Selbstfürsorge – Glaubenssätze

Sich gut um sich kümmern

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge ist eine Übersetzung des englischen Begriffs „self-care“ und bedeutet vor allem, sich gut um sich selbst zu kümmern.

Natürlich hängen daran unendlich viele Glaubenssätze, vor allem aber die Frage, ob es nicht besonders egoistisch ist, sich – als erstes – um sich selbst zu kümmern.

Jeder ist ganz klar zunächst einmal für sich selbst verantwortlich, für seinen Erfolg ganz alleine zuständig, und natürlich auch für das eigene Glück. So weit so gut.

Aber wenn jemand sich egoistisch und rücksichtlos den Weg zum Erfolg bahnt, andere zur Seite schubst, wo es nur geht, und nur auf den eigenen Gewinn bedacht ist, dann stimmt etwas nicht.

Das ist die Ellenbogenmentalität und -gesellschaft.

Selbstfürsorge meint etwas ganz anderes.

Wenn wir Selbstfürsorge betreiben, dann kümmern wir uns gut um uns selbst, damit wir dann auch gut mit anderen umgehen können. Besonders in helfenden Berufen ist Selbstfürsorge unentbehrlich.

Denn wenn wir selbst keine Kraft mehr haben, dann werden wir rücksichtslos, gezwungenermaßen. Dann werden wir aus Selbstschutz egoistisch.

Selbstfürsorge ist also gut und wichtig. Jeder sollte sie betreiben.

Und das können wir auf viele verschiedene Arten tun. Selbstfürsorge heißt

– gut auf sich selbst zu achten
– für ausreichend Schlaf zu sorgen
– sich selbst gutes, leckeres Essen zu machen
– Pausen einzulegen
– Urlaub zu machen
– sich jeden Tag etwas Schönes gönnen
– und vieles mehr!

Und das ist überhaupt nicht egoistisch.

Stellen Sie sich vor, Sie machen diese Dinge für sich. Dann könnte es Ihnen besser gehen, Sie wären vielleicht zufriedener und sogar ein bisschen glücklich.

Und schon ist es viel netter, mit Ihnen zusammen zu sein.

Es könnte eine positive Spirale entstehen, mit mehr Zufriedenheit, Freude und Glück. Vielleicht haben Sie dann sogar mehr Freunde – das Gegenteil von Egoismus. Und das ist es doch wirklich wert, oder?

Und jetzt klopfen wir die Sache mit dem Egoismus, damit Sie sich ab sofort gut um sich selbst kümmern können.

Auch wenn ich gelernt habe, mich erst dann um mich zu kümmern, wenn alles andere erledigt ist, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mir jeden Tag Zeit für mich zu gönnen.

Auch wenn es sich immer noch egoistisch anfühlt, etwas nur für mich zu machen, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, mich ab sofort gut um mich zu kümmern.

Auch wenn es mir schwer fällt, gut auf mich zu achten, zu kochen und abzuschalten, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das alles zu üben und zu genießen.

Sie sind dran:
Wie fühlt sich das an, sich selbst wahrzunehmen?
Haben Sie das jemals geübt?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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