Familienregel Nr. 3 – Ausgleich von Geben und Nehmen

Geben und Nehmen

Geben und Nehmen

Über diese Familienregel habe ich schon einmal geschrieben, aber sie ist dennoch so wichtig, dass ich dieses Thema wiederholen möchte.

Ausgleich von Geben und Nehmen

Mit dieser Regel wird besonders deutlich, wie sehr das Familiensystem auf Balance ausgelegt ist. Wenn jemand immer nur gibt, aber nicht nimmt, dann stimmt die Balance nicht. Und auf Dauer zerbricht ein Familiensystem daran.

Im direkten Kontast dazu steht z.B. das klassische Bild einer Mutter: Eine Frau, die immer für alle da ist, die sich selbst zurücknimmt und die Familie rundum versorgt. Und was nimmt diese Frau für sich? Sie bekommt doch reichlich Liebe und Geld, oder?

Das stimmt eben nicht.

Ein anderes Beispiel: Ein Paar lebt zusammen, sie studiert, er arbeitet und stellt sein eigenes Studium und Lebensziel zurück, damit sie Examen machen kann. In dem Moment, wo sie mit dem Studium fertig ist, zerbricht die Beziehung. Die Balance von Geben und Nehmen wurde überspannt, sie konnte nicht genug  zurückgeben und musste gehen.

Achten Sie selbst auf Ihr Leben: Wo geben Sie, wo nehmen Sie? Und passt das zusammen?

Und scheuen Sie sich nicht, anzunehmen was an Gutem kommt. Es ist okay und es ist sogar besser so, wenn es die Balance wieder herstellt.

In diesem Sinne ist es übrigens wichtig, bei schweren Fehlern eine Wiedergutmachung auszuhandeln. Allzu großzügiges Verzeihen verzerrt die Balance.

Das alles klingt ziemlich kompliziert, nicht wahr? Aber Sie können auf Ihren siebten Sinn vertrauen. Wenn Sie das Gefühl haben, in Ihrer Beziehung stimmt etwas nicht, dann lohnt es sich tatsächlich, genau hinzuschauen und dann auch etwas zu ändern, gemeinsam mit dem Partner.

Und hier kommen die Klopfsätze dazu:

Auch wenn ich noch nie darüber nachgedacht hat, wer von uns mehr gibt oder nimmt als der andere, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, eine gute Balance zu finden.

Auch wenn es so schwierig ist, genau hinzuschauen und Gewohnheiten zu überprüfen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir das jetzt, um eine tiefe Beziehung zu haben.

Auch wenn ich es so schwierig finde, eine Balance überhaupt zu sehen, geschweige denn herzustellen, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir jetzt, das zu lernen und anzuwenden.

Haben Sie Fragen dazu? Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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