Aufschieberei – Angst vor Erfolg

Erfolgsdruck

Erfolgsdruck

Eine weitere Angst, die uns davon abhalten kann, Dinge zu tun oder fertigzustellen, ist die Angst vor Erfolg. Das klingt zunächst einmal paradox – aber folgen Sie mir für ein paar Sätze.

Gerade wir kreativen Menschen haben ja eine gute Vorstellungskraft. Wir können uns also auch gut vorstellen, wie sich Erfolg anfühlt. Und das ist in den allermeisten Fällen ein gutes Gefühl.

Nur, dabei bleibt es ja nicht.

Was passiert, wenn wir unseren Erfolg genossen haben?

Dann geht das Leben weiter. Gnadenlos.

Selbst Nobelpreisträger machen sich ihr Frühstück selbst und putzen wahrscheinlich auch selbst ihr Klo.

Der Erfolg vergeht. Verfliegt. Wird vergessen.

Und dann müssen wir nachlegen.

Der Druck ist also wieder da, und er ist vielleicht sogar noch viel höher als vor dem Erfolg, den wir uns erträumt hatten.

(Ich werde auf die einzelnen Ängste, die daran hängen, in den nächsten Wochen eingehen.)

Jetzt, wo wir einmal bewiesen haben, dass wir das „Ding“ können, wird es von uns regelmäßig erwartet.

Das nächste Buch. Der nächste Bestseller. Das nächste Bild oder die nächste Auszeichnung. Der nächste Hit und die nächste Goldene Schallplatte (oder CD?)

Und ganz ehrlich?

Dieser Druck ist richtig anstrengend.

Dann ist es vielleicht einfacher, gar nicht erst in diese Erfolgsspirale einzusteigen. Das Buch gar nicht erst fertigzuschreiben. Den Song nicht professionell aufzunehmen. Das Bild lieber nicht fertigzumalen…

Lieber fangen wir die nächste Sache an und lassen das alte liegen, wenn Erfolg drohen könnte.

Und das ist so schade!

Denn wir machen uns diesen Druck ja selbst. Oder wir lassen ihn uns aufdrücken.

Dabei könnten wir einfach normal weitermachen, und im normalen Tempo das nächste Projekt fertigstellen. Ohne Stress. Ohne Druck – wenn wir das Kopfkino abschalten.

Und natürlich gibt’s dafür Klopfvorschläge.

Klopfsätze

Auch wenn ich lieber keinen Erfolg habe, denn dann muss ich ja wieder und wieder nachlegen, und das ist mir viel zu viel Stress, trotzdem bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mein „Ding“ trotzdem fertigzumachen.

Auch wenn ich wirklich keine Lust auf Erfolgsstress habe und deswegen lieber nichts fertigmache, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, gar keinen Erfolgsstress aufkommen zu lassen.

Auch wenn ich Angst davor habe, erfolgreich zu sein, weil dann so viel Druck entsteht, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, diese Angst loszulassen und meinen Erfolg einfach ohne Druck zu genießen.

Sie sind dran:
Kennen Sie die Angst vor Erfolg?
Den Druck, möglichst schnell nachzulegen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Aufschieberei – Angst, verurteilt zu werden

Die verurteilen mich!

Die verurteilen mich!

Unter all diesen Ängsten, über die ich in den letzten Wochen geredet habe, liegt die Angst, von anderen bewertet und verurteilt zu werden.

Die Meinung anderer Menschen ist uns wichtig, und das ist völlig normal.

Denn wir Menschen sind ja soziale Wesen.

Und es ist wichtig, in der Gruppe akzeptiert zu sein. Tief in uns drin lauert immer noch die  Angst, aus der Gruppe ausgestoßen zu werden und dann in der fürchterlichen Wildnis voller Säbelzahntiger alleine zu Grunde zu gehen.

Klar, das ist noch immer Steinzeitdenke.

Aber die Millionen von Jahren, in denen wir von unserer Gruppe und dem Wohlwollen der Gruppe abhängig waren, stecken eben immer noch tief in uns drin.

Folglich fühlt es sich wie in großes Risiko an, womöglich eine ablehnende Reaktion zu provozieren.

Und so schreiben wir unser Buch eben nicht fertig, stellen unser Bild eben nicht aus oder legen unsere Kunst in die Schublade. Wir schreiben den Aufsatz nur ungerne fertig, und die Hausarbeit entsteht ebenfalls nur unter größtem Druck.

Damit wir sicher in der Gruppe bleiben können.

Damit wir nicht ausgestoßen werden.

Unsere uralten Sicherheitsprogramme warnen uns vor der Gefahr. Und blockieren uns natürlich. Sie sind dummerweise nur total veraltet.

Sicherheitsprogramme stecken in den Gefühlen

Leider lassen sie sich mit rationalen Argumenten nicht updaten, denn sie sind natürlich nicht im Kopf, sondern tief in den Gefühlen verankert.

Wir denken ja nicht bewusst über das Verurteilen als Gefahr nach, sondern spüren nur den Widerstand und diese diffuse Angst – und lassen die Sache dann, weil sie sich unangenehm anfühlt.

(Und natürlich gibt es Menschen, denen das gar nichts ausmacht, die einfach genug innere Stärke haben, aber die lesen das hier ja auch nicht…)

Sicherheitsprogramme müssen schlicht upgedatet werden.

In unserer heutigen Gesellschaft muss niemand wegen einer schlechten Note sterben. Eine schlechte Rezi ist kein Grund, ausgestoßen zu werden. Wir haben trotzdem diese blöde, alte Angst.

Natürlich wissen Sie, was jetzt kommt, wenn Sie den Blog regelmäßig lesen: Ja, EFT ist für mich immer noch die beste Technik, um Ängste aufzulösen und Sicherheitsprogramme upzudaten.

Das liegt daran, dass wir eben mit EFT die Gefühlsebene erreichen können, wo diese Sicherheitsprogramme operieren. Und vielleicht fühlt es sich dann viel besser an, das Buch zu veröffentlichen, die Hausarbeit fertigzuschreiben und abzugeben, und vielleicht eine Gallerie für Ihr Bild zu suchen.

Das wünsche ich Ihnen!

Klopfsätze

Auch wenn ich solche Angst habe, dass die mich bewerten und verurteilen, wenn ich mich und meine Kunst zeige, bin ich trotzdem völlig okay, und ich erlaube mir jetzt zu wissen, dass ich nicht sterben muss, wenn mein Buch nicht allen gefällt.

Auch wenn ich nichts mehr fürchte als schlechte Kritik, weil ich dann ausgestoßen werde und sterben muss, bin ich okay so wie ich bin, und erlaube mir zu wissen, dass mir da nur ein altes Schutzprogramm Angst einflößt.

Auch wenn ich lieber nichts fertig mache und alles aufschiebe, damit ich eben nicht verurteilt und ausgestoßen werde, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, das alte Schutzprogram upzudaten und zu wissen, dass ich in dieser Gesellschaft vollkommen sicher bin, auch wenn meine Kunst nicht allen gefällt.

Sie sind dran:
Kennen Sie die Angst, beurteilt zu werden?
Das Gefühl, nicht mehr akzeptiert zu werden?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Aufschieberei – Angst, gesehen zu werden

Sie sehen mich!

Sie sehen mich!

Eine weitere Angst, die uns davon abhalten kann, Dinge fertigzustellen, ist die Angst gesehen zu werden.

Das betrifft natürlich vor allem kreative Menschen wie Autoren, Designer, Maler, Bildhauer, Töpfer, etc., die mit ihren Werken irgendwann in die Öffentlichkeit gehen müssen, um sie zu verkaufen. Mir geht das durchaus mit meinen Büchern so.

Und wenn unsere Werke öffentlich sichtbar werden, dann werden wir das als Urheber in einem gewissen Grad ebenfalls.

Sichtbar werden, heißt gesehen werden.

Für alle, die hinschauen wollen.

Sichtbar werden mit allen Fehlern, die uns behaften.

Das fängt mit dem Äußeren an.

Wir fühlen uns vielleicht nicht besonders hübsch, haben keine besondere Ader für Mode, oder mögen uns nicht „aufbrezeln“.

Vielleicht haben wir auch kein Idealgewicht, haben Falten im Gesicht, oder sonst etwas, das uns den Blick der Öffentlichkeit scheuen lässt.

Zum Teil können wir uns auch verstecken: Autoren können Pseudonyme verwenden, Künster könnten – wenn sie „wichtig“ genug sind – über Agenten kommunizieren, oder ein Geheimnis um die eigenen Identität machen.

Und geht mit dem Werk weiter.

Aber selbst dann steht noch unser Werk im Blick der Öffentlichkeit, und das reicht schon.

Denn alle können uns sehen, unser Werk – und unsere Fehler.

Den kleinen Knick im getöpferten Becher. Den Tippfehler, den wir übersehen haben. Den Webfehler. Den Tupfen falscher Farbe oder den Strich, der ein ganz bisschen daneben gegangen ist.

Und das macht Angst.

Es ist so ein bisschen wie die Angst vor dem Polizisten.

Was habe ich falsch gemacht!!??

Vermutlich gar nichts, aber es schießt für einen Moment das schlechte Gewissen unserer Kindheit durch den Körper. Eine heiße, alles umfassende Angst.

Eine fiese, überwältigende Angst.

Wer tut sich das schon freiwillig an?

Dann ist es doch einfacher, das Werk gar nicht fertigzustellen, einfach nicht dran zu arbeiten und niemals zu riskieren, dass es sichtbar wird.

Dann lieber absaugen, Fenster putzen, noch eine Geschichte anfangen, noch einen Becher töpfern oder ein neues Bild zeichnen, in der Hoffnung, dass das besser ist.

Damit wir uns vielleicht der Öffentlichkeit stellen können. Oder wieder nicht.

Okay, wenn wir tot sind, dann ist es auch egal. Sollen unsere Erben damit machen, was sie wollen.

Und das ist so schade.

Ich bin sicher, dass eine Menge großartiger Kunst irgendwo im Keller verrottet. Tolle Geschichten, die in Schubladen oder auf einer Festplatte vergammeln. Herrliche Objekte, die nur verschämt im Verwandtenkreis gezeigt werden – wo vielleicht gar kein Verständnis herrscht.

Nur wegen dieser blöden Angst, gesehen zu werden.

Ich will diese Angst nicht kleinreden – sie ist mächtig genug, um unsere Träume zu zerstörne. Aber sie ist eben auch blöder und verdammter Mist, weil es eine Angst ist, die wir uns selbst erzeugt haben.

Diese Angst existiert nur in unserem Kopf und in unserem Herzen.

Aus dem Kopf kriegen wir sie vielleicht noch mit guten Zureden und logischem Denken heraus. Aber das hilft eben nicht bei dem Teil, der im Herzen sitzt. Da kommen wir immer noch am besten mit Klopfen dran.

Heute sind meine Klopfsätze besonders vage, und ich bin auch nicht ganz glücklich mit ihnen. Das liegt daran, dass bei den meisten von Ihnen ganz individuelle Ursachen hinter dieser Art Angst stehen könnten, und die lassen sich eben am besten mit individuellen Klopfrunden auflösen – und das kann ich hier im Blog nicht leisten.

Seien Sie beim Klopfen ganz liebevoll mit sich selbst.

Klopfsätze

Auch wenn ich solche Angst davor habe, sichtbar zu werden, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir, alles loszulassen, das diese Angst in mir ausgelöst hat.

Auch wenn ich mich wirklich nicht traue, meine Werke sichtbar zu machen, wer weiß, das da alles passieren kann! – trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, alles loszulassen, was diese Angst in mir erzeugt.

Auch wenn ich es so schwer finde, mich oder meine Werke sichbar zu machen, ich bin echt nicht fotogen, und in meinen Werken sind bestimmt Fehler, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt ein ganz kleines bisschen Sichtbarkeit, in einem sicheren Umfeld.

Sie sind dran:
Kennen Sie die Angst, gesehen zu werden?
Hält Sie das davon ab, sich sichtbar zu machen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
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Bildquelle: F. Möbius

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Aufschieberei – Perfektionismus

Ich muss perfekt sein

Ich muss perfekt sein.

Perfektionismus ist der große Bruder der Angst vor Fehlern.

Es geht im Prinzip um das Gleiche, nur ist die Bedeutung von Fehlern erheblich wichtiger.

Die Angst vor Fehlern ist die Sorge, etwas falsch zu machen.

Perfektionismus ist das Bestreben, immer nur die allerbeste Seite von sich zu zeigen. Warum das so enorm wichtig ist, erkläre ich weiter unten.

Perfektionismus bedeutet, keinen einzigen Makel zuzulassen.

Und natürlich bedeutet das meistens, niemals mit dem Ergebnis zufrieden zu sein.

Und dann lieber gar nichts zu machen.

Aber das ist eine Ausrede.

Und Schutz vor einer Existenzkrise.

Perfektionismus ist ein echter Killer.

Hinter dem Perfektionismus steckt nämlich eine ganz fieses Selbstbild: Die Begabungsfalle

Carol Dweck, eine Psychologin, die erforscht, wie Schüler erfolgreich werden, hat erklärt, warum der Glaube an eine besondere Begabung eine echte Falle ist.

(Lesen Sie ihr Buch „Selbstwert“. Wenn Sie können, sogar auf Englisch, dort heißt es „Mindset“. Es ist flüssig geschrieben und wirklich erhellend.)

Die Begabungsfalle

Wer nämlich glaubt, dass nur eine gewisse Begabung darüber entscheidet, wie gut man ist, scheut sich natürlich vor jeglichem Makel oder Fehler und gibt alles, um perfekt zu sein.

Denn ein solcher Fehler – also das Ende des Perfekten – bedeutet ja, dass einem die Begabung fehlt, und man dann auch gleich aufgeben kann. Sozusagen „alles oder nichts“ – und es hängt am kleinsten Fehler.

In sofern ist Perfektionismus ein Versuch, den Glauben an die eigenen Begabung zu schützen. Dieser Versuch muss natürlich irgendwann scheitern. Wir sind alle nur Menschen und machen einfach Fehler.

Und dann macht ein Perfektionist diese Sache nie wieder, egal ob es darum geht, ein Instrument zu spielen, eine Sportart zu lernen oder ein Buch zu schreiben.

Nie wieder.

Und bis dahin hat ein Perfektionist die Probe aufs Exempel so weit wie möglich hinausgezögert und aufgeschoben.

Ich persönlich finde das durchaus tragisch.

Das Gegenteil der Begabtenfalle ist übrigens eine innere Einstellung, die davon ausgeht, mit Engagement und Arbeit praktisch alles lernen zu können. Und die natürlich Fehler als Teil des Lernprozesses akzeptiert.

Wenn Sie also dazu neigen, alles perfekt machen zu wollen, dann schauen Sie doch einmal genauer hin, wie Sie es mit Begabung und Lernprozessen so halten.

Ich kenne die Begabtenfalle übrigens gut, und es war durchaus nicht einfach, mich daraus zu befreien. Aber wir alle erleben Lernprozesse, wo wir einer Herausforderung nicht ausweichen können, und mit Hilfe dieser Erlebnisse können wir aus der Begabtenfalle entkommen.

Perfektionismus ist eine Ausprägung der Begabtenfalle.

Und die können Sie heute aufgeben. Mit etwas Glück wird dann die Aufschieberei auch schon viel weniger, weil Sie weniger Angst vor Fehlern bekommen und mehr Vertrauen in den Lernprozess entwickeln.

Ich kann Ihnen sagen, dass es sich lohnt.

Und natürlich ist EFT mein Instrument, um einen Glaubenssatz zu ändern.

Klopfsätze

Auch wenn ich ein Perfektionist bin und alles perfekt sein muss, ehe ich es anderen erlaubt, mein „Ding“ zu sehen, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass ich in die „Begabtenfalle“ getappt bin.

Auch wenn ich es einfach nicht ertragen kann, nicht perfekt zu sein, und alles aufschiebe bis es perfekt ist, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass diese Einstellung mir mehr schadet als nützt.

Auch wenn ich fest davon überzeugt bin, dass man eine gewisse Begabung braucht, um erfolgreich zu sein, und ich Dinge aufschiebe, bis sie entweder perfekt sind oder nicht länger aufgeschoben werden können, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass sich Begabung auch in einem Lernprozess zeigen darf.

Sie sind dran:
Sind Sie ein Perfektionist?
Kennen Sie die „Begabungsfalle“?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
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Aufschieberei – Angst vor Fehlern

Angst vor Fehlern

Angst vor Fehlern

Ab heute geht es ans Eingemachte: Wir schauen uns an, welche Ängste und Glaubensätze hinter der Aufschieberei stecken.

Angst vor Fehlern

Ganz einfach und logisch ist dabei die Angst, etwas falsch zu machen oder Fehler zu machen.

Fast alle von uns haben schon in der Schule gelernt, dass Fehler machen schlecht ist.

Die wurden im Diktat rot angestrichen und die Note litt auch darunter. Natürlich muss man lernen, was richtg ist, und deswegen muss man Fehler auch gezeigt und erklärt bekommen.

Trotzdem haben viele von uns aus diesen Erlebnissen mitgenommen, dass man Fehler um jeden Preis vermeiden sollte.

Und dann setzen wir uns an so etwas Kompliziertes wie die Steuererklärung, ein schwieriges Kapitel (vielleicht eine Kampf- oder Bettszene) oder ein wichtiges Schreiben, oder vielleicht auch nur an einen Brief vom Amt – und haben Angst.

Schlicht und einfach eine Scheißsangst.

Vielleicht kommt da auch alte Angst aus der Schule wieder hoch, aus der Zeit der Klassenarbeiten und Zensuren. Vielleicht hatten wir da schon Schwierigkeiten.

Und Angst macht etwas mit unserem Gehirn: Wir können dann nicht mehr richtig denken.

Es hängt natürlich ein bisschen von dem Grad und der Stärke der Angst ab, aber je höher der Stress wird, desto eher schaltet sich das Großhirn ab und unser Reptilienhirn übernimmt.

Das Reptilienhirn kennt aber nur wenige Lösungswege: Kämpfen, Flüchten oder Totstellen.

Flüchten oder Totstellen

Und da die Steuererklärung oder das schwierige Kapitel nichts sind, was wir hauen könnten, bleiben uns Flüchten oder Totstellen.

Genau das ist die Aufschieberei.

Wir stellen uns tot – tun so, als ob es die Steuererklärung gar nicht gibt.

Oder wir flüchten uns in andere Tätigkeiten, und sei es Fensterputzen.

Es ist übrigens gar keine so schlechte Idee, körperlich aktiv zu werden, weil das das Adrenalin und den Stresslevel abbaut. Aber wenn ich in diese Situation komme, dann flüchte ich mich auch manchmal in ein Computerspiel… gar keine gute Lösung.

Natürlich gibt es eine wesentlich schlauere Lösung: Klopfen.

Deswegen sind Sie ja  hier.

Klopfsätze:

Auch wenn ich immer wieder Sachen aufschiebe, weil ich so eine unbestimmte Angst und Nervosität spüre, wenn ich auch nur dran denke, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, diese Ängste jetzt loszulassen.

Auch wenn ich mich so unruhig und unwohl fühle, wenn ich etwas Wichtiges tun soll, so dass ich es immer wieder aufschiebe, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, die Unruhe und alle darunterliegenden Ängste sanft loszulassen.

Auch wenn ich mich wieder so fühle wie vor einer Klassenarbeite, wenn ich ein schwieriges Kapitel schreiben oder die Steuererklärung machen soll, und das dann immer wieder aufschiebe, bin ich total okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, diese alte Angst vor Klassenarbeiten endlich loszulassen.

Sie sind dran:
Kennen Sie diese Angst?
Wie fühlt sich das an?
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Aufschieberei – Einführung

Ich mach' das morgen...

Och, mache ich morgen…

Wir alle kennen dieses Gefühl.

Och nööö, nicht jetzt…
Noch nicht…
Hab‘ keine Lust…

Und dann schieben wir es auf.

Nee, ich mache das morgen. Ist noch genug Zeit.
Nee, heute ist so ein schöner Tag, ich geh lieber raus.

Und wenn es schlimmer kommt, dann macht man vielleicht sogar die Datei auf, an der man arbeiten soll oder muss… und dann geht nichts mehr. Dann findet man sich vielleicht plötzlich dabei, Solitaire zu spielen, oder die Wohnung abzusaugen, oder man fängt – ich mache das nur zu gerne – eine neue Geschichte an, ohne die alte fertig zu schreiben.

Und ehe ich mit diesem Blogpost angefangen habe, habe ich noch schnell bei Facebook reingesehen und meinem eigenen kleinen Chatraum einen guten Morgen gewünscht.

Ich kenne das also nur zu gut. *grins*

Aber was steckt wirklich hinter Aufschieberitis?

Ich glaube, dass es nicht einfach „Faulheit“ ist.

Statt dessen denke ich, dass viele unterschiedliche Gefühle und vor allem Ängste zusammenkommen, und dann dazu führen, dass wir lieber etwas anderes machen als die Steuererklärung, den Termin beim Zahnarzt oder – wieder bei mir – das Cover für die nächste Geschichte angehen.

Wenn wir jetzt einmal annehmen, sozusagen als Arbeitshypothese, dass hinter der ganzen Aufschieberei vor allem Ängste stecken, dann ist das Thema natürlich prädestiniert für EFT. Denn damit können wir ja Ängste loslassen.

Heute möchte ich  zuerst einfach nur Ideen für Ängste sammeln und das Muster hinter der Aufschieberei klären. Wenn Ihnen dazu etwas einfällt, schreiben Sie bitte einen Kommentar, ich kann dann später darauf eingehen. (Mal sehen, wie lang diese Blogserie wird!)

Natürlich kommt außerdem dazu, dass die Aufgabe vielleicht unangenehm ist oder unangenehme Konsequenzen haben kann.

Eine Steuerklärung macht kaum jemand gerne, obwohl man ja oft dadurch Geld zurückbekommt.  Vielleicht kommen da diffuse Ängste vor dem Finanzamt und eine Angst vor Fehlern zusammen.

Und so schieben wir das weg, obwohl man schon über’s Jahr leicht Belege sammeln und sortieren könnte. Erst wenn die Erinnerung vom Finanzamt kommt und der Druck stärker ist als die diffusen Ängste, setzen wir uns endlich dran.

Der Termin beim Zahnarzt? Eindeutig unangenehm und mit Angst besetzt! Aber die Vorsorge ist wichtig, um Schlimmeres zu vermeiden. Im Kopf wissen wir das. Unser Gefühl sagt da etwas ganz anderes – und so verschieben wir den Anruf Woche um Woche.

Ich beschreibe das hier so ausführlich, damit das Muster klar wird.

Wir schieben Dinge auf, weil sie eine unangenehme Komponente haben.

Weil wir vor irgendetwas daran Angst haben.

Und dann können wir auch daran gehen und genau hinschauen, warum wir Dinge aufschieben, die „eigentlich“ nicht unangenehm sind. Bei denen man keine Angst erwartet.

Warum schreibe ich eine Geschichte nicht ganz fertig? Was ist denn daran unangenehm?

Warum buche ich keinen Urlaub, wenn Geld und Zeit da sind?

Genau da beginnt dann die Detektivarbeit für EFT. Erst wenn wir wissen, was für uns persönlich an Ängsten hinter dem Aufschieben steckt, können wir das auch effektiv klopfen.

Klopfsätze

Ich schreibe jetzt trotzdem ein paar Klopfsätze auf, die natürlich fürchterlich allgemein sind. Aber vielleicht helfen sie trotzdem schon. Und in den nächsten Wochen gehen wir ein paar solchen Ängsten auf den Grund.

Auch wenn ich immer wieder Dinge aufschiebe und manchmal gar nicht weiß warum, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass mir diese Dinge irgendwie unangenehm sind oder sogar Angst machen.

Auch wenn ich immer wieder Sachen aufschiebe und erst mache, wenn der Druck hoch genug wird, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, alle diffusen Ängste oder Sorgen dazu jetzt loszulassen.

Auch wenn ich immer wieder Dinge aufschiebe und mich das nervt, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, genau hinzuschauen und zu erkennen, was mich wirklich davon abhält, diese Dinge zu erledigen – und das dann zu klopfen.

Sie sind dran:
Was schieben Sie auf?
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Blogpause im Dezember

Blogpause im Dezember

Blogpause im Dezember

Im Dezember mache ich Urlaub – und der Blog macht Pause. Am 10. Januar 2018 geht’s weiter.

Bis dahin wünsche ich viel Spaß beim Stöbern hier auf der Seite, eine entspannte Adventszeit, besinnliche (oder fröhliche!) Weihnachten und natürlich einen gute Rutsch ins neue Jahr.

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EFT für Tiere – Schlussbemerkungen

Ich will nicht klopfen

Katze mit Schutzschild

Ich hoffe, ich habe Ihnen zeigen können, dass es sich durchaus lohnt, auch für Ihr Haustier zu klopfen. Mit etwas Einfühlvermögen können wir unseren pelzigen Freunden das Leben leichter machen.

Es geht sogar ein bisschen leichter als mit Menschen, finde ich. Tiere denken weniger kompliziert, daher geht EFT noch leichter durch als bei uns Menschen.

Für mich sind Tiere Wesen, die fühlen und denken, natürlich je nach Spezies unterschiedlich, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Ein Eichhörchen denkt vielleicht schon weniger als ein Hund oder ein Delfin, und in wie weit Insekten ihr Leben planen können, sei dahingestellt.

Aber weil sie denken und fühlen, habe sie eben auch gelegentlich Probleme, wo wir mit EFT helfen können.

Aber dürfen wir das überhaupt?

Eine Frage steht beim Stellvertreterklopfen immer im Raum:

Dürfen wir das überhaupt?

Will das Wesen überhaupt „beklopft“ werden?

Ich habe für mich eine pragmatische Antwort gefunden. Weiterlesen

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EFT für Tiere – Die Stute Princess

Die Stute Princess

Princess

Die Geschichte, die ich heute erzählen möchte, hat weniger mit EFT zu tun, sondern mehr damit, sich auf ein Tier einzulassen und zuzuhören.

Das klingt jetzt vermutlich wirklich seltsam. Wie können Tiere mit uns reden?

Aber in diesem Fall war es vor allem wichtig, dass ich mich auf die Stute eingestellt habe und herausfinden konnte, was sie brauchte.

Eine zickige Stute

Die Sache fing an, als mir meine Freundin Ella von der Stute erzählte, die sie reiten sollte. Doch Princess war stur und nicht aufmerksam. Sie ließ sich einfach nicht auf Ella ein.

Dabei war es Ellas Aufgabe, die Stute regelmäßig zu bewegen und auch ein wenig auszubilden. Aber sie kam einfach nicht an Princess heran.

Ich bot ihr an, für Princess zu klopfen, und zu sehen, was da los war. Sie nahm an.

Also machte ich es mir in meinem Sessel gemütlich und nahm Kontakt mit der Stute auf.

Princess war immerhin gewillt, mit mir zu reden, und so kam es dann heraus: Weiterlesen

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EFT für Tiere – Jackie und das Feuerwerk

Hund und Feuerwerk

Hund und Feuerwerk

Die Angst vor plötzlichen, lauten Geräuschen scheint angeboren, sagen Wissenschaftler, auch für uns Menschen. Wir erschrecken uns heftig, wenn es plötzlich knallt.

Und genauso gilt das für Tiere.

Vielleicht ist es für Tiere noch schlimmer, weil wir ihnen ja nicht einmal erklären können, dass manche Knallerei völlig harmlos ist. Und vorwarnen können wir sie auch nicht.

Feuerwerk

Zu Silvester passiert das natürlich ständig. Nun kenne ich einen Hund, den das überhaupt nicht stört, und der Silvesterraketen für grandiose Unterhaltung hält. Aber es gibt eben auch andere, die dann zitternd unterm Tisch oder unterm Sofa liegen und tagelang Todesangst ausstehen.

Jackie ist so ein Hund. Es war so schlimm, dass nicht einmal Beruhigungstabletten halfen. Seine Besitzerin verbrachte manches Silvester unter dem Tisch mit ihm, damit er überhaupt ein wenig Ruhe fand. Weiterlesen

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