Erkältungen – Glaubenssätze

Krank

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Wir Deutschen glauben oft, das Erkältungen von Wind oder Zugluft ausgelöst werden. Wie oft musste ich als Kind die Kaputze aufsetzen, damit ich keinen Schnupfen kriege! Und Stirnbänder, die auch die Ohren bedecken, sind wieder richtig in.

Amerikaner glauben eher, dass es einfach die Kälte ist, weswegen man Erkältungen bekommt. Sie mummeln sich also genauso ein wie wir, aber geben Zugluft weniger die Schuld.

Beides stimmt nicht wirklich, sagen Wissenschaftler. Erkältungen werden durch Viren ausgelöst, die von anderen erkälteten Menschen „ausgestoßen“ werden. Man wird sich also im vollen, feuchtwarmen Bus wesentlich leichter eine Erkältung einfangen als auf einem eisigen Spaziergang am Strand.

Dazu kommen dann noch Glaubenssätze über unsere eigenen Widerstandfähigkeit. Wenn wir glauben, dass wir – aus welchem Grund auch immer – anfällig für Erkältungen sind, dann kriegen wir sie auch häufiger.

Und ich habe auch noch ein kleines, lustiges Detail: Ursprünglich war Schnupfen eine Pferdekrankheit. Wir Menschen haben sie bei der Domestikation der Pferde übernommen… bzw. die Viren haben gelernt, auch in unseren Körpern zu überleben. Und seitdem gibt es laufenden Nasen und Husten. Auch ohne Pferde.

Was kann man also wirklich gegen Erkältungen tun?

Es gibt drei Ebenen, auf denen man sich gegen Erkältungen vorbereiten kann:

1. Vernünftige Ernährung

Wenn wir gut mit Nährstoffen versorgt sind, dann ist das Immunsystem fit und kann die Erkältungsviren daran hindern, sich im Körper gut auszubreiten. Also, essen Sie gesund! Und ich glaube, Sie wissen wie das geht.

2. Vernünftige Hygiene

Es ist wirklich einfach: Waschen Sie sich öfter die Hände. Viren werden auch über Gegenstände übertragen, Türklinken zum Beispiel. Haltegriffe im Bus. Knöpfe im Fahrstuhl. Und Schnupfenviren halten es dort schon ein wenig aus, im Gegensatz zu einigen anderen.

Wir haben oft schon als Kind beigebracht bekommen, beim Niesen die Hand vor das Gesicht zu halten, um die Viren nicht frei fliegen zu lassen. Das ist durchaus sinnvoll, allerdings sollten Sie besser in den Ärmel, die Ellenbeuge oder wenigstens auf den Handrücken niesen. Wenn Menschen in die offene Hand niesen und dann eine Türklinke anfassen, verbreiten sie ganz automatisch Viren.

Und der Nächste, der die Türklinke anfasst, und sich dann ins Gesicht fasst, bekommt womöglich auch eine Erkältung. Das lässt sich vermeiden… also waschen Sie sich die Hände, wenn Sie am Arbeitsplatz oder zu Hause ankommen. Und fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht. Ich weiß, das ist gar nicht einfach, wenn die Nase ein bisschen juckt, die Brille verrutscht ist, oder Haare in die Augen fliegen.

3. Vernünftige Gedanken

Hier kommen wir natürlich wieder in den Bereich, den wir mit EFT beeinflussen können.

Unsere Glaubenssätze haben wirklich einen starken Einfluss auf unser eigenes Erleben, selbst bei so etwas Banalem wie eine Erkältung. Achten Sie mal drauf, wie sie über Schnupfen und Husten so denken – und welche Gedanken nützlich und welche hinderlich sein könnten.

Hier habe ich ein paar Klopfsätze zum Ausprobieren und Spielen:

Auch wenn ich glaube, dass ich niemals ohne Erkältung durch den Winter komme, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt gut auf mich aufzupassen und mich damit zu überraschen, dass ich dieses Jahr keinen Schnupfen kriege.

Auch wenn ich diesen ganzen Virenschleudern gar nicht entkommen kann, bin ich völlig okay und erlaube mir jetzt zu glauben, das ich dieses Jahr ein richtig gutes Immunsystem habe, das die Viren gar nicht durchkommen lässt.

Auch wenn ich sonst immer alle Erkältungen mitgemacht habe, bin ich total okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, dieses Jahr gut aufzupassen, was ich wie anfasse und mir oft die Hände zu waschen – und dann vermeide ich eine Erkältung.

Sie sind dran:
Was glauben Sie über Erkältungen?
Wie oft kriegen Sie eine im Winter?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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