Wo sind die guten Vorsätze geblieben?

Feuerwerk

Silvester *

Haben Sie Silvester auch gute Vorsätze für’s neue Jahr gefasst?

Und? Wie lange haben Sie durchgehalten?

Wenn es Ihnen so geht wie mir früher, dann mit Glück eine Woche. Vielleicht sogar zwei. Und dann hat es nicht mehr geklappt, es kam etwas dazwischen, es war zu anstrengend … und nach ein paar Tagen „ohne“ haben Sie es dann ganz aufgegeben.

Kein Wunder. Die meisten dieser guten Vorsätze sind einfach eine Nummer zu groß: Ich esse nie wieder Schokolade! Ich höre jetzt und für immer mit dem Rauchen auf! Ich mache eine Diät, bis ich 15 Kilo los bin! Ich räume jeden Tag meinen Schreibtisch auf! Und so weiter und so fort.

Und mit Glück halten Sie das Ganze eine Woche lang aus. Das ist überhaupt kein Wunder. Wir überfordern uns nämlich mit diesen Zielen. Die meisten guten Vorsätze haben so ein „Hau Ruck!“-Element. Sie verlangen Disziplin, Willenskraft und eine gewisse Dosis an Selbstkasteiung. Ganz ehrlich: Das hält in der Regel niemand lange durch.

Wenn Sie aber dennoch etwas im Leben ändern wollen, machen Sie es in kleinen Schritten. Geben Sie sich selbst Zeit, an ein neues Verhalten langsam ranzuschleichen und es sich schrittweise anzugewöhnen. Bei der Schokolade würde es schon einen Unterschied machen, wenn Sie die angebrochene Tafel weglegen könnten (klopfen!). Beim Rauchen können Sie erst einmal eine Maximalzahl an Zigaretten für den Tag festlegen, und diese dann langsam reduzieren. Und Diäten haben für dauerhaftes Abnehmen noch nie funktioniert. Suchen Sie sich lieber einige kleine Veränderungen aus und gehen Sie die nach und nach an (mehr Gemüse, abends weniger essen … was auch immer zu Ihnen passt).

Wir klopfen mal zusammen:

HK: Auch wenn ich mich dafür schäme, meine guten Vorsätze nicht lange durchgehalten zu haben, bin okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, diese Dinge lieber in kleinen Schritten zu verändern.

Auch wenn es mich total nervt, dass ich meine guten Vorsätze schon wieder aufgegeben habe, weil sie einfach nicht funktionieren, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich meinen Wunsch nach Veränderung weiter erfüllen kann.

Auch wenn es mir so unangenehm ist, dass ich meine guten Vorsätze schon wieder vergessen habe, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich meine Ziele trotzdem erreichen kann.

AI: Mann, ist das peinlich!
AA: Das ist sooo ärgerlich!
UA: Ich habe meine guten Vorsätze für’s neue Jahr alle schon wieder gebrochen.
UN: Und es ist gerade erst Februar!
KP: Menno! Irgendwie halte ich die nie durch!
SB: Ich bin echt kein guter Mensch.
UA: Meine guten Vorsätze halten keine drei Wochen.
HG: Irgendetwas ist mit mir nicht in Ordnung!
Durchatmen!

AI: Ich bin sooo genervt von mir selbst!
AA: Ich hab’s wieder nicht geschafft, auch nur einen guten Vorsatz durchzuziehen.
UA: Und das macht mich sauer!
UN: Und ich bin enttäuscht von mir selbst.
KP: Hätte ich doch nur ein bisschen mehr Willenskraft!
SB: Aber vielleicht liegt es gar nicht an mir?
UA: Vielleicht liegt es daran, dass die Vorsätze nicht gepasst haben?
HG: Vielleicht habe ich mir einfach viel zu viel vorgenommen und zugemutet.
Durchatmen!

AI: Ich schaue mir meine Vorsätze noch einmal genau an.
AA: Und dann bin ich viel netter zu mir.
UA: Und ich suche mir etwas Machbares aus.
UN: Ich suche mir einen kleinen Vorsatz aus.
KP: Vielleicht weniger Schokolade essen.
SB: Vielleicht weniger Rauchen.
UA: Vielleicht mehr Gemüse essen
HG: Nur ein bisschen, nicht gleich die Riesen-Veränderung und alles auf einmal.
Durchatmen!

AI: Ich erlaube mir, einen sanften Weg zu finden, weniger Schokolade zu essen.
AA: Ich erlaube mir, es mir leicht zu machen, weniger zu rauchen.
UA: Ich erlaube mir, Rezepte zu finden, mit denen ich gerne mehr Gemüse esse.
UN: Und das fühlt sich schon viel leichter an.
KP: Ich erlaube mir, jede Woche ein kleines Bisschen zu verändern.
SB: Ohne Riesen-Willenskraft.
UA: Und dafür kann ich sogar klopfen!
HG: Und das fühlt sich viel besser an!
Durchatmen!

Bleiben Sie dran und vor allem – werden Sie kreativ! Es gibt so viele Wege, zum Ziel zu kommen, wenn Sie sich mit den Schritten dahin beschäftigen. Niemand kann diesen Weg gehen, außer Ihnen selbst. Gehen Sie sanft mit sich um, lassen Sie sich Zeit für die Veränderung, gehen Sie in kleinen Schritten voran – und Sie werden staunen, wie viel sich verändert!

* Bild von Teerapun / FreeDigitalPhotos.net

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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2 Kommentare zu Wo sind die guten Vorsätze geblieben?

  1. A M Carley sagt:

    Nice! Little steps, right?

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