Dir geht’s wohl zu gut?

Bange Erwartung

Bange Erwartung

Kennen Sie dieses beklemmende Gefühl, wenn gerade alles richtig gut läuft – und sie nur noch darauf warten, wann die nächste Katastrophe kommt? Können Sie einen schönen Tag gar nicht richtig genießen, weil er so schnell vorbei geht und dann der graue Alltag wieder da ist? Schließlich muss es doch eine Balance von Gut und Schlecht geben, oder?

Wir haben sozusagen einen Katastrophen-Wohlfühlpunkt. Wenn Dinge zu lange gut laufen, wird das für manche unheimlich, weil sie insgeheim das schlimme Ereignis fürchten, das für den Ausgleich sorgt. Dabei haben wir diese Balance von Gut und Schlecht nur irgendwann gelernt. Und zwar jeder individuell.

Es gibt Menschen, die völlig unbeschwert durch das Leben gehen und einfach genießen was kommt. Passiert etwas Schlechtes, dann warten sie schlicht ab, bis es vorbei geht, und freuen sich darauf, dass die Sonne bald wieder scheint. (Okay, ich übertreibe ein bisschen.) Und es gibt Menschen, die fühlen sich völlig verunsichert, wenn nicht mindestens dreimal am Tag irgendetwas schief geht. Gelernt ist eben gelernt.

Das Blöde daran ist: Beide haben Recht. Beide bekommen, was sie glauben. Denn so funktioniert das Universum.

Zum Glück können wir diesen Katastrophen-Wohlfühlpunkt ändern. Und damit ändern wir auch, was uns jeden Tag so passiert. Wenn die Balance auf einem höheren Niveau stattfindet, dann geschehen weniger unangenehme Dinge. Wäre das etwas?

Na, dann klopfen wir mal.

HK: Auch wenn ich mal gelernt habe, dass auf alles Gute mindestens eine Katastrophe folgen muss, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass das vielleicht nur eine innere Erwartung ist.

Auch wenn ich davon überzeugt bin, dass alles Gute immer wieder von Schlechtem ausgeglichen werden muss, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass es vielleicht doch kein Naturgesetz ist.

Auch wenn ich nichts Schönes wirklich genießen kann, weil das Schlechte schon in den Startlöchern steckt, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich diese Erwartung verändern kann.

AI: Auf das Schöne folgt die Katastrophe.
AA: Das geht gar nicht anders.
UA: Das muss so sein.
UN: Denn es gibt eine Balance zwischen Gutem und Schlechtem.
KP: So habe ich das gelernt.
SB: Und das ist ein Naturgesetz.
UA: Daher freue ich mich lieber gar nicht zu sehr,
HG: denn das Schlechte kommt garantiert nach.
Durchatmen!

AI: Und das macht das Leben leichter.
AA: Ich kann einfach in dieser Sorge leben.
UA: Und wenn das Schlechte dann passiert …
UN: dann habe ich es ja vorher gewusst.
KP: Und das fühlt sich irgendwie auch gut an.
SB: Dann ist die Welt im Gleichgewicht.
UA: So wie ich es gelernt habe.
HG: Ich lebe mit Katastrophen.
Durchatmen!

AI: Es wäre natürlich schön, wenn es weniger Katastrophen gäbe.
AA: Und vielleicht ist das gar kein Naturgesetz.
UA: Vielleicht kriege ich die ganzen Katastrophen nur, weil ich sie erwarte?
UN: Das wäre ja noch blöder! Das wäre ein Sch… spiel!
KP: Nee, lieber nehme ich das als mein Schicksal.
SB: Aber vielleicht habe ich da was Falsches gelernt?
UA: Vielleicht gibt’s gar keine Balance von Gut und Schlecht?
HG: Vielleicht kriege ich einfach das, was ich erwarte?
Durchatmen!

AI: Ich probiere mal was aus …
AA: und wenn’s nicht klappt, kann ich ja weitermachen wie bisher.
UA: Ich erlaube mir zu sagen: Die Welt ist ein freundlicher Ort.
UN: Örks, das fühlt sich komisch an.
KP: Aber ich sag’s jetzt mal trotzdem morgens und abends.
SB: Die Welt ist ein freundlicher Ort.
UA: Ich erlaube mir das zu spüren.
HG: Und das fühlt sich ganz nett an.
Durchatmen!

Das ist jetzt nur der Anfang. So eine innere Überzeugung braucht Zeit zur Veränderung, zumal Sie ja für eine Weile immer noch die Reste Ihrer alten Überzeugung spüren – das Universum braucht ein bisschen Anlaufzeit, ehe es die Lieferungen umstellt.

Ich kann Ihnen aber aus eigener Erfahrung versichern, dass es funktioniert. Sie können das mit den Katastrophen hinter sich lassen – sagen Sie sich immer wieder, die Welt ist ein freundlicher Ort. Und seien Sie richtig dankbar für alles Gute, was Ihnen wiederfährt. Das ist ein Zeichen für das Universum, dass Sie mehr davon haben wollen.

Was ist Ihnen heute Gutes passiert? Schreiben Sie mir in den Kommentaren!

Bildquelle: F. Möbius

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
Dieser Beitrag wurde unter Deutsch, EFT abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.