Selbst-Bewusstsein – Körper

Selbst-Bewusst - Körper

Selbst-Bewusst – Körper

Diesen Monat möchte ich über Selbst-Bewusstsein schreiben. Dabei geht es mir darum, wie gut Sie sich spüren können und wie gut Sie sich beobachten können – auf verschiedenen Ebenen, wie dem Körper, Ihrem Verhalten, Ihren Gedanken und schließlich Ihre eigene Entwicklung und Entfaltung als Person. Wie bewusst ist Ihnen Ihr Körper, z.B.?

Für die eigene Entwicklung ist es absolut notwendig, sich selbst wahrnehmen und beobachten zu können. Nur was man sieht, kann man schließlich auch ändern.

Am einfachsten geht das immer noch mit dem eigenen Körper, glaube ich. Da können wir mit etwas Konzentration hinspüren und bemerken, ob etwas nicht stimmt, oder ob etwas nicht passt.

Auf den eigenen Körper hören

Vor allen Dingen braucht es dafür Übung, Ruhe und den Willen, sich nicht ablenken zu lassen.

Wir müssen uns – zumindest für ein paar Minuten – auf unseren Körper einlassen, hineinspüren und dann offen sein für Empfindungen. Meistens sind das irgendwelche kleinen Schmerzen, ein Ziehen oder ein Druck an irgendeiner Stelle. Vielleicht ein Impuls, einen Bereich zu dehnen oder zu massieren.

Zunächst einmal bedeutet das gar nichts Tieferes. Unser Körper ist sehr an die Gegenwart, ans Hier und Jetzt gebunden. Er sagt uns, wo etwas nicht passt, und dann können wir reagieren.

Mit etwas Übung wird es dann möglich, schnell in den Körper hineinzuspüren und danach die Sitzposition zu ändern oder aufzustehen und sich zu dehen, oder schlicht wahrzunehmen, ob wir durstig sind oder ob das Gefühl im Bauch Hunger oder Langeweile bedeutet.

Signale des Körpers wahrnehmen

Mit mehr Übung können wir auch tiefere Botschaften bekommen und verstehen, vielleicht zu Entscheidungen oder zu Situationen, in die wie geraten. Das geht, weil unser Körper praktisch sofort ausdrückt, was wir unbewusst davon halten.

Aber dazu muss man eben ein Gefühl, ein Bewusstsein für den eigenen Körper entwickeln.

Ich kenne leider viel zu viele Menschen, die durch ihren Alltag rennen und sich selbst gar nicht mehr spüren können oder gar wollen.

Das ist nicht nur schade, sondern auf lange Sicht auch gefährlich.

Wir treffen dann nämlich Entscheidungen, ohne auf Warnungen hören zu können. Wir stolpern in Beziehungen und ignorieren Signale. Wir bleiben vielleicht auf einem Arbeitsplatz, weil er so sicher ist, auch wenn er uns nicht gut tut. Unser Körper kann da wichtige Signale senden – wenn Sie bereit sind, auf ihn zu hören.

Körpergefühl entwickeln

Deswegen möchte ich Sie ermutigen, sich ein wenig Zeit zu nehmen und Ihren Körper einfach erst einmal zu spüren. Spüren Sie ihre Zehen und die Füße, Ihre Beine, den Rumpf, die Brust, die Schultern, die Arme und Hände, den Hals und schließlich den Kopf. Wandern Sie durch Ihren Körper, ganz ohne tiefere Ansprüche.

Und dann üben Sie das, einmal am Tag oder zweimal, oder vielleicht immer wieder.

Spüren Sie hinein, wie Sie am Schreibtisch sitzen, beim Abwasch stehen oder den Autositz eingestellt haben. Fühlt sich das gut an? Probieren Sie Neues aus, ändern Sie Positionen, spüren Sie wieder hin.

Widerstände klopfen

Aber ich will mich gar nicht spüren – das kann ein typischer Widerstand sein.

Denn natürlich kann es gefährlich sein, den Körper von heute an spüren zu wollen. Er hat ja womöglich Botschaften, die wir gar nicht hören wollen. Vielleicht möchte er Veränderungen, die sich schwierig anfühlen.

Oder vielleicht drängt er Sie nur zu einem Spaziergang… probieren Sie es aus!

EFT wirkt übrigens hervorragend, wenn Sie mit Körperempfindungen klopfen.

In jedem Fall habe ich hier ein paar Klopfsätze für Sie.

Auch wenn ich nie gelernt habe, meinen Körper wirklich zu spüren, also Schmerzen kriege ich ja schon mit, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich bin jetzt offen dafür, meinen Körper deutlicher zu spüren.

Auch wenn ich es schwierig finde, meinen Körper zu spüren und dann noch Botschaften zu erhalten, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, meine Wahrnehmung zu schulen.

Auch wenn ich es seltsam finde, dass mein Körper mir Botschaften senden könnte, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, zu üben, wie ich meinen Körper besser spüren kann.

Sie sind dran:
Können Sie Ihren Körper spüren?
Haben Sie schon Botschaften von ihm erhalten?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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