wenn ich es peinlich finde, gelobt zu werden und Dank anzunehmen, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass es mir insgesamt schwer fällt, Geschenke anzunehmen.

Auch wenn ich es leichter finde, Komplimente abzuwehren, die verderben doch bloß den Charakter, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, das ich vielleicht etwas Falsches gelernt habe.

AI: Komplimente, igitt!
AA: Die steigen einem doch nur zu Kopfe.
UA: Und Dank?
UN: Wozu das denn? Es war doch wirklich kein Akt.
KP: Ich brauche dieses Gefühlszeugs nicht.
SB: Ich bin schließlich eine gestandene Frau / ein gestandener Mann.
UA: Komplimente und Dank sind nur affiges Getue.
HG: Ich stehe da einfach drüber.
Durchatmen!

AI: Okay, es fühlt sich ganz gut an, wenn jemand Danke sagt.
AA: Und es ist auch ganz nett, ein Kompliment zu bekommen.
UA: Aber irgendwie ist das auch komisch.
UN: So als käme noch was nach.
KP: Und das ist mir nicht geheuer.
SB: Nee, das lasse ich das alles lieber gar nicht erst an mich ran.
UA: Abtropfen lassen … das fühlt sich sicher an.
HG: Und so habe ich es schon mein Leben lang gehalten.
Durchatmen!

AI: Aber vielleicht kommt da gar nichts nach?
AA: Vielleicht sind ein Lob, ein Danke oder ein Kompliment sogar einfach nur nett gemeint?
UA: Vielleicht ist das gar nichts Schlimmes?
UN: Puh, ist das ungewohnt.
KP: Ich hab‘ mal gelernt, dass ein Lob den Kopf verdreht.
SB: Und dass ich dann hochmütig werden könnte …
UA: Und das ist gefährlich!
HG: Aber vielleicht habe ich da etwas Falsches gelernt …
Durchatmen!

AI: Vielleicht ist es ja ganz okay, ein Kompliment anzunehmen.
AA: Und dann einfach von Herzen „danke“ zu sagen.
UA: Ich kann‘s ja mal ausprobieren.
UN: Und dieses „da nich‘ für“ kann ich ja auch mal durch ein „gerne“ ersetzen.
KP: Das fühlt sich gar nicht mal schlecht an.
SB: Ich erlaube mir, dass jetzt auszuprobieren.
UA: Und ich entscheide mich, das auszuprobieren.
HG: Und – probeweise – solche Geschenke anzunehmen.
Durchatmen!

Ich gebe zu, ich habe auch eine Weile gebraucht, um mein Verhalten und meine innere Einstellung zu ändern. Aber ich kann Ihnen versichern: Es fühlt sich gut an, Komplimente und Dank anzunehmen.

Und wissen Sie was? Es macht auch unbändig Spaß, Komplimente auszuteilen. Versuchen Sie es mal!

Wem haben Sie heute ein Kompliment gemacht? Und wie war die Reaktion darauf?

Bildquelle: F. Möbius

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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