Erfolg – Glaubenssätze

So viel zu lernen

So viel zu lernen!

Wir alle haben gelernt, wie Erfolg für uns aussehen soll oder kann.

Anette glaubt vielleicht, dass sie nur Erfolg haben kann, wenn sie eine Qualifikation nach der anderen erwirbt, und so arbeitetet sie sich durch ein Studium oder eine Ausbildung, macht Zusatzkurse und weitere Ausbildungen. Und der Erfolg bleibt aus, weil es ja immer noch wieder etwas zu lernen gibt, bevor sie überhaupt anfangen kann, das Gelernte umzusetzen.

Karl andererseits glaubt, dass für ihn Erfolg nur zu haben ist, wenn er ganz viel arbeitet. Und so schiebt er Überstunden ohne Ende, sein Chef liebt ihn dafür und gibt ihm natürlich mehr Arbeit (und vielleicht mehr Geld), aber das Familienleben bleibt auf der Strecke. Bald sitzt Karl ganz alleine in seinem großen, teuren Haus.

Ich übertreibe hier natürlich, aber in jedem von uns hat sich festgesetzt, was wir für unseren Erfolg tun müssen.

Und manchmal kann das verdammt hinderlich sein.

Denn für Anette wäre es viel besser – und für uns Außenstehende ganz leicht zu sehen – wenn sie das Gelernte schon anwenden würde und vielleicht ihre Praxis eröffnet bevor sie die zehnte Fortbildung belegt. So könnte sie Erfahrung sammeln, einen Klientenstamm aufbauen und sich trotzdem regelmäßig weiterbilden.

Und Karl könnte sehen, dass sein Erfolg nicht nur davon abhängt, wie gut er in der Firma dasteht und wie viel Geld er nach Hause bringt, sondern dass auch seine Familie mitgenommen werden will.

Dafür müssten sie aber ihre Glaubenssätze ändern.

Wie das geht, möchte ich beispielhaft am Glaubenssatz von Anette aufzeigen: Sie könnte glauben, dass sie erst richtig viel wissen muss, ehe sie Erfolg haben kann. Wenn Sie bei sich einen anderen Glaubenssatz feststellen, dann können Sie die Worte im Klopfvorschlag einfach ändern.

Damit sie schon jetzt ihre Praxis eröffnen kann, muss Anette den Glaubenssatz umschreiben. Natürlich wäre es gut, wenn sie sich trotzdem gerne weiterbildet, aber sie sollte sich nicht länger davon aufhalten lassen, dass sie trotz vieler Ausbildungen immer noch nicht genug weiß.

Dies wäre ein Einstieg, den ich so mit Anette klopfen würde:

Auch wenn ich immer noch glaube, dass ich nicht genug weiß, und dass ich erst dann meine Praxis eröffnen darf, wenn ich genug gelernt habe, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass ich auch noch dazulernen darf, wenn ich schon praktiziere.

Auch wenn es so unendlich viel Neues zu lernen gibt, das hört ja gar nicht auf!, trotzdem bin ich schon ein guter Coach, und ich erlaube mir jetzt zu wissen, dass ich genug weiß und weiterlernen darf, auch wenn ich schon Klienten habe.

Auch wenn ich das Gefühl habe, immer noch nicht genug zu wissen, um wirklich gut mit Klienten arbeiten zu können, bin ich ein guter Coach, und ich erlaube mir jetzt tief in mir drin zu wissen, dass ich genug weiß, um anfangen zu können, und dann bei jedem Klienten dazuzulernen.

Sie sind dran:
Was hindert Sie daran, das zu machen, was Sie gerne tun würden?
Was wäre Erfolg für Sie?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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