Sich um sich selbst kümmern

Entspannt

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„Ich kann mich erst dann gut um andere kümmern, wenn es mir selbst gut geht.“

Wer kennt diesen Satz nicht? Und wie oft habe wir schon im Flugzeug gehört, dass wir uns erst selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen müssen, ehe wir sie einem Nachbarn oder einem Kind aufstülpen?

Doch die Umsetzung dieses Wissens ist im Alltag meistens schwierig. Vor allem von Frauen wird stillschweigend das Gegenteil erwartet. Das Bild der sich aufopfernden Mutter ist noch weit verbreitet, auch und gerade in den Köpfen vieler Frauen.

„Ich kann mich erst dann gut um andere kümmern, wenn es mir selbst gut geht.“

In helfenden Berufen ist Burnout besonders häufig. Burnout entsteht, wenn die Warnsignale des Körpers und der Seele überhört werden, wenn der Erfolg, das Sorgen, das Sich-Kümmern um Menschen und Dinge über das eigene Wohlbefinden gesetzt werden.

Aber wo kann man lernen, sich gut um sich selbst zu kümmern? Das ist kein Schulfach. Als Kinder können wir das meistens noch ganz gut, aber der Druck von außen ist bald stärker als das leise Gefühl dafür, was uns wirklich gut tut. Und als Erwachsene spüren wir unsere eigenen Bedürfnisse kaum noch.

Dann essen wir zu viel Schokolade, rauchen oder spielen Computerspiele, nur um dem Stress auszuweichen, um den Druck für ein paar Momente nicht zu spüren. Doch diese Fluchten sind nur kurzfristig eine Lösung. Langfristig deckeln sie noch länger unsere wahren Bedürfnisse.

Was können wir in solchen Situationen tun? Wir können neue Gewohnheiten erwerben und alte loslassen. Wir können bewusst spüren, was uns gut tut: Ein Spaziergang, eine Pause mit einem Becher Kaffee auf dem Balkon, fünf Runden Klopfen, eine halbe Stunde Meditieren – und zwar als Priorität vor allem anderen.

Das ist der Trick: Wir räumen uns selbst höchste Priorität ein.

Ich wünsche mir von Ihnen jetzt eines:  Schreiben Sie einen Kommentar und sagen sie mir, was Ihnen ganz besonders gut tut. Es könnte viele andere Leserinnen und Leser inspirieren.

Und damit es Ihnen leichter fällt, sich ab heute gut um sich selbst zu kümmern, kommen hier noch ein paar Einstiegssätze zum Klopfen:

Auch wenn ich gelernt habe, dass ich mich erst entspannen darf, wenn es allen anderen gut geht, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir jetzt zu wissen, dass ich mich auch gut um mich kümmern darf.

Auch wenn ich mich nicht wohlfühle, wenn ich eine Pause mache und es mir gut gehen lassen, selbst wenn nicht alles erledigt ist, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube es mir jetzt, mir selbst mehr Priorität zu geben.

Auch wenn ich mich selbst nie so wirklich wichtig genommen habe, es gab ja immer andere, um die ich mich kümmern konnte, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir jetzt, mich auch gut um mich zu kümmern.

*Bildquelle: Frauke Möbius

PS: Wenn Sie tiefer in dieses Thema einsteigen möchten, schicken Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen helfen kann, sich gut um sich selbst zu kümmern.

PPS: Sie wissen nicht, wie das mit dem Klopfen geht? Holen Sie sich das Einführungsbuch „Leichter Leben mit EFT“. Einfach hier klicken, anmelden und gleich loslesen: Einführungsbuch EFT

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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3 Kommentare zu Sich um sich selbst kümmern

  1. Elmar sagt:

    Ja, das ist grad eine von zwei Herausforderungen, die mich am meisten Anstrengung kostet. Aber genau da geht es lang.

    Mir tut es besonders gut, bei guter rhythmischer Musik zu tanzen. Einfach mal zwischendurch die Anlage an und 10 Minuten mich tanzen lassen.

    Danke.

  2. Knockdown sagt:

    Aus meiner eigener Erfahrung heraus, möchte ich jedem ans Herzen legen, sich ein Hobby oder eine „Passion“ zu zulegen.
    Sucht euch eine Ablenkung, von der ihr glücklich werdet!
    So könnt ihr euch wieder selbst finden und, ich sag mal jetzt so: Die Innere Ruhe finden.

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