Abnehmen passiert im Kopf

Gewicht

Gewicht
– Original von Rei-artur –
Wikimedia Commons

Gerade gestern habe ich einen sehr interessanten Artikel gefunden. Es ist zwar nur eine sehr kleine Studie, die nicht wirklich statistisch auszuwerten ist, aber sie verdeutlicht einen wichtigen Zusammenhang.

Zum Hintergrund: Es gibt in England eine Pille, die Menschen verordnet wird, damit sie abnehmen. Bei manchen schlägt sie an, bei anderen nicht. Die Menschen, bei denen sie nicht wirkte, wurden gebeten zu erklären, warum das Medikament vielleicht bei ihnen versagt hat. Die meisten erklärten, bei ihnen würde das eben einfach nicht funktionieren, sie könnten nicht dauerhaft abnehmen. Einige schoben die Unwirksamkeit auch auf die Pille selbst, die bei ihnen aus physiologischen Gründen nicht wirken könne.

Um es klar zu sagen: Der Hinderungsgrund waren durch die Bank negative Glaubenssätze. Diese Menschen hatten irgendwann im Leben die Überzeugung entwickelt, gar nicht abnehmen zu können, ob Pille oder nicht. Dahinter können enttäuschende Diäterfahrungen stecken, aber auch die Erwartungen anderer Menschen. („Du? Du kannst doch gar nicht abnehmen.“)

Die Autoren des Artikels empfehlen bei Verordnung des Medikaments inzwischen eine psychologische Begleitung. Ich würde den Spieß gerne umdrehen: Wozu ein Medikament, wenn es doch die Glaubenssätze sind, die das eigene Gewicht bestimmen?

Klopfrunde:

HK: Auch wenn ich gar nicht abnehmen kann, ich hab’s ja zigmal probiert, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, doch noch etwas daran zu ändern.

Auch wenn ich im Leben nicht mehr abnehmen kann, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, diese Pfunde nicht in alle Ewigkeit mit mir herumzuschleppen.

Auch wenn ich einfach nicht in der Lage bin, meine Pfunde wieder loszuwerden, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass EFT das vielleicht ändert.

AI: Ich KANN nicht abnehmen!
AA: Das geht einfach nicht!
UA: Ich hab’s doch soooo oft ausprobiert!
UN: Abnehmen ist eine Qual!
KP: Das funktioniert bei mir nicht!
SB: Das habe ich in meinem langen Leben gelernt!
UA: Abnehmen geht bei mir nicht!
HG: Ich kann einfach nicht abnehmen.
Durchatmen!

AI: Diäten funktionieren nicht. Das weiß ich inzwischen genau.
AA: Aber vielleicht brauche ich gar nicht so viel zu essen?
UA: Vielleicht stopfe ich damit emotionale Löcher?
UN: Vielleicht könnte ich jedesmal klopfen, wenn mich der Jieper erwischt?
KP: Ich schau da mal genau hin …
SB: Vielleicht ist Essen nur mein Trost? Dann gibt’s bessere Wege mich zu trösten.
UA: Vielleicht esse ich aus Langeweile? Dann suche ich mir etwas anderes zu tun.
HG: Vielleicht habe ich das noch nie so genau angesehen … aber es ist interessant.
Durchatmen!

AI: Vielleicht habe ich als Kind etwas Falsches gelernt.
AA: Vielleicht habe ich gelernt, dass ein Keks schon reicht, um sich besser zu fühlen.
UA: Leider hält der Trost nicht lange an.
UN: Und dann brauche ich den nächsten Keks.
KP: Als Kind hat das funktioniert.
SB: Aber als Erwachsene werde ich von diesem Muster dick.
UA: Mist! Dumm gelaufen!
HG: Essen tröstet die Seele gar nicht! Das habe ich falsch gelernt!
Durchatmen!

AI: Ich entscheide mich, ab sofort mache ich das anders!
AA: Ab sofort kümmere ich mich gut um mich, ohne Kalorien!
UA: Ab sofort klopfe ich, wenn ich mich schlecht fühle.
UN: Und ich entscheide mich, dass ich trotz allem abnehmen kann.
KP: Ganz sanft, in meinem Tempo.
SB: Ich entscheide mich für’s Abnehmen.
UA: Ganz sanft, im optimalen Tempo.
HG: Das darf jetzt leicht sein. Und das fühlt sich gut an.
Durchatmen!

Natürlich kann das nur ein kleiner Einstieg sein. Das Thema Gewicht ist umfassend und komplex. Und trotzdem ist EFT ein geniales Instrument, um negative Glaubenssätze aufzulösen.

Spielen Sie damit!

Link zur Studie: When Psychology Trumps Anti-Obesity Drugs

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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