Eins, zwei, drei, vier Eckstein, alles muss perfekt sein

Kaffee

Kaffee

Okay, der Spruch geht eigentlich ein bisschen anders. (Wer kennt den noch?)

Aber im Prinzip trifft das eine Erwartung, die viele von uns haben. Natürlich vor allem an uns selbst: Alles muss perfekt sein.

Dabei geht es in der Regel um praktisch alle Bereich des Lebens. Der Körper, die Kleidung, aber auch die Wohnung, der Lebenslauf und der Job. Selbst Beziehungen sind vor dem Perfektionismus nicht sicher.

Und es ist bestimmt auch gar nicht schlecht, etwas perfekt machen zu wollen.

Nur: Meistens ist es die Anstrengung nicht wert.

Eine Bekannte von mir ist einmal mit zwei unterschiedlichen Stiefeln an den Füßen ins Büro gegangen – aus Versehen natürlich. Es hat einige Stunden gedauert, bis es überhaupt jemand gemerkt hat.

Die meisten Menschen nehmen ihre Umgebung kaum wahr. Und wenn schon zwei unterschiedliche Stiefel nicht auffallen, wie ist das dann mit einer nicht ganz perfekten Frisur oder Makeup?

Lohnt sich der Aufwand wirklich, immer perfekt zu sein?

Klar, es gibt Dinge, die müssen richtig sein. Die Kontonummer bei einer Überweisung zum Beispiel. Oder die Steuererklärung…

Aber vielleicht ist es eine gute Idee, im täglichen Leben ein bisschen Chaos zuzulassen. Ein bisschen lockerer zu sein. Ein bisschen mehr Freude und weniger Druck zu haben.

Denn zu viel Stress macht uns krank.

Wir könnten statt Perfektionismus das Loslassen üben. Ein paar Minuten einfach nur sein und atmen. Nichts tun. Vielleicht sogar den Kaffee kalt werden lassen.

Diese kleinen Pausen sind wichtig, weil sie unserem Körper die Chance geben, die Stresshormone abzubauen. Das ist gut für die Gesundheit, aber auch für’s Denken.

Also entspannen Sie sich und lassen Sie den Perfektionismus los. Das Leben wartet auf Sie!

Und da es meistens nicht so einfach ist, eine alte Gewohnheit loszulassen, gibt’s hier noch ein paar Klopfsätze:

Auch wenn für mich alles perfekt sein muss, nur dann bin ich zufrieden, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, etwas weniger Aufwand zu betreiben.

Auch wenn ich mal gelernt habe, dass ich nur sicher bin, wenn alles perfekt ist, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir zu wissen, dass die wenigsten Menschen überhaupt sehen, wie viel Mühe ich mir gebe.

Auch wenn es eine alte Gewohnheit ist, alles perfekt zu machen, auch wenn ich schon ganz müde und erschöpft bin, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mich gut um mich zu kümmern, ehe ich daran arbeite, alles perfekt zu machen.

Sie sind dran:
Wo könnten Sie fünfe gerade sein lassen und etwas entspannen? Wo könnten Sie für sich ein Zeitfenster organisieren, um abzuschalten?

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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