Wachstum – Kultureller Reichtum

Die Welt kennenlernen

Die Welt kennenlernen

Es gibt Menschen, die fühlen sich in der ganzen Welt zu Hause. Sie können überall hin reisen und schrecken vor keiner fremden Landschaft oder vor fremden Bräuchen zurück.

Und dann gibt es die Menschen, die seit Jahrzehnten in demselben deutschen Hotel ihren Jahresurlaub verbringen und froh sind, wenn alles immer gleich bleibt, inklusive Zimmer und Speisekarte.

Vermutlich finden sich die meisten von uns irgendwo in der Mitte dieses Spektrums wieder, erleben gerne mal etwas Neues und sind dann froh, wenn wir wieder zu Hause sind. Wo alles vertraut ist.

Aber es geht nicht nur um’s Reisen.

Ich kann mich noch gut an einen Leserbrief in der National Geographic erinnern, in dem eine Amerikanerin fragte, wozu Geographiekenntnisse denn gut seien? Ein Zahnarzt wird dadurch nicht besser, sagte sie, und auch ein Taxifahrer in New York müsste nicht wissen, wie die Hauptstadt von Georgien heißt. Man könne sich den Unterricht in der Schule also gleich sparen

Natürlich braucht ein Zahnarzt nicht zu wissen, wo Georgien liegt, um seine Patienten gut behandeln zu können. Und für einen Taxifahrer in New York ist das auch egal. Aber es würde ihnen trotzdem gut tun.

Geographie. Sprache und Kultur.

Ich bin zweisprachig. Und ich habe in jungen Jahren mehrfach in den USA gelebt, und viele andere Länder bereist. Und ich glaube, dass diese Erfahrungen immer noch mein Leben und mein Denken bereichern.

Denn in einer anderen Sprache wird in anderen Mustern gedacht und gesprochen. Deswegen funktionieren Übersetzungen nie 100-prozentig. Und das ist das Spannende. So können wir ganz neue Konzepte entdecken.

In anderen Ländern gehen Menschen auch anders miteinander um als wir. Oder haben andere Gesetze, andere Gepflogenheiten, anderes Essen. Und das alles kann dazu führen, dass auch wir uns für anderes Denken öffnen – wenn wir uns erlauben, all dies zu erleben.

Neue Denkansätze sind auch neue Lösungsansätze.

Wenn wir die Augen aufmachen und beobachten, wie anderswo mit Problemen umgegangen wird, die unseren ähneln, dann können wir uns anders weiterentwickeln. Das gilt für alle Lebensbereiche.

Ich glaube ganz fest, dass es uns bereichert, andere Kulturen kennenzulernen. Und selbst wenn wir im schlimmsten Falle sagen, so nicht (!), dann ist das auch gut. Denn auch dann lernen wir dazu. Dann wissen wir genau, was wir nicht wollen, und können das, was wir hier in unserem Leben und unserer Gesellschaft erreicht und erlangt haben, viel mehr schätzen.

Und das ist auch Wachstum.

Wachstum von Möglichkeiten. Gelegenheiten. Optionen.

Ich glaube an den Reichtum von Ideen. Und ich möchte Sie ermutigen, sich dem Neuen, dem Unbekannten und dem Fremden ein wenig zu öffnen. Es zumindest offen anzusehen und zu versuchen, zu verstehen.

Denn dann verstehen wir uns auch selbst ein bisschen besser.

Und wenn wir ehrlich sind… wir sind alle Menschen hier auf dieser Erde. Mit unterschiedlicher Hautfarbe, anderer Sprache, anderen Religionen und Weltsichten – aber im Grunde immer Menschen. Wir sollten uns gegenseitig kennen lernen.

Und hier sind ein paar Klopfsätze dazu:

Auch wenn hier alles vertraut und sicher ist, und ich einfach gar nichts anderes haben will, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass es auch anderswo ganz sicher sein kann.

Auch wenn es beunruhigend ist, wie andere Sprachen klingen und wie anders die Gesichter aussehen, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir zu wissen, dass es allesamt Menschen sind und daher doch irgendwo ähnlich.

Auch wenn es mich Überwindung kostet, fremdes Essen zu probieren, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir zu wissen, dass auch Pizza und Döner hier mal fremd waren.

Sie sind dran:
Wie fühlt es sich an, fremde Kulturen und Bräuche kennenzulernen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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