Die wahre Kraft

sich klein machen

Klein machen

Mit Nelson Mandela ist letzte Woche ein weiser Mensch von uns gegangen. Als er seine Antrittsrede als Präsident von Südafrika hielt, sagte er unter anderem folgendes:

Unsere tiefste Angst ist nicht, zu versagen. Unsere größte Angst ist es, unsere wahre Kraft zu erkennen.

Um diese Angst soll es heute gehen. Denn wir alle haben Kräfte und Fähigkeiten in uns, die wir nicht ausleben. Vielleicht hat jemand zu uns gesagt: „Du darfst nicht so wild tanzen.“ Oder wie es meiner Schwester in der Schule geschehen ist: „Du bist zu blöd für Mathe.“

Uns wird gesagt, wie wir zu sein haben. Meistens geht es darum, kleiner zu sein, als wir wirklich sind – weil wir gerade stören, weil es andere nervt, weil unsere Eltern gerade keine Zeit haben, und so weiter.

Natürlich passen sich kleine Kinder an. Aber sie nehmen aus diesen Erfahrungen etwas mit: Ich bin nicht richtig. Meine Fähigkeiten sind falsch. Meine Kräfte werden nicht gewollt.

Und so verstecken wir unsere wahren Fähigkeiten. Unsere innere Kraft. Wir passen uns an und glauben der inneren Stimme, die uns sagt, dass etwas mit uns nicht stimmt. Im gewissen Sinne hat diese Stimme sogar recht: Wir haben etwas ganz Wichtiges in uns vergraben – und das stimmt mit uns nicht.

Das riesige Missverständnis dahinter wird erst klar, wenn wir irgendwann im Leben nicht mehr klein sein wollen oder können. Wenn unser wahres Ich und unsere wahre Kraft wahrgenommen werden müssen. Oft ist der Weg dahin schwierig, denn es geht ja darum, ganz alte Konditionierungen loszuwerden. Gegen ganz alte Regeln zu verstoßen. Den ganzen alten Mist abzuwerfen, der uns klein hält. Ein Leben voller Anpassung umzukrempeln.

Und das macht in der Tat Angst. Wer ist denn diese Person eigentlich, die unter der ganzen Anpassung steckt? Und was passiert, wenn sie plötzlich ausbricht und hervorkommt unter der ganzen Tarnung?

Ich kann Sie beruhigen: Meistens kommt etwas Wunderbares zu Tage. Nur der Weg dahin ist manchmal etwas mühsam, weil unsere Umwelt nicht darauf vorbereitet ist.

Falls Sie das Gefühl haben, in Ihnen steckt mehr, als sie bislang zeigen konnten oder wollten, und Sie möchten behutsam Kontakt mit diesem unbekannten Wesen aufnehmen – dann klopfen wir jetzt zusammen:

Auch wenn ich schon als Kind gelernt habe, mich zurückzuhalten und lieber fein still zu sein, als meine Kraft auszuleben, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich jetzt selbst bestimmen darf, wie viel ich von meiner wahren Kraft zeigen will.

Auch wenn ich mein wahres Ich unter ganz viel Regeln und Anpassung vergraben habe, weil es damals eben leichter war als ständig zu kämpfen, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube es mir jetzt, mein wahres Ich sanft und behutsam hervorzuholen und kennenzulernen.

Auch wenn dieses riesige Missverständnis auch mir passiert ist und ich mein wahres Selbst und meine wahre Kraft sogar vor mir selbst versteckt habe, damit ich leichter leben konnte, bin ich okay so wie ich bin und ich entscheide mich jetzt, mein wahres Selbst und meine wahre Kraft ganz neu und mit Freude kennenzulernen.

Gehen Sie behutsam mit sich um. Sie betreten schließlich Neuland.

Und wenn Sie diese Reise nicht alleine antreten wollen, dann schicken Sie mir eine Email: hier klicken.

*Bildquelle: F. Möbius

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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