Weihnachtszeit – Geschenke

Geschenke

Geschenke

Das ist natürlich ein heikles Thema.

Soll man sich etwas schenken oder nicht? Und wie steht es mit den Kindern? Und wenn ja, dann was? Und… wie viel? Was Praktisches? Was Schönes? Und bloß keine Socken! Und keinen Staubsauger!

Ich kenne Paare, die schenken sich gegenseitig seit Jahren nichts mehr. Sie sind sozusagen aus dem Rummel ausgestiegen.

Und ich kenne Familien, bei denen sich die Geschenke für die Kinder richtig hoch türmen, vor allem wenn Großeltern, Onkel und Tante auch noch etwas unter den Weihnachtsbaum legen wollen.

Ich habe mal überlegt, was das Familiensystem eigentlich so dazu „sagt“.

Es gibt dort die Regel vom Ausgleich zwischen Geben und Nehmen.

Jedes Geschenk fordert sozusagen ein gleichwertiges Gegen-Geschenk.

Es ist schon klar, dass Kinder das zumindest auf finanzieller Ebene nicht leisten können.

Aber vielleicht werden gerade Kinder mit zu vielen Geschenken im System überfordert.

Sie haben zwar eine Ahnung, dass sie im Grunde etwas zurückgeben sollten, weil Kinder dafür ein feines Gespür haben. Aber sie wissen eben auch ganz genau, dass sie nicht in der Lage sind, einen echten Ausgleich für Lego im Wert von € 100,- und noch anders on Top zu leisten.

Vielleicht ist das der Grund, warum es an Weihnachten auch regelmäßig so viel Streit gibt.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viel Spielzeug am Ende unbeachtet in der Ecke liegt. Denn wenn es ignoriert wird, muss womöglich auch kein Ausgleich geschaffen werden.

Vielleicht ist in diesem Fall weniger wirklich mehr.

Ich weiß, dass viele Eltern gerne viel schenken. Es ist ein Ausdruck von Liebe und manchmal auch ein Ausgleich dafür, dass sie nicht so viel Zeit für die Kinder haben, wie sie gerne hätten.

Aber trotzdem könnte die Regel vom Ausgleich zwischen Geben und Nehmen ein wenig nachdenklich machen.

Was möchten Sie denn wirklich schenken?

Und was möchten Sie denn wirklich bekommen?

Ich denke, es ist die Zeit wert, sich darüber jetzt Gedanken zu machen, statt nach Geschenken für die ganze Familie zu jagen.

Natürlich habe ich auch dazu ein paar Klopfsätze.

Auch wenn ich gelernt habe, dass riesige Haufen von Geschenken ein Ausdruck von Liebe sind, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, auf den Ausgleich von Geben und Nehmen zu achten.

Auch wenn ich immer geglaubt habe, dass die Menge an Geschenken direkt mit der Menge an Liebe zusammenhängt, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, auch die andere Seite der Überforderung zu sehen.

Auch wenn ich den Rummel um Geschenke noch nie mochte, und trotzdem immer wieder mitgemacht habe, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, den Ausgleich von Geben und Nehmen im Blick zu haben und meine Geschenk-Gewohnheiten zu verändern.

Sie sind dran:
Wie geht es Ihnen wenn Sie an Weihnachtsgeschenke denken?
Wie fühlt es sich an, Geschenke zu machen und zu bekommen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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