Gefühle sind Entscheidungssache

Ärger

Ärger

Kennen Sie das? Sie ärgern sich über etwas, und das verdirbt Ihnen den ganzen Tag? Oder sind Sie manchmal unzufrieden und können das Gefühl über Tage nicht abschütteln?

Da sind Sie nicht alleine.

Und trotzdem höre ich oft Sätze wie diese, häufig als Befehle an Kinder geäußert:

„Hör sofort auf, zu bocken!“

„Sei doch nicht immer so traurig.“

Ich erinnere mich selbst daran und weiß, wie vollkommen unverstanden ich mich dabei gefühlt habe. Ich war der festen Überzeugung, dass ich gar nicht ändern kann, wie ich mich fühle.

Wie kann man denn Ärger einfach abstellen, auf Befehl? Wenn doch der Grund für den Ärger immer noch vorhanden ist?

Was ich als Kind nicht wusste, und was auch nirgendwo unterrichtet wird:

Gefühle sind Entscheidungssache.

Nun ist es nicht einfach so, dass wir mit den Fingern schnippen und wieder glücklich sein können.

Und Gefühle als solche sind auch nicht schlimm, denn sie geben uns Rückmeldung in vielen Situationen. Allerdings wird es schwierig, wenn wir in Gefühlen steckenbleiben, und z.B. Ärger über Stunden und Tage warmhalten. Das ist ungesund und sollte geändert werden.

Wir können uns zum Glück Schritt für Schritt aus solchen klebrigen, festgefahrenen Gefühlen herausholen. Und das geht so:

1. Hören Sie sich die Gedanken einmal an, die so durch Ihren Kopf traben.

2. Welche Worte drücken gerade das steckengebliebene Gefühle aus? Oft wiederholen sich diese Sätze oder Bilder wieder und wieder und halten das Gefühl fest.

3. Suchen Sie gezielt einen Gedanken aus, der sich besser anfühlt. Das kann auch ein kleines Mantra sein, so wie dieses hier: „Ich fühle mich von Tag zu Tag leichter und friedlicher.“ Suchen Sie sich eines aus, das zu Ihnen passt.

Sie wollen Ihren Ärger behalten?

Kein Problem, dürfen Sie.

Seien Sie sich aber bewusst, dass der Ärger lediglich Ihnen selbst den Tag verdirbt, während die Person, über die Sie sich ärgern, davon gar nichts mitbekommt.

Hier sind ein paar Klopfvorschläge, um sich leichter für angenehme Gefühle zu entscheiden:

Auch wenn ich immer geglaubt habe, dass ich warten muss, bis sich meine Gefühle von selbst ändern, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass ich selbst dafür aktiv werden kann.

Auch wenn ich immer gedacht habe, dass ich meinen Ärger brauche, weil sonst der andere gewonnen hat, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu sehen, dass mein Ärger nur in mir selbst nagt und der andere nichts davon mitkriegt.

Auch wenn es mir schwerfällt, ganz bewusst meine Stimmung zu verändern, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mich bewusst für schönere Gefühle zu entscheiden.

Wie fühlt sich das an? Ist es eine Zumutung, die eigenen Gefühle verändern zu wollen, oder ist das im Grunde eine prima Sache? Schreiben Sie Ihre Meinung in einem Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

PS: Wenn Sie Ihre Gefühle verändern wollen und lernen möchten, wie das leichter und schneller geht, dann klicken Sie HIER und schicken mir eine Mail. Wir besprechen dann in Ruhe, wie ich Sie am besten unterstützen kann.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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2 Kommentare zu Gefühle sind Entscheidungssache

  1. Angela sagt:

    durch Zufall bin ich auf ihre Seite gekommen und habe sie im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen. Ich kenne die Methode EFT durch meinen Autounfall von vor 2 Jahren, wo ich ein heftiges Trauma abbekommen habe. Da hat es schon sehr gut geholfen. Nun da ging es auch um mich. Nun geht es um meine Ehe. Im Moment erlebe ich eine sehr harte Durststrecke seit letztem Jahr September. Mein Mann arbeitet sehr hart, ist viel im Ausland und dadurch auch kaputt , wenn er nach Hause kommt. So ist es nun dazu gekommen, daß man mehr nebeneinander her lebt, das Leben nicht mehr genießen kann für irgendwelche Unternehmungen. ich ertappe mich dabei, ziemlich gefrustet zu sein, denn ich habe Angst, daß sich dieser Zustand in den nächsten Jahren manifestiert. Kann man hier auch EFT anwenden? Vergleichbar mit ihrem Post Beziehung heilen zwischen Angestellten und Chef?

    Ich danke Ihnen sehr für eine Antwort.
    Viele Grüße

    Angela Fourne

    • Liebe Frau Fourne,
      ja, EFT geht für alles. Es kommt natürlich darauf an, den richtigen Ansatz zu finden.
      Bei Ihnen würde ich vorschlagen, zunächst den Frust zu klopfen und dann ein ernsthaftes Gespräch zu führen, wie es möglich ist, diese schwierige Situation so zu verändern, dass auch Sie zu Ihrem Recht kommen. Auch die Angst vor dem Gespräch lässt sich klopfen.
      Ich wünsche Ihnen und Ihrem Mann alles Gute – und mehr Schwung im Leben.
      Frauke Möbius

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