Wenn gar nichts mehr geht …

Nullpunkt *

Nullpunkt *

Wir kennen alle diese Situationen. Wenn gar nichts mehr geht. Wenn wir am persönlichen Nullpunkt sind. Das sind die Momente, in denen wir völlig verzweifelt sind, in denen wir nicht mehr weiter wissen, und in denen wir am liebsten flüchten und ein ganz neues Leben anfangen wollen.

Es klingt für Sie jetzt vielleicht wie Hohn: Das ist der Moment, vom dem aus wir tatsächlich ein neues Leben beginnen können. Ohne Flucht. Ohne das aufzugeben, was vielleicht noch gut ist in diesem Leben. Vom Nullpunkt aus ist alles möglich, auch wenn es Ihnen jetzt überhaupt nicht so vorkommt.

In der Verzweiflung können wir nicht denken, es fehlt uns die Kraft für Entscheidungen und Visionen. Es geht nur noch sehr, sehr wenig. Aber das Wenige können wir nutzen. Ich möchte Ihnen eine Klopfrunde anbieten und Sie bitten, diese Runde jeden Morgen und jeden Abend einmal durchzugehen. Mehr nicht. Das ist vielleicht schon alles, was ich Ihnen zumuten kann.

Das Ziel sind jetzt keine großen Sprünge. Den Nullpunkt verlässt man in der Regel in kleinen Schritten. Es beginnt mit Durchatmen, mit Minuten ohne Verzweiflung, mit kleinen Dingen, die Energie geben. Ich hoffe, dass diese kleine Klopfrunde für Sie eines davon werden kann.

HK: Auch wenn gar nichts mehr geht, bin ich doch irgendwie noch okay und offen für die Möglichkeit, dass es wieder besser werden kann.

Auch wenn ich gerade am Nullpunkt angekommen bin und nichts mehr geht, gibt es doch einen großen Teil in mir, der okay ist, und der noch glauben kann, dass es wieder besser wird.

Auch wenn nichts mehr geht und ich völlig verzweifelt bin, bin ich doch noch irgendwie okay und offen für die Möglichkeit, dass es wieder besser werden darf.

AI: Es geht nicht mehr.
AA: Ich bin fix und fertig.
UA: Ich kann nicht mehr.
UN: Ich will hier nur noch weg und neu anfangen.
KP: Aber nicht mal das geht mehr.
SB: Es geht nix mehr.
UA: Ich kann nicht mehr.
HG: Ich bin am Nullpunkt.
Durchatmen!

AI: Es ist soweit: Ich kämpfe nicht länger.
AA: Das ist der Tiefpunkt in meinem Leben.
UA: Ich kann nicht mehr.
UN: Aber ich kann auch nicht aufgeben.
KP: Ich habe bloß so wenig Kraft,
SB: und ich fühle mich so platt.
UA: Aber immerhin … von hier an kann es nur noch aufwärts gehen.
HG: Und Eines kann ich doch tun: Klopfen.
Durchatmen!

AI: Klopfen kostet ganz wenig Kraft.
AA: Und es ist doch etwas, das ich für mich mache.
UA: Das geht. Und das ist gut so.
UN: Das kann ich jeden Tag machen.
KP: Und irgendwie fühlt sich das gut an.
SB: Ich kann doch noch etwas tun.
UA: Ein klitzekleines Bisschen geht doch noch.
HG: Und das fühlt sich besser an als ich dachte!
Durchatmen!

AI: Ich klopfe jetzt jeden Tag.
AA: Und ich erlaube mir, dass es mir jeden Tag ein kleines bisschen besser geht.
UA: Ich erlaube mir jeden Tag diese kleine Pause vom Nullpunkt.
UN: Ich erlaube mir, jeden Tag mehr Kraft zu sammeln.
KP: Ich erlaube mir, meine Gedanken auf Schönes zu richten und mich zu freuen.
SB: Ich erlaube mir, wieder Hoffnung zu haben.
UA: Ich erlaube mir, dass es mir jeden Tag für 10 Minuten länger gut geht.
HG: Ich erlaube mir wieder zu träumen.
Durchatmen!

Wie es jetzt weitergeht, bestimmen Sie. Ich möchte Sie nur bitten, weiter zu klopfen. Diese Runde, vielleicht andere Runden aus meinem Blog, am besten sogar Ihre eigenen Sätze. Bleiben Sie dran. Vom Nullpunkt aus ist alles möglich!

* Bildquelle: „Electronic Eye“ von Basilicofresco

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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2 Kommentare zu Wenn gar nichts mehr geht …

  1. Kirsten sagt:

    Hallo Frauke,
    deine Blogs kommen immer genau im richtigen Moment 🙂
    Danke dafür!
    Ich werde mir diese Klopfrunde gleich mal ausdrucken und an die Schlafzimmertür kleben, dann laufe ich nach dem Aufstehen direkt dagegen und komm nicht drumrum etwas für mich zu tun, also so eine Art Durchgangszoll an mich selbst 😉

Kommentare sind geschlossen.