Das Eigenleben unserer Zellen

Zelle

Zelle

Die Zellen in unserem Körper haben eine lange, lange Geschichte. Ganz früher, bevor es überhaupt Reptilien, Vögel oder Säugetiere gab, lebten Zellen einfach alleine für sich. Es gibt sie heute noch, wir nennen diese Lebenwesen Einzeller. Bestimmt haben Sie welche im Biologieunterricht gesehen, Pantoffeltierchen oder Amöben,  zum Beispiel.

Diese Einzeller haben alles, was man so zum Leben braucht. Sie kommen meistens prima zurecht und können sogar nahezu ewig leben. Und doch sind sie winzig klein – und bestehen eben tatsächlich nur aus einer einzigen Zelle.

Irgendwann einmal fingen solche Einzelzellen an, sich zusammenzutun. So konnten sie größer sein, als die anderen Zellen um sie herum, und vielleicht damit sicherer. Erfolgreicher.  Also wuchsen diese Gebilde weiter, die Zellen spezialisierten sich weiter und so entstanden nach und nach die ersten komplexeren Lebewesen.

Unsere Körper bestehen aus Milliarden von Zellen. Dennoch haben sich unsere Zellen trotz aller Spezialisierung Eigenschaften aus Urzeiten bewahrt. Man kann die Spezialisierung sogar zurückdrehen und eine normale Zelle in eine Stammzelle verwandeln, die sich anders und neu spezialisieren kann. Allerdings können unsere Zellen nicht mehr alleine draußen überleben.

Ich bin der festen Überzeugung, dass jede einzelne unserer Zellen eine Art Speicher für Dinge hat, die passieren. Und wenn Nachbarzellen plötzlich massenhaft sterben, weil der Körper verletzt wurde, oder eine Krankheit zuschlägt, dann „bemerken“ und „merken“ sich unsere Zellen so etwas. Und das macht dann auch etwas mit diesen Zellen.

Wenn uns als Menschen so etwas zustößt, dann fühlen wir uns erschrocken und geschockt. Ich persönlich glaube, dass es unseren Zellen auf einer anderen, biochemischen Ebene ganz genauso geht.

Und jetzt nehme ich Sie noch einen Schritt weiter auf meiner mentalen Reise: Ich glaube auch, dass geschockte Zellen nicht so gut arbeiten können wie gesunde, entspannte Zellen. Sie können nicht so schnell heilen. Sie verarbeiten Nährstoffe vielleicht weniger gut. Ich weiß nicht, ob das jemals untersucht wurde.

Aber aus meiner Erfahrung mit Klienten und Kursteilnehmern weiß ich: Wenn wir für die geschockten Zellen klopfen, dann verändert sich etwas. Dann funktioniert die Selbstheilung besser. Dann regeneriert sich unser Körper besser.

Und das ist es doch wert, oder?

Hier sind ein paar Klopfensätze zum Ausprobieren:

Auch wenn meine Zellen noch ganz geschockt sind, weil ich mich verletzt habe, bin ich okay so wie ich bin und ich bitte jetzt meine Zellen, diesen Schock loszulassen.

Auch wenn die Zellen in meinem Körper noch ganz aufgeschreckt sind, weil ihren Kollegen etwas Schreckliches passiert ist, bin ich okay und liebe alle meine Zellen und bitte sie jetzt, den Schreck und Schock loszulassen.

Auch wenn meine Zellen noch völlig geschockt sind, weil etwas Schlimmes passiert ist und mein Körper verletzt wurde, bin ich okay so wie ich bin und ich bitte meine Zellen jetzt, den Schreck loszulassen, sich zu entspannen und meinen Körper optimal zu heilen.

Das funktionert sowohl bei kleinen Verletzungen  (ich habe mir neulich die Fingerkuppen an einem heißen Blech verbrannt), als auch bei größeren Verletzungen und anderen Eingriffen in den Körper (z.B. die Operation am Schlüsselbein, die ich letztes Jahr überstanden habe).

Woran haben Sie es ausprobiert?

Bildquelle: F. Möbius

PS: Wenn Sie tiefer in diese Thematik einsteigen möchten, dann schreiben Sie mir eine Email und wir schauen, wie ich Ihnen am besten dabei helfen kann.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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