Veränderung leicht gemacht

Auf zu neuen Ufern

Veränderung *

Nach den guten Vorsätzen geht’s nun an’s Eingemachte: Warum ist Veränderung so schwer und macht so viel Arbeit? Weil dabei mit unseren Gefühlen kämpfen.

Es gibt mehrere Hindernisse auf dem Weg hin zu neuen Gewohnheiten, anderen Ansichten oder gar zu einem neuen Job, einem anderen Lebenstil oder mehr Erfolg. Das allererste Hindernis ist in der Regel ganz schlicht Angst.

Veränderung bedeutet, dass man sich mit etwas Neuem, etwas Unbekanntem auseinandersetzen muss. Möglicherweise handelt es sich außerdem um etwas, das man nicht auf Anhieb einschätzen und kontrollieren kann. Und all dies verursacht meistens Angst, oder zumindest ein unangenehmes Gefühl. Zur eigentlichen Veränderung kommt dann noch die Anstrengung hinzu, diese Gefühle zu ertragen oder zu bewältigen. Dadurch wird es erst recht mühsam.

Damit Sie jetzt Ihre guten Vorsätze doch noch umsetzen können, gibt’s gleich eine Klopfrunde. Vorher möchte ich Sie aber bitten, an etwas zu denken, dass Sie verändern möchten – wie unbequem, unangenehm und vielleicht angstbeladen ist es auf einer Skala von 0 bis 10? (Null = überhaupt nicht, 10 = extrem unangenehm) Schreiben Sie die Zahl auf, und dann klopfen wir zusammen:

HK: Auch wenn wenn es so mühsam und unangenehm ist, mein Leben zu ändern, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich die Veränderung so gestalten kann, dass es leicht wird.

Auch wenn ich ein bisschen Angst davor habe, mein Leben umzukrempeln, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich nur so weit gehen muss, wie ich auch wirklich will.

Auch wenn ich ein bisschen Angst vor dem habe, was passieren könnte, wenn ich jetzt ein paar Dinge in meinem Leben ändere, bin ich okay so wie ich bin und erlaube mir zu wissen, dass ich immer noch selbst entscheide, wie ich leben will.

AI: Es soll sich etwas ändern in meinem Leben.
AA: Ich will da etwas anders machen.
UA: Aber das fühlt sich so komisch an.
UN: Da ist so ein Rumoren im Bauch.
KP: So ein unangenehmes Gefühl.
SB: Vielleicht sogar ein bisschen Angst.
UA: Ich weiß ja gar nicht, was passiert, wenn ich was ändere.
HG: Uuuähh, das fühlt sich so unangenehm an!
Durchatmen!

AI: Aber ich will das ändern!
AA: Wenn es sich doch nur nicht so unangenehm anfühlen würde …
UA: Ich würde es gerne ändern.
UN: Aber ich habe ein bisschen Angst davor.
KP: Wenn ich erst mal damit anfange, wo führt das denn noch hin?
SB: Neee, das lasse ich lieber.
UA: Aber schön wär’s ja, wenn ich das trotzdem ändern könnte.
HG: Es wäre noch viel schöner, wenn es sich leicht anfühlen könnte.
Durchatmen!

AI: Vielleicht könnte es sogar leicht gehen.
AA: Ich muss ja nix über’s Knie brechen.
UA: Ich könnte das in kleinen Schritten ändern.
UN: Und vielleicht am Anfang auch nur üben.
KP: Das fühlt sich schon ein bisschen leichter an.
SB: Außerdem entscheide ich schließlich, wie weit ich gehen will.
UA: Und ich entscheide mich, diese Angst jetzt loszulassen.
HG: Und das fühlt sich schon viel besser an.
Durchatmen!

AI: Ich erlaube mir jetzt, die Angst endgültig loszulassen.
AA: Ich erlaube mir, die Veränderung genau so zu machen, wie es zu mir passt.
UA: Im optimalen Tempo, mit dem optimalen Ergebnis.
UN: Dann brauche ich auch gar keine Angst mehr zu haben.
KP: Und jedesmal wenn mir mulmig wird, kann ich ja klopfen.
SB: Ich lasse diese Angst und das unangenehme Gefühl jetzt los.
UA: Ich entscheide mich jetzt, dass Veränderung leicht gehen und Spaß machen darf!
HG: Und das fühlt sich richtig gut an!
Durchatmen!

Fühlen Sie nach: Wie geht es Ihnen jetzt mit der geplanten Veränderung? Ist es immer noch so schlimm? Oder ist es leichter geworden? Bleiben Sie dran, klopfen Sie die Runde noch einmal durch oder reden Sie einfach beim Klopfen über das, was noch da ist.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Veränderung und würde mich sehr freuen, davon in einem Kommentar zu hören. Und wenn Sie Fragen haben, dann schreiben Sie die auch in das Kästchen unter dem Beitrag. Ich antworte gerne.

* Bildquelle: Danilo Rizzuti / FreeDigitalPhotos.net

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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