Klopfen nach einem Sturz

Junger Hund

Junger Hund

Vor ein paar Tagen ist eine Freundin von mir gestürzt. Sie fiel über ihren jungen Hund, der ihr vor die Füße gelaufen war. Und weil sie nicht auf ihn fallen wollte, ist sie unglücklich aufgekommen, hat sich die Hände aufgeschürft, Knie und Hüfte geprellt und nur gerade so vermieden, mit dem Gesicht aufzuschlagen.

Ich hätte gerne mit ihr geklopft, aber das war noch nicht möglich.

Und deswegen muss ich einfach loswerden, was nach so einer Situation wichtig ist, und wie nachhaltig EFT dabei helfen kann.

Denn jeder Sturz ist natürlich auch ein Schock und ein Schreck, die häufig genug im Körper steckenblieben. Wir merken das nur selten wirklich deutlich, aber oft genug bleibt so ein leises, unangenehmes Gefühl. Und vielleicht ändert sich auch die Einstellung zum Hund ein wenig.

In solchen Fällen klopfe ich in drei Schritten, die alle wichtig sind:

1. Den Sturz und den Schreck selbst klopfen

Das ist häufig die stärkste Emotion nach einem derartigen Unfall. Manchmal zittern wir sogar ein wenig hinterher. Das ist übrigens eine gute Reaktion, verhindern Sie die nicht. Der Körper baut auf diese Weise Stress ab.

Hier ist ein einfacher Klopfsatz, den Sie in so einer Situation nutzen können.

Auch wenn ich gestürzt bin, und mir der Schreck und der Schock noch in den Knochen steckt, bin ich okay so wie ich bin, und ich bitte jetzt meinen Körper, diesen Schock und Schreck sanft und gründlich loszulassen.

Klopfen Sie, bis Sie bei dem Gedanken an den Sturz selbst keine unangenehmen Gefühle mehr spüren. Spielen Sie dabei mit den Worten.

2. Den Ärger auf den Auslöser klopfen

In diesem Fall hat der junge Hund den Sturz ausgelöst.

Natürlich liebt meine Freundin ihren Hund. Und trotzdem gibt es immer das Gefühl von Ärger, denn der Hund hat ihr ja in diesem Moment geschadet. Das zu leugnen, wäre eine schlechte Idee, denn wir wollen uns ja von den Gefühlen befreien, die der Unfall ausgelöst hat. Und der Ärger auf den Hund gehört dazu.

Auch wenn ich mich so über diesen blöden Hund ärgere, was läuft der mir einfach vor die Füße, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diesen Ärger loszulassen.

Nach dem gründlichen Klopfen des Ärgers kann die Liebe zum Hund übrigens wieder viel besser fließen.

3. Den Ärger auf sich selbst klopfen

Im dritten und letzten Schritt kommt der Ärger auf sich selbst dran. Denn natürlich gibt es eine Stimme in uns, die sagt, wir hätten ja besser aufpassen sollen oder können.

Und auch diesen Ärger gilt es aufzulösen, denn er ist kontraproduktiv und verzögert die Heilung der Verletzungen.

Auch wenn ich mich so über mich selbst ärgere, ich hätte doch besser aufpassen können, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich vergebe mir jetzt selbst.

Klopfen Sie, bis der Ärger wirklich verschwunden ist.

Zum Schluss

Überprüfen Sie nach den Klopfrunden, wie Sie sich jetzt fühlen, wenn Sie an den Unfall denken. Kommt nach noch was hoch? Dann klopfen Sie weiter, das ist wichtig.

Alles klar? Prima, jetzt kann Ihr Körper ganz ungehindert heilen.

Sie sind dran:
Was is Ihnen passiert?
Gab es da noch alte Gefühle?
Wie ging das mit dem Klopfen?
Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

PS: Die Klopfvorschläge im Text sind nur ein winziger Anfang. Mit meinen Klientinnen und Klienten arbeite ich wesentlich persönlicher und intensiver. Entsprechend gehen auch die Veränderungen tiefer und sind umfassender. Falls Sie Interesse daran haben, mit mir zu arbeiten, klicken sie HIER, schreiben Sie mir eine Email und wir besprechen, wie wir am besten vorgehen.

PPS: Im Newsletter finden Sie jeweils passend zum Blogthema eine ausformulierte Klopfrunde. Sie können sich über das Formular oben rechts dafür anmelden.
Falls Sie meinen Blog über Ihr Handy lesen und das Formular nicht sehen können, folgen Sie diesem Link: Anmelden für den Newsletter.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

Dieser Beitrag wurde unter Deutsch abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.