EFT für Tiere – Die Stute Princess

Die Stute Princess

Princess

Die Geschichte, die ich heute erzählen möchte, hat weniger mit EFT zu tun, sondern mehr damit, sich auf ein Tier einzulassen und zuzuhören.

Das klingt jetzt vermutlich wirklich seltsam. Wie können Tiere mit uns reden?

Aber in diesem Fall war es vor allem wichtig, dass ich mich auf die Stute eingestellt habe und herausfinden konnte, was sie brauchte.

Eine zickige Stute

Die Sache fing an, als mir meine Freundin Ella von der Stute erzählte, die sie reiten sollte. Doch Princess war stur und nicht aufmerksam. Sie ließ sich einfach nicht auf Ella ein.

Dabei war es Ellas Aufgabe, die Stute regelmäßig zu bewegen und auch ein wenig auszubilden. Aber sie kam einfach nicht an Princess heran.

Ich bot ihr an, für Princess zu klopfen, und zu sehen, was da los war. Sie nahm an.

Also machte ich es mir in meinem Sessel gemütlich und nahm Kontakt mit der Stute auf.

Princess war immerhin gewillt, mit mir zu reden, und so kam es dann heraus:

Eine eingebildete Stute

Princess ist die einzige Araberstute im Stall, und glaubt auf Grund dieser Tatsache und ihres Namens, dass sie etwas Besonders ist. Und es ist unter ihrer Würde, einfach so von jemand anders als ihrer Besitzerin geritten zu werden. Sie benimmt sich, aber mehr auch nicht. Zusätzlich will sie hofiert, bewundert und verwöhnt werden, denn das steht ihr zu.

Ich hörte eine Weile zu, und dann fragte ich sie, was denn notwendig wäre, damit sie willig mit Ella arbeiten würde.

Princess antwortete, dass ihre Besitzerin selbst sagen müsste, dass das von ihr so gewollt sei, dann könnte sie das akzeptieren, und dann würde sie auch mit Ella zusammenarbeiten. Vorher aber nicht, denn sie sei ja Princess und das edelste Pferd im Stall.

Klopfen wollte sie übrigens auch nicht, sie war ja perfekt und das edelste Pferd im Stall.

Ellas Trick

Ich habe also am nächsten Tag Ella von unserer Unterhaltung berichtet, und sie musste laut lachen. Ja, das passt zu Princess, meinte sie. Und dann fädelte sie es ein, dass sie mit der Besitzerin an der Koppel stand, und dass Princess bei ihnen war, weil sie Leckerli bekam. Sie brachte geschickt das Gespräch auf die Ausbildung von Princess und fragte, ob sie die Stute wirklich weiterreiten soll.

Die Besitzerin bestägte das und wiederholte ausdrücklich, dass Ella Princess reiten und trainieren sollte.

Offenbar war der Gesichtsausdruck von Princess bei diesen Worte so verdattert, dass Ella vor Lachen fast umgefallen wäre. Princess stand übrigens zu ihrem Wort und ließ sich dann von Ella ausbilden.

Kann das wahr sein?

Tja, so habe ich das erlebt, und Ella hat die Veränderung bei Princess deutlich bemerkt und kommentiert. Aber lag das wirklich an meiner Unterhaltung mit ihr?

Beweisen lässt sich das nicht.

Aber ich möchte Sie ermutigen, mit Ihrem Tier zu reden und dann auch zuzuhören. Es kann sein, dass Sie Antworten bekommen.

Bei mir ist es so, dass ich Gedanken habe, die nicht in „meiner“ Stimme sprechen. Die Unterhaltung findet also in meinem Kopf statt. Sie kann natürlich totale Einbildung sein. Und weil ich ja auch Geschichten schreibe, habe ich eine gute Phantasie. Vielleicht ist da nicht mehr dran.

Und trotzdem könnte es ja sein, dass wir mit Tieren auf diese Weise kommunizieren können. Ich möchte es jedenfalls nicht ausschließen.

Lassen Sie das Tier ein Tier sein.

Princess ist ein Pferd, kein Mensch in Pferdegestalt. Pferde denken anders als Menschen, so wie alle Tiere. Die Logik ist häufig einfacher und direkter. Die Bedürfnisse sind einfacher. Gefühle sind stärker, weil sie weniger durch den Verstand kontrolliert werden, meistens jedenfalls.

Aber wenn Sie sich darauf einlassen können, dann kann es spannend werden.

Und natürlich habe ich auch eine Klopfrunde dafür.

Klopfsätze

Auch wenn ich nicht glauben kann, dass es möglich ist, mit Tieren auf diese Art zu kommunizieren, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass es für manche Menschen möglich ist.

Auch wenn sich dieses Geschichte nach totalem Quatsch anhört, niemand kann so mit Tieren reden, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, anderen die Möglichkeit zuzugestehen, und vielleicht spiele ich selbst einmal damit.

Auch wenn das jetzt ziemlicher Quatsch ist, wie soll die Stute denn überhaupt reden, bin ich okay so wie ich bin, und ich kann das jetzt einfach so stehenlassen und vielleicht damit spielen, wenn ich will.

Sie sind dran:
Haben Sie schon einmal versucht, mit Ihrem Tier zu reden?
Was ist dabei passiert?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

PPS: Im Newsletter finden Sie jeweils passend zum Blogthema eine ausformulierte Klopfrunde. Sie können sich über das Formular oben rechts dafür anmelden.
Falls Sie meinen Blog über Ihr Handy lesen und das Formular nicht sehen können, folgen Sie diesem Link: Anmelden für den Newsletter.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

Dieser Beitrag wurde unter EFT abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.