Strampeln vs Zulassen

Strampeln

Strampeln

Wir kennen alle die Erwartungen und Redewendungen. Vom täglichen Brot und dem Schweiße des Angesichts und davon, dass das Geld nicht auf Bäumen wächst, sondern dass man es sich verdienen muss.

Verdienen mit harter Arbeit.

Und ohne harte Arbeit hat man es sich nicht verdient, oder?

Wie wäre es, wenn wir unser Leben leben könnten, ohne uns abzustrampeln? Ohne immer wieder für das zu kämpfen, was wir uns wünschen? Ohne „harte“ Arbeit.

Ich sage, es geht.

Ich habe es nämlich gerade wieder einmal erfahren. Bis vor Kurzem habe ich mir auch immer wieder Sorgen gemacht… über das liebe Geld, über Klienten, über Buchverkäufe … und immer wieder in mir selbst darüber gejammert, dass ich noch nicht da bin, wo ich sein will.

Und dann habe ich fünf Tage Pause gemacht. Bin weggefahren. War wandern im Wald. Habe mit meinen Neffen gespielt. Und an nichts gedacht und mir keine Sorgen gemacht.

Als ich zurückkam, sind in der Zwischenzeit Bücher gekauft worden. Mehr Menschen haben meine Newsletter abonniert. Ja, und es haben sich sogar Menschen gemeldet, die mit mir arbeiten wollen.

Ganz ohne mein Strampeln. Ohne meine ständigen Gedanken daran.

Es geht viel einfacher mit Zulassen. Loslassen.

Die Sache ist die, dass wir bekommen, was wir erwarten. Unser Unterbewusstsein ist darauf programmiert, unsere Erwartungen zu erfüllen. Und wenn wir uns dauernd mit Sorgen beschäftigen („Oh, Mann, wie soll ich nur neue Klienten/Kunden finden?“ – ein Ausdruck von Mangel und Angst), dann kriegen wir eben Mangel und Angst.

Das heißt nicht, dass wir nichts tun müssen und uns einfach zurücklehnen können, und die Leute dann von selbst in die Praxis/das Geschäft spaziert kommen.

Es heißt nur, dass wir die Voraussetzungen schaffen (z.B. eine Webseite aufbauen und pflegen, ein Blog schreiben, eine schönes Schaufenster einrichten etc.), damit uns andere finden – und dann zulassen, dass sie kommen, statt hinter ihnen herzujagen. Ja, es ist immer noch Arbeit, aber es kann schöne Arbeit sein. Arbeit mit Spaß und Freude. Arbeit mit Herz.

Strampeln, sich Sorgen machen, Druck ausüben, Betteln – all das macht das Leben nur mühsam. Es kostet ein bisschen Überwindung und Übung, das loszulassen.

Aber es lohnt sich.

Und damit es Ihnen ein bisschen leichter fällt, habe ich hier Klopfvorschläge:

Auch wenn ich schon als Kind gelernt habe, dass ich hart arbeiten muss, um zu bekommen, was ich mir wünsche, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube es mir jetzt, ab sofort anders zu arbeiten und Spaß dabei zu haben.

Auch wenn ich dem Braten gar nicht traue, weil es so ganz und gar nicht zu dem passt, was ich gelernt habe, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube es mir jetzt, es auszuprobieren.

Auch wenn es mir schwerfällt, das Strampeln zu lassen und meinem Herz zu folgen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, damit zu experimentieren.

Und? Wie fühlt sich das für Sie an? Haben Sie Fragen?

Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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