Wenn die Anderen schuld sind

Der ist schuld

Der ist schuld!

Es ist so leicht: Es sind einfach die Anderen schuld.

An dem schlechten Kindergarten. An den Noten in der Schule. An der vermasselten Prüfung. Am blöden Job. An der miesen Wohnung. Am kaputten Fernseher. Und selbst am Schnupfen ist der Idiot schuld, der krank im Bus gefahren ist und alle angesteckt hat.

Das ist leicht, aber es macht auch klein.

Denn wenn die Anderen schuld sind, dann kann man ja nichts machen. Dann kann man strampeln und stramplen, und irgendjemand schubst einen wieder zurück auf Anfang.

Und schon steckt man wieder in der Falle.

Der Teufelskreis geht so:

Die Anderen sind schuld, dass es mir schlecht geht.
Und deswegen kann ich auch nichts machen, denn ich kann die Anderen nicht beeinflussen.
Die Anderen müssten ja auch dafür sorgen, dass es mir besser geht.
Die Anderen sind aber böse, und wollen mir nicht helfen, siehe oben.

Das ist die Erwartungsfalle.

Wenn wir erwarten, dass die Anderen dafür sorgen, dass es uns schlecht geht, dann passiert das auch.

Der einzige Ausweg:

Selbst Verantwortung für seine innere Einstellung übernehmen.

Klar sagt sich das einfach, aber das ist wirklich die Lösung. Denn der einzige Mensch, den Sie wirklich ändern können, sind Sie selbst. Das Dumme ist nämlich, dass Sie wirklich niemand anders ändern können. Weder Ihren Ehepartner, noch die Kinder, keinen Lehrer, keinen Chef – nur sich selbst.

Und deswegen müssen Sie schon selbst ran.

Glauben Sie mir, ich weiß wie sich das anfühlt, wenn man alleine zu Hause sitzt und denkt, dass nichts wirklich läuft. Dass alles schiefgeht. Dass das Leben grau aussieht.

Ich weiß aber auch, dass man da nur rauskommt, wenn man sich dafür entscheidet, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Und wenn Sie sich erst einmal „nur“ Hilfe holen. Oder jemanden, der zuhört.

Dieses Aktivwerden holt Sie schon ein bisschen heraus aus der Opferrolle. Und dann können Sie weitere Schritte gehen. Sich Dinge suchen, die Spaß machen. Das ist der Weg. Holen Sie sich jeden Tag etwas ins Leben, das Sie schmunzeln oder lachen lässt, damit sich Ihre Gefühle erholen können.

Das geht auch ohne Geld. Es gibt wunderbare Webseiten mit tollen, lustigen Bildern oder inspirierenden täglichen Newslettern. Vielleicht haben Sie auch Spaß daran, jeden Tag ein schönes Bild zu machen oder zu malen. Kümmern Sie sich in jedem Fall gut um sich selbst. Und dann werden Sie erleben, dass sich das Leben ändert.

Und natürlich können Sie klopfen:

Auch wenn ich das Gefühl habe, dass in meinem Leben alles außer Kontrolle geraten ist, und alle anderen schuld daran sind, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, dieses Gefühl loszulassen.

Auch wenn ich mich immer so ausgeliefert fühle, weil mich die anderen um mich herum immer im Stich lassen, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Auch wenn ich mir hilflos vorkommen, weil immer alles schiefgeht und keiner mitspielt, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, mich zu allererst gut um mich selbst zu kümmern.

Jetzt sind Sie dran:
Was können Sie heute Schönes tun? Was würden Sie anderen vorschlagen?
Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

PS: Die Klopfvorschläge im Text sind nur ein winziger Anfang. Mit meinen Klientinnen und Klienten arbeite ich wesentlich persönlicher und intensiver. Entsprechend gehen auch die Veränderungen tiefer und sind umfassender. Falls Sie Interesse daran haben, sich von mir helfen zu lassen, klicken sie HIER, schreiben Sie mir eine Email und wir besprechen, wie wir am besten vorgehen.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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