Montag, 21. Mai 2012   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Wie wirkt EFT?

 

Es gibt zur Zeit zwei Erklärungsansätze für die Wirkungsweise von EFT.

 

Der erste wurzelt in der klassischen chinesischen Medizin, die einen Energiefluss im Körper annimmt. Wenn dieser Energiefluss gestört ist, entwickeln sich Beschwerden auf seelischer oder körperlicher Ebene. Mit EFT kann der Energiefluss wieder hergestellt werden. Gary Craigs Grundannahme lautet:

 

Alle negativen Gefühle beruhen auf einer Störung des körpereigenen Energiesystems.

 

Es gibt eine weitere, wissenschaftliche Erkärung. Dazu muss ich etwas ausholen:

 

Unser Gehirn hat zwei Bereiche, die unsere Erinnerung und unsere Gefühle entscheidend beeinflussen. Der erste Bereich ist die Amygdala. Dort werden die Eindrücke gefiltert, die uns ständig erreichen - quasi wie ein Spamfilter. Wir bemerken nur bewusst, was die Amygdala als "wichtig" für uns einstuft. Alles andere geht unbemerkt vorüber, kann allerdings im Unterbewusstsein landen.

 

Der andere wichtige Bereich ist der Hippocampus. Er funktioniert ähnlich wie der Windows-Explorer: Dort werden Erinnerungen mit Gefühlen gekoppelt und sozusagen als "Programme" abgespeichert. Wenn uns etwas passiert, das eine Erinnerung wachruft, werden sofort die selben alten Gefühle aktiviert. Oft genug fallen wir dann auch in alte Handlungsmuster.

 

Mit EFT umgehen wir die Amygdala und können sofort und direkt mit den "Programmen" arbeiten, die der Hippocampus für uns angelegt hat. EFT ermöglicht es, die Gefühle von den Erinnerungen zu lösen, und gibt uns damit die Möglichkeit, die "Programme" umzuschreiben. Wir können also neu reagieren, ohne an unsere alten Gefühle gebunden zu sein.

 

Das ist echte emotionale Freiheit!

 

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