Wenn jemand den Kontakt abbricht

weggehen

Weggehen

Kennen sie das? Jemand zieht sich völlig aus Ihrem Leben zurück? Verbittet sich den Kontakt und reagiert wütend, wenn Sie das ignorieren?

Mir ist das passiert. Ein Mensch, mit dem ich zehn Jahre gut befreundet war, hat jeglichen Kontakt abgebrochen und die meisten Kontaktmöglichkeiten unterbunden. Ohne mir zu sagen, warum. Einfach nicht mehr ansprechbar.

Und so etwas tut schon verdammt weh.

Man fragt sich, was man falsch gemacht hat. Grübelt darüber nach, was der andere jetzt wohl denkt? Wie er einen sieht? Auch das tut weh, weil man an seine eigenen Unsicherheiten kommt. Bin ich nicht mehr gut genug für ihn oder sie?

All das hilft nicht wirklich weiter.

Im Grunde hilft auf lange Sicht nämlich nur eines: Akzeptieren und Loslassen.

Denn es ist die Entscheidung des anderen, sich zurückzuziehen, und ständiges Hinterherlaufen macht alles nur noch schlimmer.

Ich habe mich für die folgende Lösung entschieden:

Ich habe meine Enttäuschung und meinen Verlust geklopft. Ich habe seine Entscheidung akzeptiert. Und bleibe weiterhin einfach freundlich, offen für einen neuen Kontakt, aber ohne emotionale Ladung auf meiner Seite.

Denn seine Entscheidung hat in Wahrheit nichts, aber auch gar nichts mit mir zu tun. Was immer dazu geführt hat, es war „sein Film“. Seine Wahrnehmung, seine Ängste, seine Lebenswelt.

Und dafür bin ich nicht verantwortlich.

Ich bin nur für meine eigene Reaktion verantwortlich, dafür, wie ich mit der Situation umgehe. Und ich glaube, akzeptieren, loslassen und offen bleiben, ist das beste, was ich für mich und ihn tun kann.

Falls es Ihnen auch so geht, biete ich ein paar Klopfsätze für den Einstieg. Ich wünsche Ihnen ganz viel Frieden und inneres Loslassen.

Auch wenn ich mich so zurückgestoßen und verraten fühle und deswegen wütend bin, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu sehen, dass dies nur wenig mit mir zu tun hat.

Auch wenn es so weh tut, eine Freundschaft auf diese Weise zu verlieren, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diesen Menschen in Frieden ziehen zu lassen.

Auch wenn ich lange gegrübelt habe, und das Gefühl habe, irgendetwas muss ich doch falsch gemacht haben, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diese Ängste und Sorgen loszulassen und die Entscheidung des anderen zu akzeptieren.

Hat es etwas geholfen?

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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