Wege in ein neues Leben

will hier raus

Ich will ein neues Leben!

Kennen Sie das? Eigentlich ist alles gut. Sie haben das, was Sie sich unter Erfolg vorgestellt haben: einen guten Job, Familie, ein schönes Zuhause, vielleicht einen Garten.

Und trotzdem haben Sie das Gefühl, es passt nicht.

Der  Job ist vielleicht öde. Oder zu stressig.

Die Familie ist schwierig.

Das Zuhause fühlt sich einfach kalt an.

Ich übertreibe jetzt ein bisschen. Aber sehr häufig haben sich Menschen im Leben eingerichtet, alles passt ineinander – und doch fühlt es sich falsch an.

Und gerade weil alles so gut passt, ist es so ungeheuer schwer, irgendetwas zu ändern. Den Job brauchen wir für’s Leben. Die Wohnung hängt am Job. Die Familie muss ernährt werden. Und neues Einkommen ist nicht in Sicht.

Wo soll man bloß anfangen?

Mit der eigenen, inneren Einstellung. Denn solange unser Gefühl und unser Denken darauf gerichtet ist, was uns gefangen hält, können wir nichts ändern. Im Gefühl der Verzweiflung kommen keine neuen Ideen und gute Gelegenheiten werden gar nicht erkannt.

Als Erstes müssen wir uns aus dem Gefühl der Verzweiflung lösen. Und das geht so:

1. Dankbar sein für das, was jetzt schon gut ist.

Das klingt völlig widersinnig. Wir wollen doch weg! In ein neues Leben! Und da soll irgendetwas schon jetzt gut sein?

Ganz sicher ist es das. Es passt ja alles nur deswegen so gut, weil Sie sich das genau so eingerichtet habe. Das ist ein Erfolg!

Sie haben den Job, den Sie sich mal gewünscht haben.
Sie haben die Familie, die Sie sich gewünscht haben, auch wenn sie jetzt anstrengend ist.
Sie haben das Zuhause, das Sie sich mal gewünscht haben.

Schauen Sie sich in Ihrem Leben um. Es ist das Ergebnis alter Wünsche und Vorstellungen. Es ist das Ergebnis Ihrer Entscheidungen. Und an allem ist etwas Gutes.

Jetzt haben sich Ihre Wünsche verändert. Und jetzt können Sie neue Entscheidungen treffen.

Aber dazu brauchen Sie Schritt zwei:

2. Finden Sie heraus, was Sie wirklich wollen.

Na, was anderes!

Schon klar, aber das hilft nicht weiter. Sie können nur dann sinnvoll handeln, wenn Sie wissen, wohin der Weg führen soll.

Es hilft, sich für diesen Prozess immer wieder Fragen zu stellen.

Was macht mir Spaß?
Was ist mir wichtig?
Mit was für Menschen will ich leben und/oder arbeiten?
In was für einem Umfeld will ich leben?
Was will ich noch lernen oder tun?

Seien Sie dabei kreativ und akzeptieren Sie in diesem Schritt keine Einschränkungen. Es geht hier um Ihre Träume, nicht darum, wie Sie dahin kommen. Schreiben Sie auf, was Ihnen an Antworten einfällt. Legen Sie ein Heft an, in dem Sie immer wieder nachlesen und Neues festhalten können.

3. Handeln Sie.

Wie jetzt? Was kann ich denn schon tun? Ich stecke doch noch völlig im alten Leben fest.

Sie können anfangen, kleine Schritte zu tun. Wenn Sie wissen, wo Sie leben wollen, machen Sie dort Urlaub. Lernen Sie die Gegend und die Leute kennen.

Wenn Sie wissen, wie Sie Ihren Tag verbringen wollen, dann tun Sie das schon jetzt an freien Tagen. Oder üben Sie Teile davon.

Gibt es neue Fertigkeiten, die Sie brauchen? Besuchen Sie Kurse, lesen Sie Bücher, bilden Sie sich weiter.

Ganz wichtig ist, dass Sie anfangen. Das Universum ist hilfreich, aber wenn Sie kein Signal geben, sondern immer nur verzweifelt hoffen – dann passiert nix.

Machen Sie heute etwas für Ihr neues Leben.

Für alle drei Schritte brauchen Sie Zeit, Aufmerksamkeit und eine gewisse Hingabe. Immerhin geht es ja auch um Ihre Zukunft. Und natürlich müssen Sie die Menschen, mit denen Sie zusammenleben, in Ihre Veränderung mit einbeziehen.

Das alles klingt schon etwas überwältigend, nicht wahr? Ich werde in den nächsten Wochen auf die einzelnen Punkte genauer eingehen. Heute gibt es eine Klopfrunde, die Ihnen den Einstieg in den Prozess erleichtern kann.

Auch wenn ich so feststecke in diesem Leben, dass ich nicht glauben kann, jemals wieder rauszukommen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, für eine Veränderung offen zu sein.

Auch wenn ich gar nicht glauben kann, dass sich für mich noch mal etwas ändert, ich stecke in diesem Leben fest, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, meinen Träumen nachzuspüren.

Auch wenn alles so perfekt passt, und ich mir trotzdem wie gefangen vorkomme, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, Schritt für Schritt mein Leben zu verändern.

Sie sind dran:
Für was sind Sie dankbar?
Gibt es etwas, das Sie schon immer tun wollten?
Was können Sie heute tun?
Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

PS: Die Klopfvorschläge im Text sind nur ein winziger Anfang. Mit meinen Klientinnen und Klienten arbeite ich wesentlich persönlicher und intensiver. Entsprechend gehen auch die Veränderungen tiefer und sind umfassender. Falls Sie Interesse daran haben, sich von mir helfen zu lassen, klicken sie HIER, schreiben Sie mir eine Email und wir besprechen, wie wir am besten vorgehen.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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