Stinkend reich?

Moneten

Geld *

Manchmal bekomme ich deutliche Impulse. Und diesmal ist der Impuls ziemlich stark, noch ein wenig bei dem Thema Geld zu verweilen. Es gibt nämlich neben dem individuellen finanziellen Wohlfühlpunkt auch noch ganz umfassende Regeln zu Geld, die dem Familiensystem entstammen.

Ich persönlich glaube, dass diese Regeln umso hinderlicher sind, je knapper das Geld in einer Familie war. Und sehr häufig kreisen sie darum, dass reiche Leute schlechte Menschen sind. Warum das?

Das ist ein typischer Fall von Abgrenzung. Wenn das Geld knapp ist und sich die Eltern nur mühsam über Wasser halten können, dann ist es eine menschliche Eigenschaft, selbst darin noch etwas Gutes zu finden. Wenn aber etwas Gutes darin liegen soll, dass man wenig Geld hat, dann liegt es nahe, Menschen mit viel Geld zu verurteilen, um selbst das Gefühl zu haben, man sei besser dran. Und so entstehen Regeln, die Reichtum als ein Zeichen von Korruption, Raffgier, Egoismus, Bonzentum und einem miesen Charakter deuten.

Das kann Ihnen herzlich egal sein, wenn Sie mit Ihrem Leben zufrieden sind. Wenn Sie aber im Prinzip gut verdienen, Ihnen das Geld trotzdem immer durch die Finger rinnt, dann ist womöglich so eine Familienregel im Spiel. Wer will schon als mieser Charakter dastehen? Nein, lieber soll das Geld wie von Zauberhand wieder verschwinden.

Hier kommt eine Klopfrunde, um solchen Familienregeln das Handwerk zu legen:

HK: Auch wenn ich gelernt habe, dass reiche Menschen egoistisch, korrupt, böse und geizig sind, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass es auch anders sein könnte.

Auch wenn ich gelernt habe, dass reiche Leute stinkreich und miese Typen sind, und ich nie im Leben so jemand sein möchte, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich vielleicht reich und trotzdem ein netter Mensch sein kann.

Auch wenn ich gelernt habe, dass reiche Leute automatisch stinkreich und eklig sind, und ich niemals eklig sein will, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass auch reiche Leute genauso unterschiedlich sind wie arme Leute.

AI: Reiche haben einen miesen Charakter.
AA: Reiche haben ihr Geld nur gierig zusammengerafft
UA: Reiche Menschen sind rücksichtslos, egoistisch und böse.
UN: Fette Bonzen eben, deswegen heißt es ja stinkreich.
KP: So habe ich das als Kind gelernt.
SB: Und ich hab’s auch geglaubt! Warum auch nicht, ich war doch noch klein.
UA: Und so habe ich mir geschworen, dass ich niemals so werden will.
HG: Nie im Leben will ich ein ekliger, stinkreicher Bonze sein!
Durchatmen!

AI: Ganz genau, reiche Leute sind widerlich.
AA: So habe ich das zwar noch nie ausgedrückt, aber das habe ich gelernt.
UA: Und ein Teil von mir glaubt das immer noch.
UN: Und deswegen werde ich selbst nie im Leben reich sein.
KP: Wer will schon stinkreich und ein mieser Kerl sein?
SB: Und so komme ich eben gerade so mit meinem Geld aus.
UA: Aber was, wenn das gar nicht stimmt?
HG: Vielleicht ist das bloß ein Ausdruck von Neid und Abgrenzung?
Durchatmen!

AI: Vielleicht sind reiche Leute genau so verschieden wie arme Leute.
AA: Sie können nett oder blöd sein. Widerlich oder freundlich.
UA: Sie können stinken oder reinlich sein.
UN: Und vielleicht sind reiche Leute einfach normale Menschen mit mehr Geld?
KP: Selbst wenn ich als Kind etwas anderes gelernt habe.
SB: Aber jetzt bin ich erwachsen.
UA: Jetzt kann ich selbst entscheiden.
HG: Und ich kann mir die Menschen genau ansehen!
Durchatmen!

AI: Ich entscheide mich jetzt, genau hinzusehen.
AA: Vielleicht sind reiche Leute einfach nur Menschen mit mehr Geld als ich habe.
UA: Ich bin offen für die Möglichkeit, dass reiche Leute vielleicht sogar okay sind.
UN: Und deswegen erlaube ich mir, ab sofort mehr Geld zu verdienen und zurückzulegen.
KP: Denn selbst wenn ich mehr Geld habe, entscheide immer noch ich, wie ich sein will.
SB: Und ich entscheide mich, reich und ein guter Mensch zu sein.
UA: Denn das ist absolut möglich.
HG: Ich entscheide mich jetzt, reich zu sein und trotzdem eine wunderbare Person zu sein. Und das fühlt sich gut an!
Durchatmen!

Bleiben Sie dran und spielen Sie mit den Worten und Ihren Gefühlen. Vielleicht übertreiben Sie auch bewusst noch etwas, das macht Spaß und wirkt schneller.

Wenn Ihnen die Abkürzungen für die Klopfpunkte nichts sagen, können Sie sich rechts oben für eine kostenlose Einführung in EFT eintragen. Sie bekommen dann auch den Newsletter mit noch mehr Informationen zu EFT.

Und zum Schluss würde ich mich freuen, von Ihnen zu hören: Wie war die Klopfrunde? Haben Sie eine Veränderung gespürt? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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