Wachstum – Wissen

Schlau denken

Schlau denken

In unserer Gesellschaft wird das Wissen und ein geschulter Verstand immer noch am meisten geschätzt. Zeugnisse und Zertifikate über Abschlüsse und Weiterbildungen sind wichtiges Material für jede Bewerbung.

Umso schlimmer ist es, wenn Glaubenssätze verhindern, dass wir Wissen erwerben.

Du bist zu doof zum Denken!

Einem Mädchen wird immer wieder in sehr drastischen Worten vom Vater vermittelt, dass sie gar nicht richtig denken kann.

Natürlich glaubt sie ihm das. Wenn wir klein sind, haben Eltern immer Recht.

So schafft sie nur mit viel Mühe den Hauptschulabschluss und stellt immer wieder fest, dass sich ihr Verstand geradezu abschaltet, wenn sie mit komplexen Dingen konfrontiert wird.

Erst nachdem wir den schlimmen Satz bearbeitet haben, den der Vater damals ständig wiederholt hat, fühlt sie sich in der Lage, wirklich gut und frei zu denken.

Mich macht sehr traurig, dass diese Frau sicher kein Einzelfall ist.

Du bist zu doof für Mathe!

Das ist in meiner Verwandschaft passiert: In der Grundschule wurde einem Mädchen von der Mathelehrerin erklärt, dass sie einfach zu doof für Mathe ist.

In meinen Augen ist das grob fahrlässig!

Natürlich hat sie das der Lehrerin geglaubt – Lehrer sind Experten und wissen viel besser, was Kinder können und was nicht. Es dauerte übrigens noch Jahre, bis diese Lehrerin aus dem Schuldienst entfernt wurde. Sie hat sicherlich noch vielen, vielen Kindern geschadet.

Zum Glück für dieses Mädchen bekam sie einige Jahre später eine sehr engagierte junge Mathelehrerin, die ihr das Gegenteil bewiesen hat. Inzwischen ist aus dem Mädchen eine gestandene Wissenschaftlerin geworden.

Frauen können keine Technik

Leider ist dieser Glaubenssatz in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Dabei haben die meisten vergessen, dass die ersten Programmierer fast alle Frauen waren. Damals war das noch sehr mühsame, langwierige Arbeit. Erst als Programmiersprachen entwickelt wurden und Computer und Software auch finanziell spannend wurden, sind die Frauen von Männern verdrängt worden…

Inzwischen werden erfolgreiche Programmierinnen von Videospielen über soziale Medien verfolgt, bedrängt und mit Morddrohungen unter Druck gesetzt. Da wirken noch ganz andere Muster als simple Glaubenssätze, aber leider lassen sich die entsprechenden Männer kaum noch erreichen.

Das Denken befreien

Zurück zu uns selbst: Ich glaube, dass die meisten von uns Wissen erwerben können. Das wir lernen können, komplexe Dinge zu durchdenken und zu entwickeln. Aber wir lassen uns eben von Glaubenssätzen aufhalten, und da bin auch ich keine Ausnahme.

Umso wichtiger ist es, diese Glaubenssätze aufzuspüren und dann mit EFT zu verändern bzw. unschädlich zu machen.

Hier sind ein paar Klopfsätze für den Anfang.

Auch wenn nicht einmal meine Familie glaubt, dass ich schlau bin und wirklich etwas lernen kann, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich gebe mir jetzt selbst die Erlaubnis, all das zu lernen, was ich lernen will!

Auch wenn es Lehrer und Experten gibt, die nicht glauben, dass ich schlau bin und gut lernen kann, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, meinen Verstand mit Freude zu nutzen.

Auch wenn ich selbst immer geglaubt habe, ich bin dumm und kann nichts lernen, bin ich trotzdem okay so wie ich bin, und ich bin jetzt offen für die Möglichkeit, dass ich da nur einen doofen Glaubenssatz angenommen habe – und den werfe ich jetzt raus!

Sie sind dran:
Fühlen Sie sich schlau?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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