Wachstum – Einführung

Baum

Baum

Ich finde, der Monat Mai führt uns das Thema Wachstum geradezu dramatisch vor Augen: Die Bäume lassen endlich wieder ihre Blätter sprießen, alles blüht und grünt nach einem langen Winter. Frühling (und natürlich der ganze Sommer) sind die Phasen des Wachstums in unseren Breiten, und der Mai macht den fulminaten Anfang.

Und das hat mich inspiriert, über inneres, geistiges Wachstum nachzudenken, denn wir Menschen sind ja ab einem bestimmten Alter körperlich so ziemlich ausgewachsen.

Wie können wir geistig wachsen?

Ich glaube, da gibt es verschiedene Wachstumsrichtungen.

Wir können uns intensiv und dauerhaft weiterbilden, mit einem Studium, viel Lesen, Kursen und Konferenzen. Das wäre eine Art „Wissenswachstum“ oder „Verstandeswachstum“, und das ist sicherlich eine gute Sache. Ein guter Umgang mit Fakten, oder Aussagen, die dafür gehalten werden, sowie ein scharfer Verstand sind in diesen Zeiten sehr notwendig.

Wir können auch ganz bewusst immer wieder neue Erfahrungen machen, zum Beispiel durch Reisen in ferne Länder und andere Kulturen. Man lernt auf diese Weise, wie andere Menschen leben und dass unsere Weltsicht vielleicht weder die Einzige noch unbedingt die Beste ist. Vielleicht kann man dass als „Kulturwachstum“ bezeichnen, weil wir auf diese Weise unsere eigene Kultur und Gesellschaft ein wenig anders bewerten und vielleicht auch weniger wichtig nehmen können.

Und natürlich können wir auch ganz persönlich wachsen, unsere Gefühle wahrnehmen und verändern, alte Kränkungen und Verletzungen auflösen und vielleicht eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit Menschen und Erlebnissen erlangen. So eine Entwicklung wird oft als „Spirituelles Wachstum“ bezeichnet, aber man könnte es auch „Persönlichkeitsentwicklung“ oder  „Charakterwachstum“ nennen.

Alle diese Arten von Wachstum sind wichtig.

Wir können uns in diesem Monat ein Beispiel an der Natur nehmen, und uns erlauben, auf einem oder vielleicht auch auf allen dieser Gebiete ein wenig zu wachsen.

Denn ohne Wachstum, ohne neue Eindrücke, ohne das Verarbeiten alter Erlebnisse stagnieren wir nicht nur, nein, wir schrumpfen. Wir veralten. Wir bleiben in alten Gewohnheiten stecken, insbesondere in alten Denkgewohnheiten. Und das hat etwas Tragisches – wir verschwenden unser Potential und Lebensfreude.

Machen Sie heute etwas Anderes.

Und heute möchte ich Sie ermutigen, aus den alten Denkgewohnheiten (oder überhaupt Gewohnheiten) auszubrechen. Nehmen Sie einen anderen Weg zur Arbeit. Essen Sie etwas, das Sie noch nie probiert haben. Lesen Sie ein Buch, das Sie normalerweise nicht anfassen würden. (Fantasy vielleicht? Oder Science Fiction? Oder Paranormal Romance? Vielleicht gar Erotik?)

Möglicherweise finden Sie heraus, dass Sie das Neue nicht mögen. Aber vielleicht entdecken Sie auch eine faszinierende neue Ebene für Ihr Leben, ein geistiges „unentdecktes Land“.

Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Aber ich hoffe, Sie fühlen ein wenig Neugier, ein wenig Abenteuer in der Luft, oder vielleicht ein bisschen Kribbeln im Bauch. So wie für jeden Baum der nächste Sommer ein Abenteuer ist.

Auch wenn ich es mir in meinen Gewohnheiten eingerichtet habe und mich damit sicher fühle, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir heute ein klitzekleines Abenteuer zu erleben.

Auch wenn ich nie daran gedacht habe, meinen Alltag zu verändern, nur weil jetzt Frühling ist, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, ein klein bisschen Abenteuerlust zu spüren – und vielleicht etwas zu essen, was ich noch nie probiert habe.

Auch wenn ich mich in meinem Leben ganz gut eingerichtet habe, mit meinen Gewohnheiten, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, wieder ein wenig Abenteuer in meinem Leben zuzulassen, und ich freue mich drauf!

Sie sind dran:
An was denken Sie, wenn Sie „Wachstum“ lesen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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