Familienregel Nr. 2 – Die Ordnung

Familienordnung

Familienordnung

In einer Familie hat jedes Mitglied seinen oder ihren Platz. Das ist besonders wichtig für die Kinder. Es macht einen großen Unterschied, die Älteste oder der Jüngste zu sein. Die Anforderungen sind anders. Die Erwartungen unterscheiden sich. Und – so verrückt es klingt, es ist wichtig, zu wissen, an welchen Platz man gehört.

Wie kann man das denn nicht wissen?

Im ersten Artikel über die Zugehörigkeit hatte ich ja geschrieben, dass alle dazugehören. Wirklich alle. Der Halbbruder aus erste Ehe der Mutter, zum Beispiel. Das abgetriebene erste oder letzte Kind. Die Schwester, die bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, bevor man selbst geboren wurde – auch diese Menschen gehören dazu.

Und ich habe es oft genug erlebt, welche Entspannung bei Klienten eintritt, wenn wir die Familie endlich richtig sortiert haben und wirklich alle ihren Platz gefunden haben, auch die Klientin selbst. Es ist eine große Erleichterung, nicht die große – aber verstorbene – Schwester ersetzen zu müssen. Es ist wunderbar zu wissen, dass es einen großen Bruder gibt, auch wenn man ihn gar nicht kennt. Es ist sogar tröstlich, herauszufinden, dass es vielleicht Engel-Geschwister gibt, die gar keine richtige Geburt erlebt haben.

Das Familiensystem hat eine derartige Dynamik, dass es Menschen keine Ruhe lässt, die den falschen Platz verteidigen. Ist die Ordnung aber wieder hergestellt, tritt ein innerer Frieden ein, der ganz wunderbar zu erleben ist.

Manchmal, wenn niemand mehr da ist, den man nach „vergessenen“ Familienmitgliedern fragen kann, hilft eine Aufstellung. Dabei tun sich bezeichnende Lücken in der Ordnung auf, aus denen man schließen kann, das jemand ausgeblendet wurde. Es ist jedesmal ganz berührend, wenn die Lücke dann gefüllt wird.

Und was mache ich jetzt damit?, fragen Sie sich sicher.

Stellen Sie sich Ihre Familie vor, mit Eltern und Geschwistern. Und spüren sie in sich hinein, ob sich das gut anfühlt, wenn sie Vater, Mutter und die Kinder in Reihenfolge der Geburt anschauen. Wenn Ruhe kommt, ist alles in Ordnung. Wenn Unruhe aufkommt – forschen Sie nach! Und stellen Sie im Geiste jeden an den richtigen Platz.

Und falls das alles ganz merkwürdig für Sie ist, können Sie klopfen.

Auch wenn mir das so altmodisch vorkommt, mit einer Familienordnung, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir jetzt, meinen Platz einzunehmen und anzunehmen.

Auch wenn das wirklich seltsam ist, dass es auf die Reihenfolge der Geburt ankommen soll, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir jetzt, meinen Platz ganz und gar einzunehmen und anzunehmen.

Auch wenn ich noch nie darüber nachgedacht habe, ob es in meiner Familie eine Ordnung gibt, und wer alles wo hingehört, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube es mir jetzt, meinen wahren Platz einzunehmen und anzunehmen.

(Eine ganze Klopfrunde dazu gibt es in meinem Newsletter. Wenn Ihnen das zusagt, tragen Sie sich rechts oben ein – dann bekommen Sie jeweils mittwochs eine Email von mir.)

Macht das was mit Ihnen? Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

PS: Wenn Sie das Gefühl haben, in Ihrer Familie genauer hinzuschauen, dann helfe ich gerne. Klicken Sie HIER und schicken die Email ab. Wir besprechen dann im Einzelnen, wie ich am besten für Sie da sein kann.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

Dieser Beitrag wurde unter Deutsch, EFT, Familienstellen abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Kommentare zu Familienregel Nr. 2 – Die Ordnung

  1. Monika Sprinzel sagt:

    Liebe Frauke,
    Ich liebe deine Newsletter! Ich freue mich immer jede Woche darauf. Ich bin selbst begeisterte EFT-Anhängerin und in meinem Leben ist echt was weiter gegangen, seit ich dieses geniale Werkzeug habe. Ich habe schon vieles ausprobiert, aber EFT ist für mich das beste und schnellste. Ich bin sehr inspiriert von deinen Vorschlägen, die sind sehr knackig aufbereitet und du bringst es immer auf den Punkt. Vor allem die systemischen Themen mag ich. Deine Webseite ist eine große Bereicherung für mich und ich möchte mich von Herzen für deine große Mühe bedanken!
    Liebe Grüße aus Wien!
    Monika Sprinzel

    • Liebe Monika,
      ganz, ganz herzlichen Dank! Ich freue mich sehr, dass dir der Blog und die Themen helfen und dich inspirieren.
      Liebe Grüße
      Frauke

  2. Daniela Z. sagt:

    Erst seit Kurzen beschäftige ich mich mit EFT. Erst skeptisch, bin ich nun überzeugt davon, dass es hilft – auch dank Ihrer Website. Vielen Dank dafür. Ich freue mich auf weitere News von Ihnen.

    • Vielen Dank!
      Ich nutze EFT schon seit einigen Jahre, praktisch täglich.
      Und meistens hilft es. Manchmal brauche ich selbst Unterstützung, um die eigenen Scheuklappen zu überwinden. Und manchmal brauche ich auch Ärzte. Ich denke, so ist das im Leben, nichts geht für alles, aber vieles geht für vieles.
      Ich bin gespannt, was Sie jetzt mit EFT erleben werden. 🙂

Kommentare sind geschlossen.