Wenn ich einmal reich wär’…

Violine

Violine

… didel didel didel didel didel dum.

Na, wer kennt das noch?

Aber was wir alle kennen, ist das, was dieser Gedanke mit uns macht. Der Wunschtraum, reich zu sein – und der Schmerz, es eben nicht zu sein.

Und da liegt auch schon der Hase im Pfeffer. Denn dieser Schmerz, nicht reich zu sein, der ist der Dreh- und Angelpunkt.

Solange dieser Schmerz größer ist als das Vergnügen, ausreichend (und ein bisschen mehr) Geld zu haben, solange wird es schwierig, reich zu sein.

Klingt verrückt, oder?

Die Sache ist die: Wir bekommen das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Das ist quasi die Suchfunktion unseres Unterbewusstseins. Das lässt sich ganz leicht in einem kleinen Experiment beweisen: Suchen Sie heute mal nach Schmetterlingen. Ich weiß, Mitte Februar ist das gewagt. Aber ich wette, Sie finden plötzlich welche, obwohl Sie nicht damit gerechnet haben.

(Ich habe z.B. einen an meinem Regal hängen. Und eben habe ich einen auf FB gesehen.)

Und so geht das leider auch mit negativen Gefühlen.

Wenn Sie da drin hängen, und immer wieder Ihre Aufmerksamkeit auf das „Fehlen“ von Geld oder anderen Dingen richten, dann „findet“ Ihr Gehirn für Sie immer wieder den Mangel. Und dann fehlt das Geld oder das andere einfach weiterhin.

Das ist übrigens das ganze Geheimnis hinter all dem positiven Denken.

Der Milchman Tevje macht das in Anatevka schon ganz richtig: Er malt sich seinen Reichtum in allen Farben aus.

Und wenn Sie es schaffen, sich das Gewünschte auszumalen und dabei vor allem Freude zu empfinden, dann richtet sich Ihre innere Denkfabrik darauf aus, wie das wohl zu erreichen sei.

Das fühlt sich doch ganz anders an, als darüber traurig zu sein, etwas nicht zu  haben, oder?

Das Schönste daran ist: Selbst wenn Sie gar nicht dran glauben, ist es doch alle mal netter, sich an seinen Träumen zu erfreuen, als Trübsal zu blasen, oder?

Und das klopfen wir jetzt.

Auch wenn es so wehtut, nicht das zu haben, was ich haben will, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass ich diesen Schmerz loslassen kann.

Auch wenn es so blöd ist, so wenig Geld zu haben, und ich all das sehe, was ich nicht tun kann, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, meinen Fokus auf all das Gute zu legen, was ich tatsächlich habe und kann.

Auch wenn es echt schwer ist, den Schmerz und die Sehnsucht nach mehr Geld loszulassen, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, ganz fröhlich und zufrieden zu träumen.

Sie sind dran:
Wie fühlt sich das Thema Geld für Sie an?
Wie geht es Ihnen dabei?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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