Veränderungen – Familiensystem

Mobile

Familiensystem als Mobile

Ganz grundsätzlich ist ein Familiensystem nicht besonders erpicht auf Veränderungen. Dieses System ist zudem auf den Selbsterhalt ausgelegt und entwickelt in Notfall erstaunliche Komplikationen, um sich selbst zu stabilisieren.

Man kann sich so ein System wie ein Mobile vorstellen, wo alle Mitglieder miteinander verbunden sind.

Wenn alles ruhig ist, ist das System ausbalanciert und jeder weiß, wo er oder sie hingehört. Der Zustand ist vertraut. Das muss übrigens nicht heißen, dass es allen gut geht, oder dass es keine Probleme gibt, ganz im Gegenteil. Aber es herrscht eine gewisse Balance und Sicherheit.

Veränderungen betreffen immer das gesamte System. Das bedeutet, selbst wenn sich nur ein Familienmitglied ändert, muss das komplette System reagieren und ein neues Gleichgewicht finden. Und das ist natürlich mit Aufwand und Unruhe verbunden.

Folglich muss der Druck schon sehr hoch sein, ehe Veränderungen stattfinden. Häufig sind sie dann auch explosiv oder hochdramatisch, was ja dem hohen Druck entspricht.

Manchmal implodieren Familien dann geradezu.

Wesentlich sinnvoller ist es, achtsam zu sein, und schon früh zu bemerken, dass man sich selbst nicht wohl fühlt. Denn dann sind Veränderungen noch ohne viel Drama möglich.

Schauen Sie also für sich selbst genau hin. Wo gibt es Bedarf für eine Veränderung? Wo möchten Sie anders reagieren oder anders leben? Gibt es Regeln, die nicht mehr passen?

Sie haben die Erlaubnis, all diese Dinge zu ändern. Ganz privat, für sich.

Aber seien Sie nicht überrascht, wenn es dann ein gewisses Echo in der Familie gibt.

Das Gute daran ist, dass die Veränderung häufig zu einer neuen und besseren Balance führt. Manchmal ist sie sogar der Schlüssel dafür, dass es allen besser geht.

Hier sind ein paar Klopfsätze, damit die Veränderung leichter wird:

Auch wenn ich geradezu spüren kann, wie sehr sich mein Familiensystem der Veränderung widersetzt, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mein Leben anders zu gestalten.

Auch wenn Veränderung so schwer ist, und ich jetzt weiß, dass die Trägheit von meinem Familiensystem kommt, bin ich okay so wie ich bin, und ich gebe mir jetzt die Erlaubnis, diese Trägheit zu überwinden.

Auch wenn es so mühsam ist, gegen das ganze Gewicht das Familiensystems anzugehen und mich zu verändern, bin ich trotzdem völlig okay, und ich entscheide mich jetzt, trotzdem meinen Weg zu gehen.

Sie sind dran:
Wie steht Ihr Familiensystem zu Veränderungen?
Wie fühlt sich das an, das Leben ändern zu wollen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Wie möchten Sie sich in Zukunft fühlen?

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Veränderung – Glaubenssätze

Tanz in die Veränderung

Tanz in die Veränderung

In der Regel lösen Veränderungen Gefühle aus. Letzte Woche habe ich über die Ängste gesprochen, die durch Veränderungen entstehen können. Diese Woche geht es darum, wie wir uns fühlen, wenn sich unser Leben ändert.

Je nachdem, wie wir glauben, dass Veränderungen stattfinden müssen, so gestalten sie sich auch.

Ist es für Sie schwer, Veränderungen anzunehmen oder zu gestalten?

Gerald glaubt zum Beispiel, dass es mühsam sein muss, sein Leben zu verändern. Und so ist der geplante Umzug ein einziger Albtraum: In der neuen Wohnung gibt es einen Wasserschaden, so dass sich alles um Wochen verzögert. Die Umzugsfirma springt ab. Gerald findet nach vielen Telefonaten eine neue, aber sie ist deutlich teurer. Und am Tag des Umzugs regnet es heftig. Teile des Geschirrs gehen kaputt, und ein Küchenschrank wird hoffnungslos beschädigt. Die Waschmaschine passt nicht an den vorgesehenen Ort, und die Kiste mit dem Bettzeug ist abends unauffindbar, so dass Gerald im Schlafsack schlafen muss. Nach drei Tagen fühlt sich Gerald endlich ein bisschen erholt und beginnt mit dem Auspacken der Kisten.

Grauenhaft, nicht wahr?

Ganz anders ergeht es Nadine. Sie zieht auch um, aber sie glaubt felsenfest, dass das alles in riesiges Vergnügen ist und freut sich unbändig auf die neue Wohnung. Sie gestaltet eine Packparty mit Freunden, und tanzt zu cooler Musik durch ihre immer leerer werdenden Räume. Gleichzeitig nutzt sie die Chance, sich von Dingen zu trennen, die sie nicht mehr braucht. Die Umzugsfirma ist freundlich, die Männer machen Witze über die leichten Kisten und bauen in der neuen Wohnung alles genau so auf, wie Nadine es sich vorgestellt hat. Und drei Tage später feiert sie mit denselben Freunden eine fröhliche Auspackparty.

Natürlich ist das übertrieben. Doch das Prinzip stimmt.

Denn unsere Glaubenssätze sind entscheidend für das, was uns im Leben passiert und wie es passiert. Und wenn wir glauben, dass ein Umzug leicht und lustig sein darf und wir diesem Gefühl nachgeben, dann steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass es genau so kommt.

Können Sie sich vorstellen, dass Veränderungen leicht gehen können? Sogar ziemlich große? Und dass man dabei Spaß haben kann?

Wahrscheinlich nicht so einfach. Mir fällt das auch noch ein bisschen schwer, zugegeben.

Aber wir haben ja EFT, und damit lassen sich Glaubenssätze verändern.

Auch wenn ich gelernt habe, dass Veränderungen nur mühsam von statten gehen, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass es sich hier nur um einen Glaubenssatz handelt.

Auch wenn ich glaube, dass ich mich quälen muss, um mein Leben zu ändern, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt mit der Idee zu spielen, dass es stattdessen leicht sein und Spaß machen könnte.

Auch wenn ich immer geglaubt habe, dass Veränderung Kampf und Krampf bedeutet, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, mein Leben mit Leichtigkeit zum besseren zu wenden.

Sie sind dran:
Was glauben Sie über Veränderungen?
Wie fühlt sich das an, das Leben ändern zu wollen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Wie möchten Sie sich in Zukunft fühlen?

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Veränderung – Erwartungen

Georg Christoph Lichtenberg

Georg Christoph Lichtenberg

Veränderung… das klingt gut und schlecht, nicht wahr?

Ich habe so ein bisschen das Gefühl, das wir hier in Deutschland und in deutschsprachigen Ländern Veränderungen gegenüber eher skeptisch sind. Die „gute alte Zeit“ ist ein stehender Begriff, auch wenn es sie so nicht wirklich gab.

Wir behalten auch lieber das, was wir kennen, als uns forsch in das Neue zu begeben.

Denn Veränderung bedeutet immer auch Ungewissheit.

Und Ungewissheit – nein, die wollen wir nicht. Deswegen sind Deutsche auch Spitzenreiter beim Kauf von Versicherungen.

Doch dahinter steht vor allem eine Erwartung: Wenn es anders wird, wird es schlechter. Weiterlesen

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Allergien – Familiensystem

Stress in der Familie

Stress in der Familie

Letzte Woche hatte ich ja schon erwähnt, dass Allergien durchaus etwas mit Aggression zu tun haben – als Krieg gegen die Pollen. Doch Aggression ist oft noch auf eine andere Weise mit Allergien verbunden, quasi als Geheimnis.

Es gibt nämlich Familiensysteme, die Aggression ganz klar verbieten, zumindest für einige Familienmitglieder. Da wird nicht gestritten, da fällt kein lautes Wort ohne Sanktionen. Ich kenne das… mit unguten Konsequenzen.

Hier habe ich ein sehr konstruiertes Beispiel: Lilly ist die Kleinste in der Familie und die einzige Tochter. Die älteren Brüder necken sie ständig, aber Lilly darf nicht zeigen, wie sehr sie das nervt und ärgert. Denn in ihrer Familie dürfen Mädchen nicht aggressiv sein. Im Gegenteil, es wird erwartet, dass Lilly immer lieb ist, und sie bekommt gesagt, dass ihre Brüder sie doch nur gern haben und das auf ihre Weise zeigen.

Doch das ist ganz und gar nicht gut für Lilly, denn sie kann ihre Wut keinesfalls ausleben.

Und wenn diese Aggression nicht nach außen gezeigt und gelebt werden kann, dann richtet sie sich nach innen. Gegen uns selbst. Eine Möglichkeit dazu sind Autoimmunerkrankungen, eine andere eben Allergien.

Da müssen die Pollen herhalten, um Aggression loszuwerden.

Und das ist sogar ziemlich sinnvoll. Weiterlesen

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Allergien – Glaubenssätze

Böse Pollen

Böse Pollen

Wenn wir eine Allergie haben, dann reagiert unser Immunsystem auf einen Stoff, der im Prinzip harmlos ist.

Und während wir anfangs vielleicht selbst dachten, dass Pollen oder Nüsse harmlos sind, haben wir durch diese Reaktion und die entstehenden Symptome inzwischen gelernt, dass die blühende Birke, das hübsch wogende Getreidefeld oder schlichte Erdnussbutter eine Gefahr für uns darstellt.

Und schon haben wir einen fetten Glaubenssatz entwickelt.

Pollen sind BÖSE.

Das gilt natürlich für alle anderen Allergieauslöser auch.

Wir haben diesen Glaubenssatz so tief verinnerlicht, dass er in unserem Körper, sozusagen auf Zellebene verankert ist. Weiterlesen

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Allergien – Erwartungen

Pollen

Pollen

Jetzt ist sie wieder im Gange, die Pollenzeit. Und damit kommen die Allergien zurück.

Wir kennen das ja schon aus vergangenen Jahren. Da hat unser Körper schon auf diese winzigen Biester reagiert, und so erwarten wir, dass es dieses Jahr genauso passiert.

Dazu kommen die bekannten Trigger: Pollenvorhersage im Radio, oder in der Pollen-App. Und natürlich sehen wir auch die blühenden Birken, Haselsträucher und später die Felder mit Mais und Getreide. Vielleicht wissen wir auch schon, dass es bald so weit ist, wenn die Narzissen verblühen.

Wir erwarten also juckende Augen und laufende Nasen – und bekommen das auch.

Nun will ich hier Allergien weder kleinreden, noch Schuld verteilen. Schließlich hat sich niemand bewusst eine Allergie ausgesucht oder herbeigewünscht. Und die Symptome sind sehr unangenehm.

Erwartungen sind aber Mechanismen, die sehr gut funktionieren und uns das liefern, woran wir denken. Genauso läuft auch Hypnose. Mit Erwartungen programmieren wir uns selbst. Weiterlesen

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Erfolg – Familiensystem

Erfolg!

Erfolg!

Es ist immer wieder erstaunlich, wie oft Erfolg davon abhängt, wie das Familiensystem aussieht und wie sehr man darin verstrickt ist. Das liegt daran, dass gerade Erfolg ganz stark von Loyalität beeinflusst wird.

Ich erfinde einfach mal eine Geschichte dazu:

Klara beginnt immer wieder spannende Projekte mit viel Potential. Sie findet Mitstreiter, bekommt eine Finanzierung hin, alles läuft nach Plan, der Erfolg scheint greifbar nah – aber dann beginnen die Schwierigkeiten.

Es gibt Streit unter den Partnern. Lieferfristen verzögern sich. Ein erster Investor deutet den Rückzug an. Klara kämpft, aber alle Mühe ist am Ende vergebens. Das Projekt scheitert, in diesem Falle kläglich. Sie hat aber auch schon dramatische Momente erlebt, und einmal einen großen Produktauftritt im letzten Moment absagen müssen.

Was Klara nicht weiß: Dieses sich wiederholende Muster aus Erfolg beim Aufbau und letztendlichem Scheitern des Projekts ist ein Familienerbe. Seit Generationen geht es Familienmitgliedern immer wieder so.

Und dadurch, dass Klara dieses Muster auslebt, drückt sie ihre Loyalität zur Familie aus.

Um es ganz klar zu machen: Klara tut dies nicht mit Absicht. Im Gegenteil, sie ist frustriert und genervt davon, dass ihr der Erfolg immer wieder im letzten Moment entgleitet. Weiterlesen

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Erfolg – Glaubenssätze

So viel zu lernen

So viel zu lernen!

Wir alle haben gelernt, wie Erfolg für uns aussehen soll oder kann.

Anette glaubt vielleicht, dass sie nur Erfolg haben kann, wenn sie eine Qualifikation nach der anderen erwirbt, und so arbeitetet sie sich durch ein Studium oder eine Ausbildung, macht Zusatzkurse und weitere Ausbildungen. Und der Erfolg bleibt aus, weil es ja immer noch wieder etwas zu lernen gibt, bevor sie überhaupt anfangen kann, das Gelernte umzusetzen.

Karl andererseits glaubt, dass für ihn Erfolg nur zu haben ist, wenn er ganz viel arbeitet. Und so schiebt er Überstunden ohne Ende, sein Chef liebt ihn dafür und gibt ihm natürlich mehr Arbeit (und vielleicht mehr Geld), aber das Familienleben bleibt auf der Strecke. Bald sitzt Karl ganz alleine in seinem großen, teuren Haus.

Ich übertreibe hier natürlich, aber in jedem von uns hat sich festgesetzt, was wir für unseren Erfolg tun müssen.

Und manchmal kann das verdammt hinderlich sein.

Denn für Anette wäre es viel besser – und für uns Außenstehende ganz leicht zu sehen – wenn sie das Gelernte schon anwenden würde und vielleicht ihre Praxis eröffnet bevor sie die zehnte Fortbildung belegt. So könnte sie Erfahrung sammeln, einen Klientenstamm aufbauen und sich trotzdem regelmäßig weiterbilden.

Und Karl könnte sehen, dass sein Erfolg nicht nur davon abhängt, wie gut er in der Firma dasteht und wie viel Geld er nach Hause bringt, sondern dass auch seine Familie mitgenommen werden will.

Dafür müssten sie aber ihre Glaubenssätze ändern. Weiterlesen

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Erfolg – Erwartungen

Weg zum Erfolg

Weg zum Erfolg

Wir alle wollen Erfolg haben. Aber was ist das eigentlich?

Es fängt schon im Kindergarten an: Wir wollen Smilies haben, von anderen beachtet werden und natürlich die Aufmerksamkeit der Erzieherinnen auf uns lenken.

In der Schule kommt dann häufig Druck dazu. Und spätestens dann lernen wir, dass von uns erwartet wird, erfolgreich zu sein. Gute Noten bedeuten die Empfehlung für das Gymnasium. Abitur bedeutet, studieren zu dürfen. Und ein Studium verheißt immer noch einen guten Job… meistens jedenfalls.

Und all das beginnt mit guten Noten in der Grundschule.

Kein Wunder, dass alle von uns erwarten, dass wir uns anstrengen, hart arbeiten und schließlich Erfolg haben. Denn unsere Eltern und unsere Familie wollen ja, dass es uns später gut geht. Dazu gehört – erwartungsgemäß – ein gutes Einkommen, eine eigene Familie und vielleicht ein eigenes Haus. Vielleicht wird uns sogar vermittelt, dass wir ohne diese Art Erfolg nichts wert sind. Eltern träumen oft von erfolgreichen Kindern. Weiterlesen

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Prüfungen – Familiensytem

Loyalität in der Familie

Loyalität in der Familie

Familiensysteme sind komplex. Es gibt etliche Gründe, warum es für ein Familienmitglied schwierig sein kann, mit Prüfungen entspannt umzugehen – das ist wirklich in jedem Fall individuell.

Aber es lohnt sich auch hier, der Liebe und Loyalität nachzuspüren. Wem ist man nahe, wenn man Prüfungen nicht besteht? Wenn man eben nicht den Weg in höhere Bildung einschlägt? Wenn man beweist, dass man „nicht gut“ ist, oder nicht angepasst, oder eben der Underdog?

Immer wieder laufen im System solche unterschwelligen Verbindungen und Muster. Und da muss man eben genau hinschauen. Vielleicht muss man auch ein bisschen in der Familiengeschichte graben. Oder sich selbst sehr aufmerksam beobachten.

Ich schaue z.B. genau hin, wie sich der Gesichtsausdruck meiner Klienten verändert, wenn sie über ihre Probleme oder Schwierigkeiten reden. Und manche lächeln ganz innig, wenn sie berichten, wie schwer ihnen etwas fällt, oder dass sie etwas ganz und gar nicht können. Und dann weiß ich, dass dahinter ein System steckt – ganz unbewusst.

Das Nicht-Können erfüllt einen Zweck. Weiterlesen

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