Wege zur Selbstliebe – Kreativität

Hmm ... kreativ!

Hmmm … kreativ!

Vielleicht glauben Sie, dass nur so ein paar ausgeflippte Typen wirklich kreativ sind: Maler, Schriftsteller, Dichter und so. Und dass man ein bisschen verrückt sein muss, um Kunst herzustellen und auch noch auszustellen. Da ich selbst schreibe und auch Geschichten veröffentlicht habe, kann ich sagen, dass darin ein Funken Wahrheit liegt.

Allerdings würde ich es nicht Verrücktsein nennen. Kreativ zu sein, ist lediglich die Fähigkeit, unsere gelernten Regeln bei Bedarf ein bisschen auf den Kopf zu stellen oder auch ganz loszulassen. Wir haben nämlich gelernt, wie ein „richtiges“ Bild auszusehen hat, was ein „richtiges“ Buch und ein „richtiges“ Gedicht ist. Und gleichzeitig haben wir auch noch Vorstellungen davon, wie Künstler zu leben haben, nämlich ärmlich und karg. Klar, ich übertreibe hier ein bisschen, aber das Bild vom armen Poeten im Bett unter seinem Regenschirm steckt doch in fast allen.

Und schließlich wollen wir nicht arm werden, bloß um unsere kreative Ader auszuleben. Zum Glück müssen wir das auch nicht.

Wir müssen allerdings eines tun: Kontakt mit unserem inneren Kind aufnehmen. Denn dort ist die Kreativität noch ungezügelt, ganz frei und auch jederzeit abrufbar. Und ganz ehrlich – können Sie sich vorstellen wie viel Spaß es machen würde, mit Fingerfarben zu malen? Oder Wasserfarben? Oder einfach mal ein paar wilde Figuren zusammenzukneten? So ganz ohne Sinn und Zweck?

So könnte es anfangen.

Bei mir war es ein bisschen anders: Ich hatte Bilder im Kopf, von einem Ritter und einer heldenhaften Tat. Die musste ich aufschreiben, um sie aus dem Kopf zu bekommen. Und ich habe mich dann tatsächlich – nach einem guten Monat Gedrängel in meinem Kopf – hingesetzt und habe angefangen zu schreiben.

Meine Kreativität wollte einfach raus. Ich bin froh, dass ich auf sie gehört habe. Inzwischen ist Schreiben ein Teil meines Lebens und ich fühle mich schlecht und unausgeglichen, wenn ich zu lange keine Geschichten erzähle.

Jeder von uns ist kreativ. Ich glaube fest daran, dass wir gerne Dinge gestalten und unsere Ideen umsetzen wollen. Wir habe es uns nur häufig verboten. Und das ist schade.

Kreativität ist nämlich ganz eng mit Träumen verbunden. Mit Reisen in die Fantasie. Mit unseren tiefsten Wünschen. Wenn wir uns davon abschneiden, dann verlieren wir den Kontakt zu einer wichtigen Energiequelle in unserem Leben.

Ich möchte Sie daher einladen, Ihre kreativen Talente zu entdecken und auszuleben. Es gibt auch keine Grenzen: Vielleicht liegt Ihr Talent darin, sich in wilden Tänzen auszudrücken, oder im stillen Arrangieren und Fotografieren von Blättern im Herbst.

Probieren Sie es aus!

Bei jedem Beitrag sehen Sie übrigens meine – recht unprofessionelle – Kreativität in der Zeichnung oben links. Und trotzdem zeige ich Ihnen diese kleinen Kritzeleien. Weil sie ganz persönlich von mir für Sie gezeichnet sind. Damit möchte ich Ihnen vorleben, dass alles geht, und Sie sich für Ihre Kreativität nicht schämen müssen.

Und damit es noch einfacher geht, kommen hier die Klopfsätze:

Auch wenn ich es kaum glauben kann, dass ich auch kreativ sein soll, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube es mir jetzt, mein Talent zu finden.

Auch wenn ich tief in mir glaube, dass ich vielleicht kreativ bin, aber das bestimmt nicht gut genug ist, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir zu wissen, dass es nicht um gut oder schlecht geht.

Auch wenn ich mich echt unsicher fühle, wenn es um Kreativität geht, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir jetzt, einfach mal das zu tun, was mir richtig Spaß macht!

Und? Für was haben Sie sich entschieden? Was möchten Sie als nächstes ausprobieren?

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie einen Kommentar schreiben und damit alle Mitleser inspirieren.

PS: Ich schreibe unter dem Namen Hannah Steenbock.

Bildquelle: F. Möbius

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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