Bildung – Einführung

Bildung

Lexikon – Bildung

Nun sind auch in den letzten Bundesländern die Sommerferien zu Ende gegangen und das neue Schuljahr hat begonnen.

Und wieder sind viele Familien damit konfrontiert, das Lernen leichter zu machen. Vielleicht sind sogar die Erwachsenen gefordert, etwas Neues zu lernen.

Und auf das reine Sachwissen kommt dann auch noch die „Bildung“ oben drauf. Das, was eben nicht nur „Einbildung“ ist.

Nun muss ich zugeben, dass ich Bildung liebe. Es ist wichtig, gelernt zu haben, Dinge einzuschätzen, sie von mehreren Seiten beleuchten zu können, und auch in der Lage zu sein, berechtigte Kritik zu üben.

Auch ein gewisses Grundwissen ist in meinen Augen sehr wichtig. Basiswissen in Biologie, Physik, Geschichte, Umweltdingen, Politik und Medizin ist ungeheuer hilfreich (und ich habe jetzt bestimmt etwas ausgelassen). Und es ist wichtig – ungeheuer wichtig – Menschen als Menschen zu sehen, egal in welcher Kultur sie leben und egal mit welcher Hautfarbe sie geboren wurden. Und damit geht die Bildung eben weit über reines Faktenwissen hinaus.

Nun gibt es in den USA eine Strömung, die Bildung verachtet. Und wie die meisten Strömungen aus den USA schwappt sie auch zu uns herüber.

G8 ist so ein Beispiel, wo es hieß, den Lehrplan zu „entrümpeln“, denn natürlich kann man nicht genau so viel Stoff vermitteln, wenn ein Schuljahr fehlt. Was aber hauptsächlich entrümpelt wurde, war humanistische Bildung, die Kritikfähigkeit, das selbständige Denken. Die ist für Arbeitgeber eben eher unwichtig und vielleicht sogar hinderlich… ich bin froh, dass dieser Irrweg zu Ende geht.

Aber auch mit den nahezu verschulten Bachelor-Studiengängen hat die eigentliche Bildung verloren, denn man hat nicht mehr die Zeit, über den Tellerrand zu schauen  und auch mal zu hinterfragen, was man da eigentlich so angestrengt lernt.

Ich möchte hier eine Lanze für die Bildung brechen.

Dafür, dass Lernen nie aufhören sollte.

Dafür, dass man immer neugierig bleiben sollte.

Dafür, dass es nie genug sein kann, was man weiß.

Für einen wachen Verstand, für Aufmerksamkeit und kritisches Nachdenken.

Und das beginnt in der Schule!

Es beginnt mit der inneren Einstellung  zum Lernen und mit einer gewissen Erwartung, immer wieder dazuzulernen. Natürlich gibt es auch für den Bereich Bildung Familienregeln – das überrascht Sie bestimmt nicht wirklich.

Heute drehen sich die Klopfsätze ganz allgemein um Bildung, in den nächsten Wochen schreib ich dann mehr im Detail über die anderen Einflüsse.

Auch wenn es schwer ist, Neues zu lernen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, dass es ab sofort leichter geht.

Auch wenn ich gar nicht mehr dazulernen will, es muss doch irgendwann genug sein, trotzdem bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, einfach neugierig, zu bleiben.

Auch wenn ich nicht mehr lernen will, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, leicht und einfach Neues zu lernen und mit der sich verändernden Welt mitzugehen.

Sie sind dran:
Haben Sie Spaß am Lernen?
Was machen Sie, um mehr zu Lernen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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